Berliner Wochenkinder - Selbsthilfegruppe
Sekis Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle
Bismarckstr. 101 // Eingang Weimarer Str
10625 Berlin
Gruppentreffen
Bitte erfragen, 1 x monatlich, samstags 16-18 Uhr, bitte nur mit Anmeldung per E-Mail
Zugang per E-Mail anmelden
Kontakt
Über uns
Wir sind eine Selbsthilfegruppe mit dem Schwerpunktthema Posttraumatische Belastungsstörung, Depression und Burnout. Unsere psychischen Erkrankungen, zu denen wir uns treffen und austauschen, stehen im Zusammenhang mit unserer Vergangenheit aus der Zeit der DDR Wochenkrippen und Wochenheimen.
In den 1950-er Jahren errichtete die DDR Wochenkrippen und Wochenheime, in denen die Babys und Kleinkinder ab der 6-ten Lebenswoche von Montag bis Freitag mit Übernachtung betreut wurden. Am Wochenende waren die Kinder dann wieder bei den Eltern untergebracht. Die Einrichtungen, in denen die Tag- und Nachtbetreuung stattfand hießen Wochenkrippen für das Alter von 0-3 Jahren und Wochenheime für das Alter 3 bis 6 Jahre.
Diese Betreuungsform wurde von Kinderpsychologen relativ schnell als schädlich erkannt. Die Kinder (man geht von > 100.000 Betroffenen aus) waren öfter krank, hatten Entwicklungsverzögerungen und als Folge der vorschnellen und wiederkehrenden Trennung von der Mutter, große emotionale Defizite. Trotzdem wurden diese Betreuungsformen bis in die achtziger Jahre in der DDR aufrechterhalten.
Seit wenigen Jahren beschäftigen sich auch die Wissenschaften mit den Spätfolgen für die Betroffenen.
In unserer Selbsthilfegruppe wollen sich Betroffene Erwachsene, die in solchen Einrichtungen betreut wurden, gegenseitig kennenlernen, sich über ihre psyschen Erkankungen als Folge dieser Zeit austauschen und sich gegenseitig unterstützen.
Kontakt: berlin@wochenkinder.de
Website: www.wochenkinder.de
In den 1950-er Jahren errichtete die DDR Wochenkrippen und Wochenheime, in denen die Babys und Kleinkinder ab der 6-ten Lebenswoche von Montag bis Freitag mit Übernachtung betreut wurden. Am Wochenende waren die Kinder dann wieder bei den Eltern untergebracht. Die Einrichtungen, in denen die Tag- und Nachtbetreuung stattfand hießen Wochenkrippen für das Alter von 0-3 Jahren und Wochenheime für das Alter 3 bis 6 Jahre.
Diese Betreuungsform wurde von Kinderpsychologen relativ schnell als schädlich erkannt. Die Kinder (man geht von > 100.000 Betroffenen aus) waren öfter krank, hatten Entwicklungsverzögerungen und als Folge der vorschnellen und wiederkehrenden Trennung von der Mutter, große emotionale Defizite. Trotzdem wurden diese Betreuungsformen bis in die achtziger Jahre in der DDR aufrechterhalten.
Seit wenigen Jahren beschäftigen sich auch die Wissenschaften mit den Spätfolgen für die Betroffenen.
In unserer Selbsthilfegruppe wollen sich Betroffene Erwachsene, die in solchen Einrichtungen betreut wurden, gegenseitig kennenlernen, sich über ihre psyschen Erkankungen als Folge dieser Zeit austauschen und sich gegenseitig unterstützen.
Kontakt: berlin@wochenkinder.de
Website: www.wochenkinder.de
Sprachen Deutsch