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Sekis

SEKIS Newsletter April 2026

Inhaltsverzeichnis
» Selbsthilfe
» Selbsthilfe-Kontaktstellen
» Selbsthilfegruppen
» Junge Selbsthilfe
» Podcasts und Digitales
» Patienteninteressen
» Projekte
» Thema Barrierefreiheit
» Beratungsangebote
» Veranstaltungen
» Fortbildung für die Selbsthilfe
» Publikationen

Der SEKIS Newsletter veröffentlicht monatlich Termine und Wissenswertes rund um das Thema Selbsthilfe in Berlin in Kooperation mit anderen Selbsthilfe-Initiativen, Verbänden und Organisationen wie der Landesstelle Berlin für Suchtfragen, der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V. und den Partner*innen im Bereich Stadtteilzentren sowie dem Paritätischen Landesverband Berlin.

Selbsthilfe

Berliner Selbsthilfe-Tag am 13. Juni 2026

Am Samstag, den 13.06.2026 laden wir euch herzlich zum Berliner Selbsthilfe-Tag unter dem Motto „Berlin trifft Selbsthilfe am Urbanhafen“ ein.
Von 10 bis 16 Uhr wird der Urbanhafen in Berlin‑Kreuzberg zu einem Ort, an dem Selbsthilfe sichtbar wird und Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
Der Tag findet direkt am Tag nach dem „Lauf und Markt der Seelischen Gesundheit“ von bipolaris e.V. statt. Am Urbanhafen haben Selbsthilfegruppen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig richtet sich die Veranstaltung an Menschen, die sich für Selbsthilfe interessieren oder einen ersten Zugang suchen.
Infostände und Gespräche in entspannter Atmosphäre. Umsonst und draußen.
Weitere Informationen folgen auf unserer Website und über unsere Social‑Media‑Kanäle.
Folgt uns auch auf Instagram unter @selbsthilfeberlin 

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Ausschreibung Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2026

Mit dem Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe werden seit über 30 Jahren Menschen und Projekte ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise engagieren und Projekte zum Leben erwecken, in deren Mittelpunkt Multiple Sklerose oder eine andere neurologische Erkrankung steht. Prämierte Einzelpersonen oder Gruppen schauen über den Tellerrand, ermutigen Menschen und tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für eine inklusive Gesellschaft zu schärfen.

  • 25.000 Euro Preisgeld
  • Im Fokus: MS und weitere neurologische Erkrankungen
  • Einsendeschluss: 31. Mai 2026

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.ghst.de/hertie-preis

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Selbsthilfe-Kontaktstellen

Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg mit neuer Website

Die Selbsthilfekontaktstelle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg hat eine neuen Website: 
https://www.selbsthilfe-treffpunkt.de

Selbsthilfekontaktstelle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg - Boxhagenerstr.89 -  10245 Berlin
Tel. 030 291 83 48 - https://www.selbsthilfe-treffpunkt.de
Träger: Volkssolidarität Berlin e.V.

Außensprechzeit:  Standort Kreuzberg
Montag 17:00 – 18:30 Uhr - Donnerstag 10:00 – 11:30 Uhr  
im Mehrgenerationenhaus Wassertorstr. 48 - 10969 Berlin - Telefon 0151 15 08 88 56

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Neuer Träger der Kontaktstelle Eigeninitiative in Treptow-Köpenick

Eigeninitiative - die Selbsthilfekontaktstelle Treptow-Köpenick  hat einen neuen Träger:
Goldnetz gGmbH - Märkisches Ufer 28 - 10179 Berlin

Kontaktstelle Eigeninitiative: Genossenschaftsstr. 70 -12489 Berlin 
Telefon: 030 631 09 85 - E-Mail: eigeninitiative@goldnetz-berlin.de - www.eigeninitiative-berlin.de
Bitte ändersn Sie die Daten und vor allem die Mailadresse in Ihren Verteilern. Danke

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Selbsthilfegruppen

Brustkrebs - und dann? Selbsthilfegruppe in Gründung

Chemotherapie, Operation, Bestrahlung und Medikamente… und dann? Wir sind eine Selbsthilfegruppe, um über das „Danach“ zu sprechen. Wir hören uns zu, tauschen uns aus und teilen Ängste und Sorgen – auch, wenn man/frau schon älter ist. Die Gruppe richtet sich an Personen ab 50 Jahren. Es ist jeder willkommen, der Beistand und ein offenes Ohr braucht. Die Gruppe befindet sich in Gründung.
1. Mittwoch im Monat, 11.00–13.00 Uhr, Anmeldung erforderlich  
KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Kontakt: 030 49 98 70 910, kis@hvd-bb.de

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Elterndialog – Austausch für Mütter und Väter

Dialoggruppe für Mütter und Väter, deren Kinder ihren eigenen Entwicklungsweg gehen – mit oder ohne Diagnose (z.B. Neurodivergenz, wie ADHS, ASS, Hypersensibilität, Entwicklungsverzögerung). Manchmal läuft Familienleben anders, als erwartet. Manche Kinder brauchen mehr Begleitung, mehr Verständnis oder einfach andere Wege. In dieser Gruppe ist Raum für Austausch, Zuhören, Entlastung und gegenseitige Unterstützung – ohne Bewertung, ohne Voraussetzungen. 2. und letzter Dienstag im Monat, 18.30 – 20.30 Uhr, 
Hoffnungskirche Pankow, Gemeindesaal 2, Elsa-Brändström-Straße 36, 13189 Berlin 
Anmeldung erforderlich: Kontakt: Anmeldung per Mail an elterndialog@hoffnungskirche-pankow.de

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Trauergruppe für Halb und Vollwaisen 18 - 28 Jahre - Selbsthilfegruppe in Gründung

Oft überkommt mich Trauer Angst Wut und ich fühle mich alleine und habe das Gefühl das mich keiner versteht. So geht es mir oft und ich verzweifele und weiß nicht wie es weitergehen soll, ohne diesen geliebten Menschen. Ich kann es schlichtweg nicht begreifen, das ich auf all die unausgesprochenen Fragen nie eine Antwort bekommen werde. Diese Trauergruppe soll für junge Erwachsene sein, bei denen eine nahe Bezugsperson oder die Eltern gestorben sind. Wir können gemeinsam reden, schweigen und versuchen Kraft zu finden.
1. und 3. Mittwoch im Monat, 18.00 – 20.00 Uhr 
KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Kontakt: Anmeldung per Email an tg.berlin.waisen.halbwaisen@gmail.com

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Wenn Liebe täuscht und Masken fallen - Selbsthilfegruppe in Gründung

Ich möchte gerne eine Selbsthilfegruppe gründen für den Austausch von Menschen, die narzisstischen Missbrauch in Beziehungen erlebt haben und auch noch erleben. Ebenso möchte ich speziell Menschen ansprechen, die hier verdeckten Manipulationen (verdeckter Narzisst/-in) ausgesetzt waren bzw. sind und in eine sogenannte "Co-Abhängigkeit" gerutscht sind. Co-Abhängigkeit zeichnet sich u. a. durch verstärkte Selbstzweifel, einseitige Aufopferung und subtile Opfer-Täter-Verdrehung aus. Wenn du Dich angesprochen fühlst, dann melde dich. Die Treffen werden im Bezirk Pankow stattfinden und sind in einem geschützten Rahmen zweimal monatlich abends geplant (MI).
Anmeldung: kis@hvd.de

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"Bindungshunger" - Essstörungen als Ausdruck von Bindungsängsten

Selbsthilfegruppe in Gründung
Viele erleben, dass Nähe verunsichert und der eigene Selbstwert an Bedingungen geknüpft wird: es allen recht machen, funktionieren, bloß nicht „zu viel“ sein. Übermäßiges Essen oder der radikale Verzicht darauf werden dann zu Strategien, Gefühle zu dämpfen oder Kontrolle zurückzuholen. Der Alltag kreist um Pläne und Regeln oder kippt in exzessive Episoden wie Binge-Eating oder Bulimie. Hinter diesen Mustern stehen oft negative Bindungserfahrungen: Angst, verlassen zu werden, Scham, chronische Anspannung. In der Gruppe benennen wir solche Zusammenhänge, sortieren Erfahrungen und entwickeln einen freundlicheren, realistischeren Umgang mit uns selbst. 
Bitte erfragen. Die Gruppe befindet sich in Gründung. 
Geplant ist der Montag alle 2 Wochen,19.00–20.00 Uhr, Anmeldung erforderlich 
Ort: Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Esmarchstraße 18, 10407 Berlin
Kontakt: kontakt@bindungshunger.de

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Diabetes -Gruppe in Marzahn

Die beiden Selbsthilfegruppen zum Thema "Diabetes" haben Plätze für weitere Betroffene frei! Die eine Selbsthilfegruppe zum Thema Diabetes findet an jedem 2. Freitag im Monat um 10:00 Uhr im Stadtteilzentrum MOSAIK, Altlandsberger Platz 2, 12685 Berlin statt. Die andere Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat von 14-16 Uhr im Stadtteilzentrum Kaulsdorf, Brodauer Strasse 27 in 12621 Berlin. In den Gruppen wird über Folgeerkrankungen, Ernährung und Bewegung geredet; Informationen und Erfahrungen ausgetauscht & vor allem geht es darum, sich verstanden zu fühlen. 
Wenn du dich angesprochen fühlst und Interesse hast, dann melde dich gern 
in der Selbsthilfe Kontaktstelle Marzahn-Hellersdorf unter der Tel: 030/5425103, 
komm persönlich zu unseren Sprechzeiten nach Alt-Marzahn 59A, 12685 Berlin 
oder melde Dich direkt per Mail an die Gruppen über anita.zink@ddf.de.com

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Stabilität finden – Selbsthilfegruppe bei Angst, Depression und Stress

„Stabilität finden“ bedeutet, in herausfordernden Lebensphasen wieder mehr innere Ruhe, Halt und Orientierung zu gewinnen. Die Gruppe richtet sich besonders an Geflüchtete aus der Ukraine sowie an Menschen mit belastenden Erfahrungen, die unter Angst, depressiver Stimmung oder anhaltendem Stress leiden. Sie bietet einen geschützten Raum für offenen Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Stabilität finden – Група самодопомоги при тривозі, депресії та стресі
«Знайти стабільність» означає поступово повертати внутрішній спокій, опору та відчуття напрямку у складні періоди життя. Група створена насамперед для біженців з України та людей із травматичним досвідом, які переживають тривогу, депресивні стани або тривалий стрес. Вона є безпечним простором для відкритого спілкування та взаємної підтримки.

Treffen: 1. + 3. Donnerstag im Monat - 19.00 - 21.00 Uhr - 
Selbsthilfezentrum Neukölln-Nord im Haus der Vielfalt - Wilhelm-Busch-Straße 12, 12043 Berlin
Anmeldung:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Nord, Azra Tatarevic 
Tel 681 60 64 dienstags 10.00 - 13.00 Uhr, E-Mail tatarevic@sh-stzneukoelln.de

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Selbsthilfegruppe Komplexe- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Für Betroffene mit Traumafolgestörungen, ausgelöst durch wiederholte oder langanhaltende Ausnahmesituationen in Beziehungen wie z.B. Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt oder Vernachlässigung. Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem wir PTBS-Betroffene uns gegenseitig unterstützen, Erfahrungen austauschen und Strategien für den Alltag entwickeln können. Wir erlernen gemeinsam neue (funktionale) Verhaltensweisen. Was uns wichtig ist: 

  • der respektvolle und achtsame Umgang miteinander.
  • Jede*r entscheidet selbst, was und wie viel geteilt wird
  • Verständnis, Ermutigung und das Gefühl, mit der eigenen Geschichte nicht allein zu sein.

Die Gruppe ersetzt keine Therapie und ist nicht professionell angeleitet. Gegenseitiges Verständnis, Ermutigung und das Gefühl, mit der eigenen Geschichte nicht allein zu sein.
Ein Treffen wird ab 6 Interessent*innen anberaumt.
Ort: Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Lipschitzallee 80 - 12353 Berlin 
Anmeldung:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Tel 030 605 66 00 
kleibs.sued@sh-stzneukoelln.de meifert@sh-stzneukoelln.de 
Gebühren:    Gerne Gruppenspende 

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Panik – Selbsthilfegruppe in Neukölln in Gründung

Treffen: 1. + 3. Dienstag im Monat 17.00 - 18.30 Uhr
Ort:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Lipschitzallee 80 - 12353 Berlin 
Anmeldung:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd - Tel 030 605 66 00 
kleibs.sued@sh-stzneukoelln.de meifert@sh-stzneukoelln.de 
Gebühren:    Gerne Gruppenspende 

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Kreative Gruppe für Menschen mit Ängsten & Depressionen

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die unter Ängsten und/oder Depressionen leiden und neue Formen des Umgangs damit ausprobieren wollen. Unterschiedliche kreative Methoden (zum Beispiel Acrylmalerei, Linoleumdruck, Collagen u.a.) können gemeinsam in der Gruppe erprobt werden, währenddessen besteht auch die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen. Begleitet wird dieses Angebot von einer Erfahrungsexpertin, die sowohl mit kreativ-künstlerischen Methoden als auch aus eigener Erfahrung mit Ängsten und Depressionen vertraut ist.
Begleitung: Priscilla Haage, www.coconraum.de
Jeden 2. Dienstag im Monat, 11.00 – 13.00 Uhr 
Ort:  KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Großer Gruppenraum, 1. OG)

Ein Angebote in der Reihe:  KREATIVE ZUGÄNGE FÜR DIE SEELEMit dem Projekt der kreativen Zugänge für die Seele wollen wir als Selbsthilfekontaktstelle Betroffenen einen Ort geben, an dem sie neue kreative Angebote im Umgang mit ihren psychischen Erkrankungen ausprobieren und diese bei Bedarf in dauerhafte Selbsthilfeangebote transferieren können. Unser Angebot wurde von den Betroffenen selbst entwickelt, wird von ihnen (teilweise) selbst umgesetzt und verfolgt einen partizipativen Ansatz. Alle Angebote sind für Betroffene kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bei der KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Pankow: kis@hvd-bb.de oder 030 49 98 70 910. 

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TIN-Trauma Selbsthilfegruppe (trans*, inter* und nicht-binäre Personen)

Treffen: 2. + 4. Mittwoch im Monat 16.00 - 18.00 Uhr
Ort:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Lipschitzallee 80 - 12353 Berlin 
Anmeldung:  Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd - Tel 030 605 66 00 
kleibs.sued@sh-stzneukoelln.de meifert@sh-stzneukoelln.de 
Gebühren:    Gerne Gruppenspende 

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Fibromyalgie & berufstätig

Leiden auch Sie unter Fibromyalgie und sind noch berufstätig? Wir suchen weitere von dieser Erkrankung Betroffene. Wenn Sie sich mit Ihrer Erkrankung auseinandersetzen und sich austauschen möchten, dann sind Sie herzlich willkommen. Wie wollen uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Wie kann ich so lange wie möglich berufstätig bleiben? Wo finde ich den richtigen Arzt? Welche Möglichkeiten gibt es alternativ zur Schulmedizin? Wie gehen Angehörige mit der Erkrankung um und wie schafft man den Spagat zwischen berufstätig, Haushalt und Familie mit dieser Erkrankung? Wir bieten zwar keine ärztliche Beratung, dafür aber Hilfe zur Selbsthilfe in einem vertrauensvollen Umfeld.
Kontakt: fibromyalgie-marzahn@web.de Bitte unbedingt und ausschließlich unter dieser Mailadresse anmelden!
Treffen: 2. Dienstag im Monat um 16:30 Uhr 
in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf in Alt Marzahn 59A, 12685 Berlin

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Trauer - Selbsthilfegruppe in Gründung

Trauer braucht manchmal gemeinschaftliche Unterstützung und Begleitung. So kann sich der Trauerprozess lebendig seinen Weg suchen und die trauernde Person in eine veränderte Lebenssituation hineinwachsen. Dafür suchen wir weitere Betroffene für die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe. Das Besondere an dieser Gruppe wird sein, dass sie ausnahmsweise mal nicht für Witwen und Witwer gedacht ist (dafür gibt es bereits mehrere Selbsthilfegruppen und wir vermitteln gern in diese hinein). Diese Selbsthilfegruppe hier soll stattdessen Raum für alle anderen Verwandtschafts- und Freundschaftsverhältnisse zu anderen Menschen bieten. Wenn auch Sie die Last in dieser schweren Zeit und darüber hinaus gemeinsam schultern mögen sind Sie herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden. Hier finden sich Menschen, mit denen Sie Ihre Trauer im offenen und behutsamen Gespräch teilen können. Es geht um den gegenseitigen Austausch darüber, was helfen kann und damit seinen Weg zu finden, den Verlust zu verarbeiten. Ein möglicher Termin wird noch gemeinsam gesucht. Die neue Gruppe kann entweder tagsüber stattfinden, wenn z.B. die eigenen Kinder noch klein sind. Sie kann aber auch in den Abendstunden starten, wenn Sie z.B. berufstätig sind. Für beide Varianten gibt es bereits Interessierte, also melden Sie sich gerne an und geben uns eine Idee, welche Zeit Ihnen besser passt. Es sind auch beide Gruppengründungen möglich, wenn sich ausreichend Menschen finden. 
Melden Sie sich bitte in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf 
unter Tel: 030 54 25 103 an, schreiben uns eine Email an selbsthilfe@wuhletal.de 
oder kommen gern bei uns zu den Sprechzeiten im Büro in Alt Marzahn 59A, 12685 Berlin vorbei.

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Diabetes-Gruppe in Marzahn

Die beiden Selbsthilfegruppen zum Thema "Diabetes" haben Plätze für weitere Betroffene frei! Die eine Selbsthilfegruppe zum Thema Diabetes findet an jedem 2. Freitag im Monat um 10:00 Uhr im Stadtteilzentrum MOSAIK, Altlandsberger Platz 2, 12685 Berlin statt. Die andere Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat von 14-16 Uhr im Stadtteilzentrum Kaulsdorf, Brodauer Strasse 27 in 12621 Berlin. In den Gruppen wird über Folgeerkrankungen, Ernährung und Bewegung geredet; Informationen und Erfahrungen ausgetauscht & vor allem geht es darum, sich verstanden zu fühlen. Wenn du dich angesprochen fühlst und Interesse hast, dann melde dich gern in der 
Selbsthilfe Kontaktstelle Marzahn-Hellersdorf 
unter der Tel: 030/5425103, 
komm persönlich zu unseren Sprechzeiten nach Alt-Marzahn 59A, 12685 Berlin 
oder melde Dich direkt per Mail an die Gruppen über anita.zink@ddf.de.com

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Selbsthilfegruppe Psoriasis

Dienstag, 7. April 2026, um 19.00 Uhr 
Thema:   Die elektronische Patientenakte 
Referent:  Rolf Blaga
Wir sind eine offene Gesprächsgruppe. 
Familienzentrum des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, Mehringdamm 114, 10965 Berlin-Kreuzberg. R. 401, 
Kontakt: Marina Göritz - Gruppenleiterin - Mobil:  0173-4 72 65 99.

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Deutsche Huntington-Hilfe Berlin-Brandenburg e.V.

Treffen der Selbsthilfegruppe mit Dr. Eike Jakob Spruth und Dr. Maria Gemenetzi (Charité Berlin) sowie Dr. Philipp Demmer (Humangenetiker)
21. April 2026, 18:30 Uhr
Treffpunkt: Café Thusnelda in der Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin-Tiergarten.
Kontakt: Andreas Schmidt - Tel. 030 6015137 - E-Mail: a.schmidt@dhh-ev.de 
Internet: https://www.dhh-ev.de/miteinander/landesverbaende/landesverband-berlin-brandenburg

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Mantrasingkreis – Angeleitete Selbsthilfegruppe

Mantras tönen eröffnet einen leichten Zugang zur eigenen Stimme und Seele. Es sind einfache Tonfolgen aus dem Sanskrit, die oft wiederholt werden und die Konzentrationsfähigkeit steigern. Das Singen verbessert die Sauerstoffaufnahme, kräftigt die Atmungsmuskulatur, fördert die Durchblutung. Regelmäßiges Singen steigert das allgemeine Wohlbefinden, löst Muskelverspannungen und schafft soziale Bindungen. Gerade Menschen mit Depressionen und Ängsten können profitieren. Wer Spaß am miteinander Singen und Tönen hat, ist herzlich willkommen einmal im Monat an dieser Gruppe teilzunehmen.
3. Montag im Monat, 16.15 – 17.45 Uhr, 
KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin
Anmeldung erforderlich:  Kontakt: 030 49 98 70 910, kis@hvd-bb.de

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Weitere Gruppengründungen zu vielen Themen finden Sie auf der SEKIS-Website.

Junge Selbsthilfe

Come Together Junge Selbsthilfe

Erfahre wie junge Menschen zwischen 18 und ca. 35 Jahren Selbsthilfe leben – wie Gruppentreffen ablaufen, 
welche Themen auftauchen und wie andere mit Herausforderungen umgehen. In offener Runde bekommst du Einblicke, Ideen und Austausch aus erster Hand – ganz unverbindlich und auf Augenhöhe. Damit unsere Treffen lebendig und abwechslungsreich bleiben, freuen wir uns über eine Anmeldung. So können wir besser planen und sicherstellen, dass genug Leute zusammenkommen und es für alle einen Platz gibt. Spontan dazustoßen ist natürlich trotzdem möglich! Falls sich einmal nur sehr wenige Teilnehmende anmelden, kann es sein, dass das Treffen verschoben wird. Wir informieren euch in dem Fall rechtzeitig per Mail, Instagram oder über die Expedition Junge Selbsthilfe-Messenger-Gruppe.
Also: Wenn du dabei sein willst – sag kurz Bescheid, und come together! 
Wir treffen uns…
… immer am letzten Dienstag im Monat ab 19 Uhr
28. April 2026 * Café Tales Untold, Am Comeniusplatz 1, 10243 Berlin-Friedrichshain

Anmeldung hier Jetzt anmelden » oder via junge-selbsthilfe@sekis-berlin.de
Achtung: kurzfristige Änderung der Location sind möglich. Bitte schaut am Tag des Treffpunktes nochmal auf die Website.  Es ist ein Tisch auf Junge Selbsthilfe Come Together reserviert.
Du erkennst uns auch an dem Tischaufsteller. Fragt einfach am Tresen nach.
Es gibt keinen Verzehrzwang aber bei Bedarf vegane und glutenfreie Backwaren, Suppen und Getränke.
Das Café ist barrierearm, die Toiletten sind nicht rollstuhlgerecht.
Komm vorbei - Wir freuen uns auf dich!

https://www.sekis-berlin.de/selbsthilfe/junge-selbsthilfe/aktivitaeten-zur-jungen-sh/come-together-junge-selbsthilfe

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moderierte Gruppe: Recovery

Ab 09. April 2026 trifft sich die Recoverygruppe
14 - 16 Uhr 
im soulspace Grimmstraße 16, 10967 Berlin
Anmeldung & Infos: junik@ajb-berlin.de
https://junik-berlin.de/blog/2025/11/10/recovery-gruppe-in-kreuzberg-ab-09-04-26/

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Podcasts und Digitales

Neue Gruppen in der Datenbank zur digitalen Selbsthilfe

Zum Beispiel: Negatives Körperbild und Online-Abzocke

In der Datenbank zur digitalen Selbsthilfe gibt es zwei neue Gruppen: Eine Gruppe für Menschen mit negativem Körperbild, die sich permanent vergleichen oder deren Gedanken ständig um vermeintliche Makel kreisen. Eine zweite Gruppe tauscht sich zum Thema Online-Abzocke aus. Es geht es um die Folgen von Identitätsdiebstahl, Phishing und Cyber-Kriminalität. 
Zur Gruppe „Negatives Körperbild“
Zur Gruppe „Online-Abzocke“

Die Palttform Disgitales und Selbsthilfe stellt einen umfassenden Zugang zu Digitale Selbsthilfegruppen und Selbsthilfe-Communities her, die sich nur (oder vorwiegend) im vrtuellen Raum treffen. Da dieses Frm des Ausstausches in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, ist die Vermittlung und Suche eine wichtge Funktion, die die NAKOS Ratsuchenden und Betroffenen zur Verfügung stellt.
Hier werden auch Hinweise zu Arbeitsformen, Apps, anderen Plattformen oder naürlich Datenschutzhinweise gegeben.
https://digitale-selbsthilfe.de/

Suchen Sie nach Menschen, mit denen Sie sich online über Ihre Erfahrungen mit Krankheit, Behinderung oder besonderen Lebenssituationen austauschen können? Mit der Datenbanksuche finden Sie schnell und einfach passende Kontakte.

https://digitale-selbsthilfe.de/finden/datenbank-digitale-selbsthilfegruppen/digitale-selbsthilfe.de/finden/datenbank-digitale-selbsthilfegruppen/

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Echte Stimmen: #67 Selbsthilfe, Sprache und Zugehörigkeit

Eine Folge über Sprache, Zugehörigkeit und den Mut, Hilfe anzunehmen.
Warum suchen Menschen, die schon lange in Deutschland leben – manche sogar hier geboren – Unterstützung in Selbsthilfegruppen in ihrer Herkunftssprache? Warum fällt es manchmal leichter, über Schmerzen, Ängste oder Stress in der eigenen Sprache zu sprechen? Und wie beeinflussen kulturelle Rollenbilder, besonders bei Männern, die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen? In dieser Folge von Echte Stimmen hören wir zwei Perspektiven:
Kazım Erdoğan ist Psychologe, Sozialarbeiter und Gründer von Aufbruch Neukölln und spricht über die erste Selbsthilfegruppe für türkische Männer, mit der er Räume für Dialog, neue Vaterrollen und gesellschaftlichen Zusammenhalt schuf. Für sein Engagement gegen Ausgrenzung und Gewalt wurde er 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Und Taylor Coburn aus den USA spricht über ihr Verständnis von Selbsthilfe und wie sie durch das Berliner Selbsthilfenetzwerk nachhaltig ihren Umgang mit psychischer Gesundheit veränderte und Stigmatisierung überwand. Heute leitet sie bei SEKIS Berlin die von ihr gegründeten Berlin Mental Health Labs, die Menschen mit Migrationshintergrund dabei unterstützen, eigene Initiativen zur psychischen Gesundheit zu entwickeln und Selbstermächtigung zu leben.
https://echte-stimmen.podigee.io/67-selbsthilfe-sprache-und-zugehorigkeit

Auch in unserer letzten Folge, #66 Hoffnung stirbt mehrmals
sprechen wir mit Robert Marx, der seine Frau Elisa nach 2,5 Jahren Pflege an ein Glioblastom verlor, und Julia von der Kontaktstelle Pflegeengagement aus Pankow, die uns mit ihrer fachlichen Expertise zur Seite steht.
https://www.sekis-berlin.de/echte-stimmen

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BAG Selbsthilfe Podcast

#41 Dr. Martin Danner über das Ehrenamt in der Selbsthilfe

Zum Auftakt der neuen Staffel des Selbsthilfepodcasts ist unser Bundesgeschäftsführer Dr. Martin Danner zu Gast. In dieser Folge steht das Ehrenamt in der Selbsthilfe im Fokus – insbesondere mit Blick auf aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven. Dr. Danner beleuchtet die Herausforderungen, die sich durch den demografischen Wandel und den technischen Fortschritt ergeben. Dabei zeigt er zugleich auf, welche Chancen diese Veränderungen für die Selbsthilfe bieten – etwa durch neue Formen der Vernetzung, niedrigschwellige Zugänge und veränderte Engagementmöglichkeiten. Mit konkreten Impulsen skizziert er, wie sich das Ehrenamt weiterentwickeln und zukunftsfähig aufstellen kann, damit es auch künftig ein zentraler Bestandteil der Selbsthilfe bleibt.
https://www.bag-selbsthilfe.de/informationen-fuer-selbsthilfe-aktive/die-projekte-der-bag-selbsthilfe/aufbau-eines-selbsthilfepodcasts/der-selbsthilfe-podcast

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Podcast Armut und Gesundheit

Der Veranstalter des jährlichen “Kongresses Armut und Gesundheit” der Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. macht podcast:   hier Episode 52 
In dieser Folge sprechen wir mit Franziska Rarey und Otto Farke über das beliebte Science Slam-Format. Wir verstehen den Kongress Armut und Gesundheit als Nachwuchskongress - deshalb richten sich viele unserer Veranstaltungen explizit an unser junges Publikum.
Gleich reinhören: https://www.armut-und-gesundheit.de/podcast

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Patienteninteressen

BAG Selbsthilfe e.V. zur Diskussion um neue Patientenrechte

„Eine Reform des Patientenrechtegesetzes ist überfällig – Rechte von Patientinnen und Patienten jetzt stärken“
Eine Stellungnahme zum Antrag der GRÜNEN: 
Als Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften tritt die BAG SELBSTHILFE seit vielen Jahren für eine substantielle Stärkung der individuellen Patientenrechte in Deutschland ein.
Zwar ist es im Jahr 2012 gelungen, eine Kodifizierung der Rechte aus dem Behandlungsvertrag in das Bürgerliche Gesetzbuch aufzunehmen. Dabei wurde aber im Wesentlichen die damals bestehende Rechtsprechung aufgegriffen und es wurde versäumt, gleichzeitig die Maßgaben der Schuldrechtsreform abzubilden - zum Nachteil der Patient*innen.
Denn die Kodifizierung bildete damals nur die Rechtsprechung nach dem Deliktsrecht ab, bei dem die Beweislastverteilung für den Patienten ungünstiger ist; nach Kodifizierung des Behandlungsvertrages und der Schuldrechtsreform hätte aber das allgemeine Vertragsrecht- das für alle anderen Verträge gilt – gegolten: Die Patient*innen müssten nur die Pflichtverletzung/ Fehler des Arztes nachweisen, wohingegen für die Kausalität zwischen Fehler und Schaden § 287 ZPO gilt, nach welchem nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit genügt. Insgesamt bedarf es aber einer substantiellen Stärkung der Patientenrechte in einem immer komplexer werdenden Gesundheitswesen.
Die im BGB verankerten Regelungen sind teilweise nicht mehr zeitgemäß und müssen in vielerlei Hinsicht an die sich wandelnden Verhältnisse im Gesundheitswesen angepasst werden. Seit dem Jahr 2012 haben sich die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an Transparenz und Beteiligung stark verändert. Heute geht es um:

  • Shared Decision Making
  • Digitale Einsicht in Behandlungsunterlagen
  • Digitale Mitwirkung der Patient*innen am Behandlungsgeschehen
  • Barrierefreie Kommunikation
  • Automatisierte Übersetzungen

Die §§ 630a ff. BGB regeln zwar allgemein Aufklärung und Dokumentation, berücksichtigen aber nicht die neuen Formen der Partizipation und der digitalen Interaktion im Behandlungsgeschehen. Die §§ 630a ff. BGB basieren außerdem noch auf dem im Jahr 2012 noch aktuellen Leitbild des menschlichen Behandelns. Doch was ist der Standard, wenn

  • KI-Systeme Diagnosen vorschlagen?
  • neue Berufsgruppen Aufgaben der ehemals ärztlichen Tätigkeit übernehmen?

Die §§ 630a ff. BGB fokussieren weiterhin auch noch den bilateralen Arzt-Patienten-Vertrag, obwohl die Versorgung heute oftmals interprofessionell auf der Basis komplexer Versorgungseinheiten organisiert ist.
Dies muss sich auch im Vertrags- und Haftungsrecht niederschlagen.

Zu den Diskussionspunkten und Forderungen im Einzelnen:
https://www.bag-selbsthilfe.de/aktuelles/nachrichten/detail/news/stellungnahme-zu-dem-antrag-der-fraktion-buendnis-90-die-gruenen-eine-reform-des-patientenrechtegesetzes-ist-ueberfaellig-rechte-von-patientinnen-und-patienten-jetzt-staerken

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Klug im Gesundheitssystem

Bürgerinnen und Bürger benötigen verschiedene Fähigkeiten, um sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden. Sie müssen Informationen finden, verstehen, bewerten und auf die eigene Situation anwenden können. Das ist nicht immer einfach.
Im Projekt Klug im Gesundheitssystem sollte die Gesundheitskompetenz nachhaltig durch Lernmaterialien verbessert werden. Unsere Videos und Materialien vermitteln verständliches Wissen zu Strukturen, Rechten und Anspruchsberechtigungen – und stärken die Fähigkeiten, Gesundheitsinformationen zu finden, zu bewerten und für die eigene Situation zu nutzen.
Unterstützt wurde die Patientenuniversität dabei durch das Projekt „Gesundheitskompetenz am Arbeitsplatz stärken (Geko‑A)“, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit bis Juni 2023. Das Ergebnis ist ein Methodenkoffer mit vielfältigen Materialien. Mit einem Klick auf das jeweilige Thema gelangen Sie auf die Inhalte – viel Spaß beim Anschauen, Mitmachen und Durchstöbern!

Der Methodenkoffer
Schon jezt gibt es zu 12 wichtigen Themen für Patienten grundlegende Informationen verständlich aufbereitet:
https://www.patienten-universitaet.de/klug-im-gesundheitssystem/

Wir freuen uns sehr, wenn die Materialien dieses Projekts einen Beitrag dazu leisten, die Gesundheitskompetenz nachhaltig zu verbessern. Wenn Sie weitere Tipps, Ideen oder Hinweise haben, dann schreiben Sie uns doch einfach unter gesundheitsinformation@mh-hannover.de

Die 2006 gegründete Patientenuniversität der MHH am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung ist eine unabhängige Bildungseinrichtung, die Gesundheit und Medizin für alle verständlich macht. Wir stärken Gesundheitskompetenz, damit Menschen Informationen besser einordnen, Entscheidungen sicherer treffen und sich im Gesundheitssystem gut zurechtfinden. Unsere Angebote richten sich an Bürger:innen, Patient:innen, Angehörige, Schüler:innen, Studierende, Fachkräfte und alle Gesundheitsinteressierten.
https://www.patienten-universitaet.de/

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Krebskranke als Betroffene und für die Patientenvertretung in der Forschung gesucht

Aufruf: Patientenvertretende gesucht: Ihre Erfahrung zählt – gestalten Sie Krebsforschung am NCT mit!

Wer eine Krebserkrankung erlebt hat – als Patient:in oder als Angehörige:r – bringt Wissen mit, das den Blick von Forschenden wertvoll ergänzen kann. Genau diese Perspektive braucht die klinische Forschung.
Am Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) arbeiten Patient:innen deshalb aktiv an Forschungsprojekten mit. Sie kommentieren Studienkonzepte, bringen Erfahrungen aus dem Behandlungsalltag ein und helfen dabei, klinische Studien stärker an den Bedürfnissen von Betroffenen auszurichten. Wir suchen Menschen, die sich als Patientenvertretende engagieren möchten.

Sie können sich beteiligen, wenn Sie zum Beispiel:
• selbst eine Krebserkrankung erlebt haben
• Angehörige:r eines betroffenen Menschen sind
• bereits in einer Patientenorganisation aktiv sind

Ihre persönlichen Erfahrungen helfen uns, passende Forschungsprojekte zu identifizieren und Patient:innen früh in Studien einzubeziehen.
Wenn Sie sich engagieren möchten, füllen Sie unser Formular aus. Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich, um geeignete Projekte zu identifizieren und Sie bei passenden Studienideen anzusprechen.
Mit diesem Formular können Sie Forschungspartner am NCT werden: https://nct.dkfz.de/patientenbeteiligung/formular.html

Fragen beantwortet unser Team gern: nct-patientenbeteiligung@dkfz.de
Flyer und Plakat in der Nexcloud!

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Elektronische Patientenakte soll Dreh- und Angelpunkt des Primärversorgungssystems werden

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll das zentrale Element im geplanten Primärversorgungssystem werden: Sowohl Ersteinschätzung als auch Terminvermittlung und Facharztüberweisung sollen über sie digital abgewickelt werden. Die ePA solle damit neben der Hausarztpraxis und der Terminstelle 116117 zu einer von drei Säulen des geplanten Primärversorgungsmodells werden. Das erklärte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bei der Vorstellung ihrer Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege. Die ePA solle über ihre Funktion als digitaler Datensatz hinaus zu einem „digitalen Begleiter in der Versorgung“ weiterentwickelt werden. Um das zu ermöglichen, soll der Zugang durch niedrigere Hürden bei der Anmeldung der ePA erleichtert werden. 
Die Innungskrankenkassen forderten in diesem Zusammenhand eine Erweiterung ihrer Zugriffsrechte auf die Daten der ePA. Erst dadurch würden die Kassen die Möglichkeit erhalten, Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen, Präventions- und Gesundheitsförderangebote gezielt zu steuern und die Versicherten aktiv in die Gestaltung ihrer Gesundheitswege zu unterstützen. 
Wie genau die neuen ePA-Funktionen implementiert, ausgestaltet und betrieben werden, soll nun mit allen Beteiligten geklärt werden. Erste Umsetzungsschritte sollen noch im ersten Quartal in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zeigt sich angesichts der BMG-Pläne wenig optimistisch. Für die Weiterentwicklung der ePA müssten vor allem auch Qualität und Funktionalität in den Blick genommen werden. Die KBV halte vielmehr ein elektronisches Versorgungfach für erforderlich, damit zukünftig beispielsweise im Rahmen einer Ersteinschätzung erhobene Daten oder eine elektronische Überweisung verfügbar sind, auch wenn ein Patient keine ePA hat.
Quelle: Ärzteblatt, 11. Februar 2026

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Patienteninteressen vertreten und in Gremien der Gesundheitsversorgung mitarbeiten / Aktive aus der Selbsthilfe gesucht!

Für die Mitarbeit und Mitsprache in Gremien der Gesundheitsversorgung suchen wir Interessierte und Aktive aus der Selbsthilfe.
Damit die Versorgung die Bedarfe und Anliegen der Patienten auch berücksichtigt, haben Selbsthilfeorganisationen zahlreiche Beteiligungsrechte erkämpft.  So hat der Gesetzgeber schon vor 20 Jahren den Patienten- und Selbsthilfeverbänden in vielen Bereichen Vertretungs- und Mitberatungsrechte eingeräumt und die Dachorganisationen der Selbsthilfe als maßgebliche Verbände dafür anerkannt. 
Es sind Institutionen und Ausschüsse zur Planung der ärztlichen Versorgung, Beratungen zu Hilfsmitteln oder zur Qualitätssicherung in Krankenhäusern. 
Das wichtigste und größte Gremium ist der Gemeinsame Bundesausschuss, in dem das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung  geregelt wird. Die Themen hier reichen von der Arzneimittelversorgung über veranlasste Leistungen (wie Rehabilitationen oder häusliche Krankenbetreuung), die Bedingen für die Gewährung von Hilfsmitteln (z.B. Rollstühlen), die Einführung besonderer Versorgungsformen (z.B. spezialisierte ambulante Versorgung), die Zulassung neuer Behandlungsmethoden oder die Bedingungen für die Notfallversorgung. Die Handlungsfelder sind vielfältig.
Gebraucht werden für die Mitarbeit Menschen, die ihr ganz konkretes und alltägliches Erleben als Kranke, als Patienten, Behinderte oder Pflegende einbringen können. Die Sicht der Betroffenen soll und muss zu jeder Frage gehört werden. Jenseits der Fachleute ist die Stimme der "Experten aus eigener Erfahrung" besonders wichtig.
Deshalb: Wir suchen Aktive aus der Selbsthilfe, die ihre Erfahrungen teilen wollen und an einer an Patienten orientierten Versorgung mitarbeiten wollen.
Patientenvertreterinnen und -vertreter werden in diesen Gremien durch professionelle Fachkräfte unterstützt, es gibt Schulungen und natürlich entsprechendes Material für dieses Engagement, Reisekostenerstattung und Aufwandsentschädigungen sowie den Einblick den "Maschinenraum" der Gesundheitsversorgung.
Die Patientenorganisationen suchen Interessierte zu vielen Themen aus entsprechenden Gruppen, aktuell insbesondere:
- Krebs (Brustkrebs, Lungenkrebs, Darm- oder Magenkrebs)
- Asthma oder COPD
- Diabetes
- Allergien
- Depression, oder posttraumatische Belastungsstörungen
- Themenbereich: Qualitätssicherung im Gesundheitswesen

Bitte informieren Sie sich oder melden Sie sich bei 
Karin Stötzner - Patientenvertreterin für die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, für selko e.V. in Berlin und stellvertretende Sprecherin der maßgeblichen Patientenverbände im Gemeinsamen Bundesausschuss auf Bundesebene.

über SEKIS  stoetzner@sekis-berlin.de             Stichwort: Patientenvertretung

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Projekte

Fachstelle Gerecht:Behandelt - Gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen

Diskriminierung im Gesundheitswesen ist kein Einzelfall – sie gehört für breite Teile der Bevölkerung zur alltäglichen Lebensrealität. Viele Menschen erleben im Gesundheitswesen Barrieren, Vorurteile und Ausgrenzung, zum Beispiel durch fehlende Barrierefreiheit in Praxen und Kliniken, unzureichende Sprachmittlung, stereotype Zuschreibungen in Diagnostik und Behandlung oder abwertende Kommentare. Besonders betroffen sind mehrfachdiskriminierte Menschen. Diskriminierung im Gesundheitswesen führt zu ungleichem Zugang zu medizinischer Versorgung – mit erheblichen Folgen für Gesundheit, Versorgungsgerechtigkeit und Vertrauen in das System. Es kommt nachweislich zu vermehrten Fehldiagnosen und Behandlungsfehlern. Diskriminierung gefährdet die Gesundheit. 
Deshalb gilt: Wer Patient*innensicherheit ernst nimmt, muss Diskriminierung erkennen, ansprechen und systematisch abbauen.  
Die Fachstelle Gerecht:Behandelt - gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen setzt sich dafür ein, institutionelle, strukturelle und interpersonelle Diskriminierung abzubauen. Unser Ziel ist es, im Berliner Gesundheitswesen diskriminierungssensible Qualitätsstandards zu etablieren, wirksame Beschwerdemöglichkeiten für Patient*innen zu stärken und Akteur*innen des Gesundheitswesens mit Antidiskriminierungsberatungsstellen sowie Community-Organisationen zu vernetzen. So entsteht ein neuer Handlungsraum für nachhaltige Veränderungen hin zu einem gerechten, inklusiven und respektvollen Gesundheitswesen in Berlin. Gesundheit ist ein Menschenrecht – und deshalb gehört Antidiskriminierungsarbeit ins Gesundheitssystem. 

Weitere INformationen finden Sie unter www.gerechtbehandelt.de

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Am Ende wissen, wie es geht – Letzte Hilfe Kurse in Berlin

Das Unionhilfswerk ist einer von mehreren Anbietern sogenannter Letzte Hilfe Kurse in Berlin. Hier lernen Laien in sechs Stunden, was sie am Ende des Lebens für einen anderen Menschen tun können. Vier Themen stehen dabei im Mittelpunkt: 

Sterben als Teil des Lebens begreifen
vorsorgen und entscheiden
körperliche, psychische, soziale, existenzielle Nöte lindern
Abschiednehmen gestalten

Termin: 16. Juni  2026 | 09:00-17:30 Uhr - Stunden: 9 
Kursleitung: Susanne Lemoine
Veranstaltungsort: KPG Bildung - Stiftung Unionhilfswerk Berlin - Richard-Sorge-Straße 21 A - 10249 Berlin
Kursgebühr:104,00 € pro Person
Anmeldung: https://palliative-geriatrie.de/kpg-bildung/bildung/programm-2026/2026-13/anmeldung

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Initiative gegen Digitalzwang

Der Vereine "Digitalcourage e.V. - Für Bürgerrechte, Datenschutz und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter" hat eine Petition gestartet, mit der die Zugangsmöglichkeiten zu Information, Buchungen, Bürokratie und Verwaltung auch jenseits digitaler Lösungen gesichert werden sollen. 
Die Initiative in Form einer Petition nennt sich "Keinen Digitalzwang - Gegen Ausschluss und immer mehr Überwachung – für Wahlfreiheit!
". 47.000 Menschen haben diese Digitalzwang-Petition bereits unterschrieben. 
„So nicht“ zu App-Zwang für die Grundversorgung.
„So nicht“ zu „Digital Only“ beim Staat.
„So nicht“ zu Teilhabe nur noch mit Smartphone, Account und Datenabgabe.
Und trotzdem passiert genau das gerade überall. Fahrkartenautomaten verschwinden, Arzt-Termine gibt es nur noch online und die Bundesregierung will „Digital Only“ für die Verwaltung. Digitalisierung ohne Alternativen wird zum Zwang. Das schließt viele Menschen aus. Diese Fälle schildern uns täglich viele Betroffene. Mit unserer Petition fordern wir deswegen, das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen. Jetzt geht die Petition in den Endspurt. Zum 23. Mai 2026, dem Tag des Grundgesetzes, wollen wir die Petition in Berlin an Abgeordnete des Bundestages übergeben – öffentlich und unübersehbar. Bis dahin möchten wir möglichst viele weitere Menschen zum Mitzeichnen bewegen. 47.000 Unterschriften sind bereits ein starkes Signal. Doch bis Mai hoffen wir auf mindestens 75.000. Nicht für eine Zahl. Sondern für politischen Druck. Für mehr Aufmerksamkeit. Für echte Veränderung. Jede weitere Unterschrift stärkt den Widerstand gegen Digitalzwang. 
Die Petition können Sie hier mitzeichnen: https://digitalcourage.de/petition-dz
Die aktuelle Zahl der Unterschriften finden Sie ab sofort täglich aktualisiert auf digitalcourage.de.
Mehr Hintergründe zum Thema Digitalzwang finden Sie hier auf unserer Übersichtsseite: https://digitalcourage.de/digitalzwang

Digitalcourage e.V. - Marktstraße 18 - 33602 Bielefeld 
Tel: +49 521 1639 1639
mail@digitalcourage.de

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Sonntags Club e.V. - eine Organisation von queeren Menschen für queere Menschen

Der Sonntags-Club ist eine Organisation von queeren Menschen für queere Menschen und deren Freund*innen. Ein Hauptanliegen unseres Vereins ist, verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenslagen aus dem LGBTIQA+ Bereich zusammenzubringen und zu unterstützen.
Der Sonntags-Club beherbergt ca. 30 Gruppen, die ein breites Spektrum an Zielgruppen und Inhalten abdecken, von Selbsthilfe bis Freizeitgestaltung. Beispielsweise treffen sich bei "les*be'tween" Frauen*, die sich mitten im Leben fühlen (~29+), bei "qyouth" die queeren jungen Erwachsenen (18-30), von denen viele mitten im Coming-Out stecken, bei der "Zweiten Halbzeit" ältere Schwule und bei der trans* Selbsthilfegruppe trans* und nicht-binäre Personen in der Transition. 
Zusätzliche zu den Gruppen bietet der Sonntags-Club professionelle Beratung an. Dies umfasst psychosoziale Einzel- und Paarberatung, Anti-Diskriminierungsberatung und Wohnraumberatung für LSBTIQA+. 
Neben den vielen unterschiedlichen Gruppentreffen gibt es im Sonntags-Club ca. 120 Veranstaltungen im Jahr. Das Programm ist sehr vielfältig: Vorträge, Konzerte, Podiumsdiskussionen, Filme, Ausstellung - und vieles mehr für die queere Community und für die interessierte Öffentlichkeit. 
Der Sonntags-Club ist auch ein wichtiger Ort als Safer Space zum Zusammenkommen in den gemütlich eingerichteten Räumen des Cafés. Dabei ist jeden Freitag FrauenLesben*Freitag und jeden Dienstag offener Treff für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen und deren Freund*innen. Unser Café hat täglich von 18:00 bis 23:00 geöffnet
Sonntags-Club e.V.
Greifenhagener Str. 28 - 10437 Berlin - Tel: 030 449 75 90 - e-mail: info@sonntags-club.de - https://sonntags-club.de/wir.php

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Thema Barrierefreiheit

Patientenorganisationen fordern mehr Engagement zur Barrierefreiheit

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hatte im November 2025 einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) vorgelegt – ein Kabinettsbeschluss hierzu erfolgte allerdings bislang nicht.
Die geplanten Regelungen und Anpassungen werden von zahlreichen Organisationen und Verbänden als unzureichend kritisiert. So warnte etwa der Sozialverband Deutschland (SoVD) als einer der maßgeblichen Patientenorganisationen, mit den im vorliegenden Referentenentwurf getroffenen Regelungen werde „die Barrierefreiheit in Deutschland nicht strukturell erhöht“. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht „deutlichen Nachbesserungsbedarf“.

Stellungnahme des SoVD zum Referentenentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes:
https://www.sovd.de/sozialpolitik/stellungnahmen/meldungen/stellungnahme-referentenentwurf-zur-aenderung-des-behindertengleichstellungsgesetzes

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Beratungsangebote

Die Sozialberatung bei SEKIS

telefonisch, digital und nach Anmeldung auch vor Ort, Anmeldung erforderlich
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIS in Charlottenburg bietet einmal wöchentlich eine Sozialberatung an. Diese erfolgt durch eine ausgebildete Fachkraft mit langjähriger Erfahrung. Die Beratung steht Mitgliedern von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen kostenlos zu Verfügung.

Wann: Jeden Donnerstag von 13 – 15 Uhr und nach Vereinbarung.
Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin!
Wo: SEKIS Selbsthilfe-Kontaktstelle Berlin, Bismarckstr. 101, 10625 Berlin
Neue Telefonnummer: Tel 030-890285-58 oder Mail: sozialberatung@sekis-berlin.de

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Beratung für Menschen mit postviralen Erkrankungen

Viele Menschen leiden nach einer Virusinfektion unter anhaltenden Beschwerden wie z.B. Long-/Post-COVID, ME/CFS oder PostVac. Unsere neuen Beratungsstellen bieten künftig gezielte Unterstützung und Orientierung. Wir beraten Betroffene und Angehörige aus Berlin bei psychosozialen Fragen und sozialrechtlich relevanten Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer postviralen Erkrankung.
- Informationen Unterstützung in persönlichen und sozialrechtlichen Angelegenheiten.
- Unterstützung bei Anträgen, in Beruf und Alltag.
- Stellen auf Wunsch Kontakt zu geschulten Peer-Berater*innen her.
- Verweisen auf andere Anlaufstellen und bei Interesse an passende Selbsthilfegruppen.
- Beratung nach Terminvereinbarung – kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.
- Wir bieten jedoch weder rechtliche noch medizinische Beratung an!
Telefonische Sprechzeiten: für die Terminvereinbarung: Mo. und Do. 10 - 12 Uhr | Mi. 15 - 17 Uhr
Kontakt: E-Mail: info@postviral-beratung.berlin - Telefon: 030 890 285 55
Weiter Informationen auf www.postviral-beratung.berlin

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Veranstaltungen

Treffen der Gruppenleitungen der Krebsgruppen/ Berliner Krebsgesellschaft

18. Mai 2026
17-19 Uhr
Berliner Krebsgesellschaft - Robert-Koch-Platz 7 - 10115 Berlin

Das Treffen findet im Terrassenzimmer im 3.OG des Kaiserin-Friedrich-Hauses statt. Ich freue mich über eine kurze Rückmeldung ob Sie teilnehmen können. 
Berliner Krebsgesellschaft - Robert-Koch-Platz 7 - 10115 Berlin
Telefon (030) 27 000 70
bergmann@berliner-krebsgesellschaft.de
www.berliner-krebsgesellschaft.de

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Angehörige psychisch erkrankter Menschen LV Berlin e.V. - Tag der offenen Tür

26. Juni 2026
12 - 18 Uhr
Mannheimer Straße 32, 10713 Berlin

Als Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation setzt sich der Berliner Landesverband für Angehörige psychisch erkrankter Menschen (ApK Berlin) seit 37 Jahren für Angehörige ein. Unsere Arbeit steht im Interesse der seelischen Gesundheit aller an einer psychischen Krise beteiligten Menschen - ein hochaktuelles und wichtiges Thema in Berlin.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem TAG DER OFFENEN TÜR
am Freitag, den 26.06.2026 von 12-18 Uhr!

Wir würden uns sehr freuen, Sie dort persönlich begrüßen zu dürfen und/oder wenn Sie unsere Einladung in Ihrem Netzwerk verbreiten. An verschiedenen Themen-Tischen können Sie mit Mitarbeitenden, Vorstandsmitgliedern und Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen.  

Angehörige psychisch erkrankter Menschen LV Berlin e.V.
Mannheimer Straße 32, 10713 Berlin 
Tel. +49 (30) 863 957 01 | Fax. +49 (30) 863 957 02 
info@apk-berlin.de | www.apk-berlin.de

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Brückenbauer des Wandels: Die afrikanische Diaspora in der neuen Weltordnung„

27. Juni 2026
10:00 – 16:00 Uhr.
Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin und Online per Videokonferenz
Sprache: Deutsch

Liebe Engagierte der afrikanischen Diaspora,
liebe Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft der afrikanischen Diaspora, 
wir laden Euch herzlich zu unserer Diaspora Sommerakademie 2026 unter dem Titel:  
Brückenbauer des Wandels: Die afrikanische Diaspora in der neuen Weltordnung

Die globalen Machtstrukturen verändern sich tiefgreifend. Langjährig etablierte multilaterale Mechanismen geraten ins Wanken, neue Allianzen entstehen, nationale Interessen treten zunehmend in den Vordergrund, und demokratische Werte geraten oft in den Hintergrund. Trotz der potentiellen Bedeutung Afrikas als "Hauptlieferant" von Ressourcen – von Rohstoffen bis zu Dienstleistungen - bleibt seine Stimme auf der internationalen Bühne noch häufig ungehört. Die erpresserischen Rohstoff-Deals der USA, die Zollpolitik und das Versuchen, Industriearbeitsplätze nach Hause zu holen droht Afrika, in der internationalen Arbeitsteilung noch weiter abgehängt zu werden. Auch Kooperationen mit China, Russland und weiteren Mächten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinen für den Kontinent fraglich. 
Erste Schritte, wie die Stärkung der AfCFTA (Afrikanische Kontinentale Freihandelszone), zeigen, dass Afrika seine wirtschaftliche Selbstbestimmung aktiv gestalten möchte. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: Wie können afrikanische Länder die neuen globalen Machtverhältnisse zu ihrem Vorteil nutzen und welche strategische Rolle der Diaspora dabei zukommt? 
Unsere Veranstaltung bietet Raum, um folgende Kernfragen zu diskutieren:

  • Wie kann die Diaspora ihre Stimme und Expertise gezielt einbringen, um Machtungleichgewichte auszugleichen?
  • Welche Strategien sind notwendig, damit Afrika die Chancen multipolarer Partnerschaften und neuer Allianzen effektiv nutzen kann?
  • Wie können politische und wirtschaftliche Ressourcen der Diaspora die Forderung des Kontinents konkret unterstützen?
  • Welche realistischen Alternativen bestehen für Afrika, um sich effektiver in die rapiden globalen Veränderungen einzumischen?

Wir freuen uns auf interessante Impulsvorträge und Diskussionen mit unseren Referent:innen:
Prof. Dr. Elisio Macamo, Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Afrika  an der Universität Basel zum Input I über die Auswirkungen der rapiden Veränderungen in einer globalen Weltordnung in der ökonomischen, ökologischen und sicherheitspolitischen Polykrise auf die afrikanischen Länder
Frau Kave Bulambo, Gründerin und Geschäftsführerin von Black in Tech zum Input II über die Ressourzen der Diaspora zur Positionierung Afrikas in die neue Weltordnung 
- Dr. Boniface Mabanza Bambu, Referent der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in der Werkstatt Ökonomie e.V.  zum Input III über den Beitrag der Diaspora zur Überwinung des asymetrischen Machtverhälnis im Kontext von neuen Partnershaften und multipolaren Allianzen in der Welt
Dr. Diane Brahms, Vorstand Vorzitzende Bündnis für Entwicklungspolitik mit Afrika ( BEA e.V), Teilnehmerin an der Diskusionrunde
- Herr Barton Shaha, Gründer und Geschäftsführer von Ayuni Gmbh, Teilnehmer an der Diskussionsrunde

Die Diaspora-Sommerakademie versteht sich als spezifischer Raum für den gemeinsamen Austausch und die Diskussion im Sinne politischer Teilhabe für Akteur:innen sowie diasporische und migrantische Personen afrikanischer Herkunft. Bitte habt Verständnis dafür. Diese Veranstaltung ist gefördert von Engagement Global aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 
Die Teilnahme ist kostenlos.
Bei der Anmeldung unter : office@bea-ev.org, bitte erwähnen, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen.
Für Verpflegung ist mit einem Büfettgesorgt.
BEA e.V. - Bündnis für Entwicklungspolitik mit Afrika e.V.
Brüsseler Str. 36, 13353 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 – 40 75 75 51
office@bea-ev.org
https://www.bea-ev.org

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Weitere Veranstaltungen und Beschreibungen finden Sie auf der SEKIS-Website.

Fortbildung für die Selbsthilfe

Selbsthilfe leicht gemacht: Euer Weg zur eigenen Gruppe!

Termin: Montag, 18. Mai 2026 | 18 – 21 Uhr
Ort: Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf | Bismarckstr. 101 (Eingang über Weimarer Str.) | 10625 Berlin

Selbsthilfe-Gruppen planen, gründen, starten
Gruppe zu gründen, wisst aber nicht, wie ihr beginnen sollt? In dieser Fortbildung beantworten wir eure grundlegenden Fragen: Wie findet ihr Gleich-Gesinnte, die ähnliche Erfahrungen machen? Wo können die ersten Treffen stattfinden? Und wie schafft ihr es, Vertrauen zu den Menschen aufzubauen, die euch zunächst fremd sind? Wir beleuchten die wichtigen Schritte zur Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe und
zeigen euch, wie ihr den Kontakt über die ersten Treffen hinaus aufrecht-erhalten könnt. Ihr erfahrt, wie wichtig es ist, eine offene und unterstützende Atmosphäre zu schaffen, damit sich alle Teilnehmenden
wohlfühlen.

Diese Fortbildung bietet euch nicht nur wertvolle Informationen zur Arbeitsweise von Selbsthilfe-Gruppen, sondern auch die Gelegenheit, euch mit anderen Interessierten auszutauschen. Wir werden
gemeinsam das Erlernte anwenden und ein erstes Treffen simulieren, damit ihr gut vorbereitet in eure neue Rolle starten könnt.

Anmeldefrist: Freitag, 8. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) & Klaus Bergmann (Erfahrungsexperte)

*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer

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Junge Selbsthilfe: "Awareness beginnt bei mir"

Termin: Montag, 1. Juni 2026 | 18 – 21 Uhr
Ort: online
Eine Fortbildung von und für die der Jungen Selbsthilfe (18 bis ca. 35 Jahre)

Selbstfürsorge & achtsame Kommunikation
In der jungen Selbsthilfe ist es wichtig, gut auf sich selbst zu achten und gleichzeitig respektvoll und aufmerksam miteinander umzugehen. In dieser digitalen Fortbildung erforscht ihr, wie Selbst-Fürsorge und achtsame Kommunikation zusammenhängen und wie ihr beides praktisch im Alltag umsetzen könnt.

Wir stellen uns Fragen wie:

  • Wie erkenne ich, was ich wirklich brauche?
  • Wie kann ich Grenzen setzen, ohne andere zu verletzen?
  • Wie höre ich zu, ohne sofort zu bewerten oder zu reagieren?
  • Wie gehe ich mit Konflikten und unterschiedlichen Meinungen um?

Durch kleine Übungen zur Selbst-Wahrnehmung, Reflexion und Achtsamkeit trainiert ihr, eure eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig empathisch auf andere zu reagieren.

Der Workshop bietet Raum für Austausch, praktische Impulse und Anregungen für die Gruppen-Arbeit.

Inhalte:

  • Selbst-Fürsorge: eigene Bedürfnisse erkennen und achten
  • Achtsame Kommunikation in der Gruppe
  • Zuhören ohne zu bewerten, Reden ohne zu verletzen
  • Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Unterschiedlichkeit
  • Praktische Übungen und Impulse für den Alltag

Ihr lernt, bewusst auf euch selbst zu achten und eure Kommunikation in der Gruppe achtsam zu gestalten.

Anmeldefrist: Freitag, 22. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: J. Schröder (Selbsthilfe-Kontaktstelle Horizont Lichtenberg)

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Publikationen

Diagnose Diskriminierung - Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten bei Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen

Diskriminierung im Gesundheitswesen ist kein Einzelfall – sie gehört für breite Teile der Bevölkerung zur alltäglichen Lebensrealität. Viele Menschen erleben Barrieren, Vorurteile und Ausgrenzung. Dies führt zu ungleichem Zugang zu medizinischer Versorgung – mit erheblichen Folgen für Gesundheit, Versorgungsgerechtigkeit und Vertrauen in das System. Die Fachstelle Gerecht:Behandelt – Gegen Diskriminierung im Gesundheitswesen setzt sich seit Juni unter dem Dach von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. dafür ein, Strukturen für Diversitätskompetenz und Diskriminierungssensibilität im Berliner Gesundheitswesen zu bündeln und zu stärken.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Forschungsprojekts
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Expertisen/Studie_Diagnose_Diskriminierung_kurz.pdf?__blob=publicationFile&v=9

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Berliner Begleitmappe unterstützt chronisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Die Berliner Begleitmappe unterstützt chronisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen dabei, die eigene Krankheits- und Versorgungssituation besser zu überblicken und Hilfestrukturen zu nutzen. Sie bietet u.a. verständliche Informationen und Adressen zu Hilfestrukturen, Dokumentationshilfen, Unterstützung zur Ablage von wichtigen Unterlagen wie Arztbriefen oder Medikationsplänen sowie Checklisten,  zum Beispiel zur Patientenverfügung, und ist somit ein praktisches Hilfsmittel für das Leben mit der Erkrankung. Es gibt die Begleitmappe in Standard Sprache sowie in Leichter Sprache.
Neu: Ab sofort stehen die Inhalte und Dokumente der Mappe auf der Website www.begleitmappe.de in Englisch, Französisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch und Russisch zur Verfügung. Die übersetzten Dokumente können ausgedruckt und ergänzend der Begleitmappe in Standard Sprache oder Leichter Sprache hinzugefügt werden. Besonders die Kombination mit der Begleitmappe in Leichter Sprache bietet sich an, um sprachliche Barrieren abzubauen und die Verständlichkeit der Inhalte für die Betroffenen zu verbessern.
Sie möchten die Berliner Begleitmappe kostenlos in Standard Sprache oder Leichter Sprache bestellen?
Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an begleitmappe@tzb.de oder telefonisch unter 030 762891110.
Kontakt: Johannesstift Diakonie gAG  - Siemensdamm 50 - 13629 Berlin
Lethizia Oliver-Stanley - Assistenz Stabsstelle Palliativ- und Supportivmedizin
Telefon 030 762 891 110 - Mobil 0173 584 9903 - lethizia.oliver-stanley@jsd.de

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Demenz und Partizipation

Demenz ist überall ‒ und doch erstaunlich unsichtbar. Die Autor/innen begreifen Demenz nicht länger als rein medizinisches Problem, sondern als soziale Frage. Wie steht es um die Teilhabe von Menschen mit Demenz? Und wie lässt sich Partizipation jenseits von Events neu denken? Unter Einbeziehung von Soziologie, Philosophie und Praxis entsteht jenseits gängiger Perspektiven ein anderes Bild von Demenz, das dazu einlädt, Betroffene und Gesellschaft nicht zu trennen, sondern zu verbinden. Das Buch liegt auch im kostenlosen OpenAccess-Format vor.

Reimer Gronemeyer, Gabriele Kreutzner, Jonas Metzger, Oliver Schultz:  
Demenz und Partizipation. Philosophische Dimensionen und soziale Praxis. 
Bielefeld 2025, 180 S., ISBN 978-3-8376-7726-3
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7726-3/demenz-und-partizipation/

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Fortgeschrittene Demenz und Lebensende - Informationen zu Zielen und Möglichkeiten der Palliativ- und Hospizversorgung

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat in ihrer Schriftenreihe „Praktische Hilfen“ eine Broschüre zum Thema fortgeschrittene Demenz und Lebensende herausgegeben. 
„Menschen mit einer Demenz leben oft viele Jahre mit ihrer Krankheit.
Angehörige, die sie betreuen und pflegen, müssen sich im Lauf dieser Zeit immer wieder auf Veränderungen einstellen. Doch das nahende Lebensende bei einer fortgeschrittenen Demenz bringt noch einmal neue Fragestellungen und Unsicherheiten mit sich“, heißt es im Vorwort des 2019 erschienenen Heftes. „Dieser Ratgeber informiert Angehörige von Menschen mit Demenz darüber, wie die letzte Lebensphase bei fortgeschrittener Demenz verläuft. Er will dazu beitragen, diese letzte Phase so zu gestalten, dass die Betroffenen auch am Lebensende ein möglichst hohes Maß an Wohlbefinden und Lebensqualität erfahren können.“
Das PDF können Sie hier herunterladen:
https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/Broschueren/Fortgeschrittene_Demenz_und_Lebensende.pdf

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Die Bedeutung der Zivilgesellschaft

Ein Themenheft der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ)
Demokratie lebt vom Mitmachen: Sie ist elementar darauf angewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger sich freiwillig für das Gemeinwohl engagieren – sei es in der örtlichen Feuerwehr, in einer Kulturinitiative, im Schützenverein, in einer Gewerkschaft oder auch ohne organisatorische Anbindung. Die Zivilgesellschaft erfüllt damit wichtige soziale Aufgaben und entlastet auf diese Weise den Staat, der gemeinnützigen Organisationen im Gegenzug Steuervorteile gewährt und Fördermittel zukommen lässt. Doch wie politisch dürfen gemeinnützige Organisationen sein? Und wo verläuft die Grenze zwischen Partikular- und Gemeinwohlinteresse, zwischen zulässigem politischen und unzulässigem parteipolitischen Engagement? Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) widmet sich in verschiedenen Perspektiven der Zivilgesellschaft in Deutschland.
Weitere Informationen

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Daten zur Gesundheitspolitik

Das Kongressbüro zu “Armut und Gesundheit” stellt Informationen zur Verfügung, die die aktuellen Diskussionen unterlegen: Unter "Aktuelle Daten" finden sich Publikationen zur gesundhetspolitischen Debatten.

WHO-Report zu den sozialen Determinanten von Gesundheit 
Im Mai 2025 veröffentlichte die WHO ihren globalen Bericht zu den sozialen Determinanten von Gesundheit und gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Darin werden als Ursache für Krankheiten überwiegend Faktoren außerhalb des Gesundheitssektors benannt, wie z. B. mangelnde Wohnqualität, fehlende Bildung und Beschäftigungsmöglichkeiten. Gesundheitliche Ungleichheiten verkürzen die Lebenserwartung um Jahrzehnte, so die WHO. 

7. Armuts- und Reichtumsbericht “Lebenslagen in Deutschland”
Hrsg.: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 
Im Dezember 2025 hat das Bundeskabinett den Siebten Armuts- und Reichtumsbericht (7. ARB) der Bundesregierung beschlossen. Der Berichtszeitraum umfasst die COVID-19-Pandemie sowie die Inflations- und Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Auswirkungen auf die sozialen und materiellen Lebensverhältnisse werden auf Grundlage der amtlichen Statistik und von Forschungsergebnissen dargestellt.

Wie geht es den Menschen im Bürgergeldbezug?
Hrsg.: Verein Sanktionsfrei
Im Juni 2025 wurde eine neue Studie vorgestellt, die ein Stimmungsbild nach zwei Jahren Bürgergeld dokumentiert und bestätigt, was viele andere Untersuchungen bereits zeigen: Die Leistungen des Bürgergelds – aktuell 563 Euro für Alleinstehende – sind zu niedrig und führen zu erheblichem materiellem Verzicht. 

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Neue NAKOS-Orientierungshilfe unterstützt Selbsthilfekontaktstellen bei Anfragen

Zwischen Unterstützung und Abgrenzung
Praxisbeispiele und Textbausteine helfen dabei, Anfragen im Sinne gemeinschaftlicher Selbsthilfe zu beantworten

Selbsthilfekontaktstellen erhalten regelmäßig Anfragen, bei denen sie entscheiden müssen, ob sie zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe passen: Unternehmen stellen Produkte vor, bitten um Werbung über den Verteiler oder möchten Selbsthilfegruppen nutzen, um wirtschaftliche Botschaften zu vermitteln. Die neue Publikation zeigt, wie Fachkräfte solche Fälle bewerten und beantworten können. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag von Selbsthilfekontaktstellen. Jedes Beispiel beschreibt eine typische Anfrage oder Situation, ordnet sie ein und erläutert mögliche Vorgehensweisen. 
Im Interview auf NAKOS IMPULSE spricht Autorin Marnie Bartel-Borrmann darüber, warum die Orientierungshilfe notwendig geworden war und wie Selbsthilfekontaktstellen die Inhalte nutzen können.
https://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/key@10961

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Redaktion Newsletter: Karin Stötzner

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