| SEKIS Newsletter Oktober 2025Der SEKIS Newsletter veröffentlicht monatlich Termine und Wissenswertes rund um das Thema Selbsthilfe in Berlin in Kooperation mit anderen Selbsthilfe-Initiativen, Verbänden und Organisationen wie der Landesstelle Berlin für Suchtfragen, der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V. und den Partner*innen im Bereich Stadtteilzentren sowie dem Paritätischen Landesverband Berlin. |
Klimawandel und Selbsthilfe
| Welche Rolle spielen klimatische Veränderungen für die gemeinschaftliche Selbsthilfe? Die Klimakrise ist inzwischen mitten in unserem Alltag angekommen und hat auch auf unsere Gesundheit großen Einfluss. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet sie sogar als „größte Gesundheitsbedrohung für die Menschheit“. In Deutschland liegt der Fokus insbesondere auf der Hitze: Bereits heute ist die Zunahme von Hitzeperioden und tropischen Nächten deutlich zu spüren, und es wird erwartet, dass der Trend sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzt. Neues Internetangebot der NAKOS Relevanz für die Selbsthilfe Auf dieser Internetseite fragen wir, inwiefern die gemeinschaftliche Selbsthilfe von der Klimakrise betroffen ist und wie sie bereits jetzt darauf reagiert. Welche Schutzmaßnahmen können insbesondere bei Hitze ergriffen werden und was kann die Selbsthilfe zum Klimaschutz beitragen? Ergänzend stellen wir Möglichkeiten vor, um sich Maßnahmen zur Anpassung an die Klimaveränderungen fördern zu lassen. https://www.nakos.de/themen/klimawandel/ | | ↑ nach oben |
Selbsthilfe-Kontaktstellen
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Stellenausschreibung Kontaktstelle Mitte
| Wir suchen für die Sozialarbeit in der Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte engagierte Unterstützung Die Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstelle Mitte der StadtRand gGmbH ist eine der sechzehn regionalen Selbsthilfe- Kontaktstellen Berlins und mit ihrem Sitz in Moabit die offizielle Anlaufstelle für Selbsthilfeinteressierte aus dem Großbezirk Mitte. Seit 30 Jahren unterstützen wir Selbsthilfegruppen, begleiten neue Gruppengründungen, beraten Menschen mit gesundheitlichen, psychischen und sozialen Belastungen und bieten Veranstaltungen und Fortbildungen im Bereich der Selbsthilfe an. Die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben sind: · Methodische, organisatorische und beratende Unterstützung von Selbsthilfegruppen · Startbegleitung von neuen Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen · Beratung zu Informationen und Auswahl von Selbsthilfegruppen, Clearingberatung · Kommunikation, Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen (Bezirksamt, Stadtteilzentren etc.) · Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen · Gremienarbeit sowie Teilnahme an 1-2 Arbeitskreisen auf Berlinebene (Selko e.V.) · Zuarbeit zu Zuwendungsanträge und Abrechnungen · Projektideen in Zusammenarbeit entwickeln und beantragen · Planung und Durchführung von Veranstaltungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf eine Bewerbung bis 30.10.2025 über: geschaeftsstelle@stadtrand-berlin.de Mehr Informationen sind zu finden auf www.stadtrand-berlin.de | | ↑ nach oben |
Selbsthilfegruppen - Neugründungen
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Selbsthilfegruppe Ängste und Depression "Raum für Dich!"
| Die Selbsthilfegruppe "Raum für Dich!" ist ein Ort für Herzmenschen mit Empathie. Wir treffen uns, um in einer gleichgesinnten Runde Gemeinschaft und Interaktion zu erleben. Wir sind eine kleine Gruppe (mit maximal 10 Leuten), in der es um Vertrauen und den Austausch geht, ohne dass jemandem etwas aufgezwungen wird. Bei uns ist jeder willkommen, Alter und Vorgeschichte spielen keine Rolle, solange du zu uns passt (mindestens 18 Jahre alt). Wir treffen uns jeden Dienstag 19:00 – 21:00 Uhr in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf im Raum 1. Bei Interesse melde dich bitte in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf unter Tel: 030 54 25 103 an, schreibe uns eine Email an selbsthilfe@wuhletal.de oder komme gern bei uns zu den Sprechzeiten im Büro in Alt Marzahn 59A, 12685 Berlin vorbei. | | ↑ nach oben |
Depressionsgruppe “Sonnenschein”
| Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und Ängsten Sie fühlen sich niedergeschlagen und antriebslos? In der Gruppe treffen Sie andere Betroffene und können sich über Ihre Situation austauschen. Treffen: montags 17.00 – 18.30 Uhr, Ort: Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Lipschitzallee 80, 12353 Berlin Anmeldung: Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd , Gebühren: Gerne Gruppenspende Tel 030 605 66 00 kleibs.sued@sh-stzneukoelln.de meifert@sh-stzneukoelln.de | | ↑ nach oben |
Brustkrebs… und dann? (Gruppe in Gründung)
| Termin: 1. Mittwoch im Monat, 11.00 – 13.00 Uhr Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Kleiner Gruppenraum, 1. OG)Anmeldung per E-Mail an kis@hvd-bb.de oder telefonisch unter Tel. 030 49 98 70 910 Chemotherapie, Operation, Bestrahlung und Medikamente… und dann? Wir sind eine Selbsthilfegruppe, um über das „Danach“ zu sprechen. Wir hören uns zu, tauschen uns aus und teilen Ängste und Sorgen – auch, wenn man/frau schon älter ist. Die Gruppe richtet sich an Personen ab 50 Jahren. Es ist jeder willkommen, der Beistand und ein offenes Ohr braucht. | | ↑ nach oben |
Selbsthilfegruppe Psoriasis
| Dienstag, 7. Oktober 2025 um 19.00 Uhr im Familienzentrum des Pestalozzi-Fröbel-Hauses. Mehringdamm 114, 10965 Berlin-Kreuzberg, Raum 401 A, 2. Etage (Aufzug vorhanden). Thema: Wir wollen reden. Verschiedene Themen. Audio vom Deutschlandfunk zum Thema Psoriasis - von Juckreiz bis Gelenkschmerz. | | ↑ nach oben |
Deutsche Huntington-Hilfe Berlin-Brandenburg e.V.
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Lebenshunger - Selbsthilfegruppe für Betroffene von Anorexie – Bulimie
| Gruppe in Gründung für Menschen ab 30 Jahren Termin:2. und 4. Mittwoch im Monat, 19.30 – 21.00 Uhr Anmeldung per E-Mail an kis@hvd-bb.de oder telefonisch unter 030 49 98 70 910 Für Menschen, für die Essen mehr ist als schlicht Essen, Selbsterhalt und Ernährung. Eher eine Last und Überforderung mit stark destruktiven Zügen. Häufig begleitet von Ängsten, Depressionen sowie negativen und bleibenden gesundheitlichen Schäden. Veränderung(en) und Heilung liegen stets in uns selbst, aber im Dialog, im Austausch und mit Hilfe anderer Betroffener, jenseits professioneller therapeutischer Hilfe, gelingt es vielleicht besser: Raus aus der Isolation, der Scham und den Selbstanklagen hin zu einer wertschätzenden gegenseitigen Annahme und Unterstützung. Geplant ist eine Gruppe in Präsenz für Menschen ab 30 Jahren, die aktuell nicht von einer lebensbedrohlichen Anorexie, atypischer Anorexie und Bulimie betroffen sind und Wege der Heilung suchen, ihr zerstörerisches Verhalten aufgeben und sich in ihrer Betroffenheit anderen öffnen möchten. Angedacht sind zwei monatliche Treffen in Präsenz. Die ersten Treffen werden unterstützt durch erfahrene Berater*innen von der Selbsthilfekontaktstelle KIS Pankow, um die Gruppe zu festigen. Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Seitenflügel) | | ↑ nach oben |
Selbsthilfegruppe Stoffwechsel
| Termin: 1. und 3. Montag im Monat, 17.30 – 19.00 Uhr Hallo, schön dass du da bist! In dieser Gruppe geht es um den Stoffwechsel. Du hast einen schnellen Stoffwechsel und bleibst schlank? Oder du hast eventuell einen langsamen Stoffwechsel und du bist einfach kräftiger? Dann herzlich willkommen in der Gruppe! Diese Gruppe soll einen Raum und die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen. Hier darf ein regelmäßiger Austausch stattfinden über Alltagssituationen, eventuelle Vorurteile… Die Gruppe soll aber auch Mut machen und eine schöne und nette Zeit für Gespräche bieten. Melde dich gerne. Ich freue mich. Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Kleiner Gruppenraum, 1. OG) Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Kleiner Gruppenraum, 1. OG) Anmeldung per E-Mail an kis@hvd-bb.de oder telefonisch unter Tel. 030 49 98 70 910 | | ↑ nach oben |
Unsicher aber gebunden - Selbsthilfegruppe Bindungs- und Verlustangst
| Termin: Montags, 18:00 – 20:00 Uhr Ort: Ökowerkstatt im Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin Kickt die Einsamkeit manchmal zu sehr? Nähe macht Angst – doch Distanz noch viel mehr? Du bist es leid, auf Tinder zu blättern? Dann komm doch zu uns – wir ändern dein Pattern. Über uns: · Gruppe für junge Erwachsene (18 – 30 Jahre), alle Geschlechter · Austausch über Bindungs- und Verlustangst, emotionale Mauern · Sicherer und gesünderer Umgang mit Einsamkeit, ehrliche Selbsthilfe, Chance für neue Freundschaften · Kein Bullshit, kein Leistungsdruck · Keine Datingplattform · Wir ersetzen keine Therapie Joine gerne unseremTelegramkanal: https://t.me/+fCPgImcYTYIyM2Rk oder kontaktiere uns privat per E-Mail: unsicherabergebunden@gmail.com Die Anmeldung erfolgt per Telegram oder E-Mail: unsicherabergebunden@gmail.com | | ↑ nach oben |
Pornosucht Selbsthilfegruppe für Männer in Gründung
| Die Pornografie-Nutzungsstörung PNS ist eine Erkrankung, die weitreichende Auswirkungen auf Sexualität, Bindungsvermögen und berufliche Leistungsfähigkeit haben kann. Wenn der Leidensdruck größer wird und Kontrollverlust eintritt kann der offene Austausch in einer Selbsthilfegruppe sinnvoll sein. Manche haben dadurch Probleme, echte Beziehungen zu führen oder gar kein Interesse mehr an echter Intimität. Wir wollen uns unter Männern gegenseitig motivieren und haben zu Beginn keinen Abstinenzanspruch, jedoch eine echte Motivation, etwas zu ändern. Der Aufbau einer Outreachgruppe ist im weiteren Verlauf der Gruppenentstehung eine Option. Wir wollen uns wöchentlich oder 2x im Monat in einer Dialoggruppe treffen und werden eine kleine Gruppe mit etwa 8-10 Leuten. Sie haben Interesse und sind mindestens 18 Jahre alt? Dann melden Sie sich bitte in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf unter Tel: 030 54 25 103 an, schreiben uns eine Email an selbsthilfe@wuhletal.de oder kommen gern bei uns zu den Sprechzeiten im Büro in Alt Marzahn 59A, 12685 Berlin vorbei. | | ↑ nach oben |
Wir sind viele - Selbsthilfegruppe für Frauen 40+ mit Dissoziativer Identitätsstörung (DIS) (Gruppe in Gründung)
| Termin: 1. Dienstag im Monat, 16:00 - 17:30 Uhr Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Kl. Gruppenraum, 1. OG) Wie haben wir es so weit geschafft? Du hast einen langen therapeutischen Weg hinter dir? Du lebst heute stabil - mit all deinen Anteilen - und möchtest dich mit anderen Frauen darüber austauschen, wie wir so lange überlebt haben, was uns geholfen bzw. nicht geholfen hat, und wie wir gelernt haben, mit unserer inneren Vielfalt zu leben? Dann laden wir dich herzlich ein in unsere neu gegründete Selbsthilfegruppe „Wir sind viele“. Wir sind Frauen über 40, die mit der Diagnose Dissoziative Identitätsstörung leben und gelernt haben, damit stabil und selbstbestimmt umzugehen. Was dich erwartet: - Ein geschützter Raum für offenen Austausch - Verständnis und Begegnung auf Augenhöhe - Raum für gemeinsame Themen (z.B. Alltagsstruktur, Innensystem, Selbstfürsorge) - Keine Traumainhalte - Monatliche Treffen in Berlin-Pankow. Voraussetzungen zur Teilnahme: - Eigene Therapieerfahrung - Aktuelle psychische Stabilität - Bereitschaft zu achtsamer und respektvoller Kommunikation Gemeinsam ist es leichter, mit dem eigenen System in Verbindung zu bleiben. Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich gern… Anmeldung per E-Mail an kis@hvd-bb.de oder telefonisch unter Tel. 030 49 98 70 910 | | ↑ nach oben |
Selbsthilfegruppe "Hochsensibilität" Neugründung
| Nehmen Sie auch Reize aus der Umwelt sowie die Stimmungen von Mitmenschen schneller und intensiver wahr als andere? Reagieren Sie ebenfalls sehr sensibel auf Reizüberflutung beispielsweise durch Gerüche, Geräusche, können aber z. B. auf Konzerte gehen? Kennen Sie den Zwiespalt zwischen den Vorteilen dieser „Fähigkeit“ und dem Wunsch, diese „Fähigkeit“ nicht zu haben? Wir möchten uns in der Gruppe über die Herausforderungen des Alltags austauschen und Wege finden, wie man insgesamt gelassener das Leben meistern kann und suchen dafür weitere Betroffene. Ein gemeinsamer Termin wird noch gesucht. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, dann melden Sie sich bitte in der Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf unter Tel: 030 54 25 103 an, schreiben uns eine Email an selbsthilfe@wuhletal.de oder kommen gern bei uns zu den Sprechzeiten im Büro in Alt Marzahn 59A, 12685 Berlin vorbei. | | ↑ nach oben |
Gewalt in der Kindheit und Kontaktabbruch zu den Eltern
| Termin: 1. und 3. Donnerstag im Monat, von 18:30 bis 20:30 Uhr Anmeldung per E-Mail an safespacepankow@proton.me Das Thema Gewalt durch das Elternhaus ist gesellschaftlich tabuisiert und viele Betroffene verstecken ihre belastenden und traumatischen Erlebnisse vor ihrem Umfeld. Gefühle des Alleinseins, Angst vor Ablehnung und davor nicht gut genug zu sein wie man ist: Die Folgen von psychischer und/oder physischer Gewalt durch die Eltern begleiten Betroffene bis ins Erwachsenenalter. Oft fehlt zusätzlich der familiäre Rückhalt, wenn das Verhältnis zu den eigenen Eltern so stark belastet ist oder der Kontakt sogar ganz abgebrochen wurde. Um eine solch belastende Kindheit aufzuarbeiten braucht es oft psychologische Behandlung, die innerhalb der Selbsthilfegruppe nicht möglich ist. Diese Gruppe soll Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind, ihre Gefühle in Ordnung sind und dass sie diese auch miteinander teilen dürfen. Das Ziel ist es, uns durch Verbundenheit und Austausch gegenseitig zu stärken. Die Gruppe ist offen für erwachsene Menschen aller Geschlechter. Der Zugang zum Gruppenraum ist leider nicht barrierefrei. Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 (Kleiner Gruppenraum, Seitenflügel) | | ↑ nach oben |
Selbsthilfegruppe für queere Menschen mit diagnostizierter Borderline-Störung
| Termin: Mittwoch, 18:00 – 20:00 Uhr Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Großer Gruppenraum, Seitenflügel) Anmeldung per E-Mail an kis@hvd-bb.de oder telefonisch unter 030 49 98 70 910 Du bist queer und hast die Diagnose Borderline? Du fühlst dich manchmal unverstanden und wünschst dir einen geschützten Raum, in dem du dich mit Menschen austauschen kannst, die ähnliche Erfahrungen teilen? Wir sind eine Selbsthilfegruppe speziell für queere Menschen mit diagnostizierter Borderline-Störung. Unser Ziel ist es, einen sicheren und wertschätzenden Raum zu schaffen, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Wege finden, mit Herausforderungen umzugehen. Wichtige Informationen: ● Die Teilnahme ist ausschließlich für Personen mit einer diagnostizierten Borderline-Störung gedacht. ● Respekt und Offenheit gegenüber allen queeren Identitäten und Lebensweisen sind Grundvoraussetzungen. Ob du gerade erst deine Diagnose erhalten hast oder schon länger damit lebst – in unserer Gruppe kannst du sein, wie du bist, und dich mit Menschen austauschen, die dich verstehen. Interessiert? Melde dich bei uns, um mehr zu erfahren und dich anzumelden. Gemeinsam schaffen wir einen Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. | | ↑ nach oben |
Weitere Gruppengründungen zu vielen Themen finden Sie auf der SEKIS-Website. |
Come Together Junge Selbsthilfe
| Du bist zwischen 18 und 35? Und hast Lust, andere Junge Menschen zu treffen, die ihr Leben in die Hand nehmen und sich gegenseitig in Selbsthilfegruppen unterstützen? Oder Du fragst Dich, wie Du mit einem konkreten Anliegen im Leben weiterkommst? Dann komm vorbei! Das Come Together Junge Selbsthilfe findet statt: an jedem letzten Dienstag im Monat ab 19.00 Uhr Das beliebte Café Holzmarktperle muss in Zukunft leider früher schließen. Deshalb dürfen wir nun etwas Neues probieren: Wir treffen uns am 27.05.25 ab 19 Uhr im Café Tales Untold, Am Comeniusplatz 1, 10243 Berlin. Es gibt keinen Verzehrzwang aber bei Appetit gibt es dort vegane Suppe und Flammkuchen sowie vegane und glutenfreie Backwaren und Getränke. Das Café ist barrierearm. Die Toilette ist leider noch nicht rollstuhlgerecht. Es ist ein Spielecafé. Bei Lust und Laune könnt ihr euch auch für 2€/Person und Stunde diverse Spiele ausleihen. Ihr könnt spontan vorbeikommen oder euch einen Platz sichern. Mehr Infos und die Anmeldung findet ihr hier: Come Together Junge Selbsthilfe: SEKIS Berlin junge-selbsthilfe@sekis-berlin.dehttps://www.sekis-berlin.de/ | | ↑ nach oben |
Ein Füllhorn an Anregungen: Mediathek zur jungen Selbsthilfe
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Open Space für junge Menschen (zw. 18 - ca. 35) in der Selbsthilfe
| Auch als junge Menschen kann uns so einiges im Leben passieren, fühlen wir uns verloren, einsam oder einfach extrem belastet. Das ist gar nicht mal selten. Genau deshalb wollen wir einen Space schaffen, wo junge Menschen in schwierigen Lebenslagen einfach mal ankommen können – ohne sich verstellen oder erklären zu müssen. Gemeinsam können wir uns austauschen, gegenseitiges Verständnis erfahren und schlichtweg merken, dass wir nicht allein sind. Übrigens: Falls ihr schon Selbsthilfe erprobt seid, unterstützt dieses Projekt und unser motiviertes Team gerne durch Eure Erfahrungen. Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat treffen sich Selbsthilfeaktive ebenso wie -interessierte im Alter von 18 bis ca. 35 Jahren von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr im ABC Raum 1, Alt-Marzahn 54, 12685 Berlin. Kommt gern ohne Anmeldung vorbei! Bei Fragen sind wir über die Selbsthilfe-, Kontakt- und Beratungsstelle Marzahn-Hellersdorf unter der Tel.: 030/5425103 oder per Mail an selbsthilfe@wuhletal.de zu erreichen. Ganz neu: Der WhatsApp-Infokanal „Selbsthilfe für junge Menschen in Marzahn“! Hier informieren wir zu Veranstaltungen und Themen der jungen Selbsthilfe. Der Kanal ist völlig anonym. Persönliche Daten (wie Name, Telefonnummer oder Profilbild) sind zu keiner Zeit einsehbar – weder von den Abonnent:innen noch von den Admins. Interessierte können über den Link beitreten: https://whatsapp.com/channel/0029VbBHAZrGk1FwBipyUI0Z | | ↑ nach oben |
Weitere Veranstaltungen und Beschreibungen finden Sie auf der SEKIS-Website. |
Fortbildung für Selbsthilfegruppen
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Ausführlichere Beschreibungen der Fortbildungen finden Sie auf der SEKIS-Website. |
Long COVID-Patient*innen entwickeln eigene Strategien im Umgang mit der Krankheit
| Aufgrund der Unzufriedenheit mit der medizinischen Versorgung entwickeln Patient*innen eigene Strategien im Umgang mit ihrer Long COVID Erkrankung. Dazu gehören Energie- und Ressourcenmanagement, körperliche Aktivität, die Erweiterung von Gesundheitskompetenzen, eine Änderung der Denkweise und Lebenseinstellung, Infektionsschutz sowie die Nutzung von Hilfsmitteln und Ernährungsumstellungen. Dies fanden Forschende der Universitätskliniken Göttingen und Hannover in einer qualitativen Studie heraus. Im Sommer 2022 berichteten 23 Long COVID-Patient*innen in vier im Rahmen des Forschungsprojekts „DEFEnse Against COVID-19-Study“ (DEFEAT Corona) von vielfältigen Long COVID-Symptomen und Strategien. Laut des Autor*innenteams könne aus Sicht der Befragten die Integration dieser vielfältigen Strategien zur Alltagsbewältigung in die Behandlung von Long COVID dazu beitragen, die Beschwerdelast von Betroffenen zu reduzieren, ihre Alltagsfunktionalität wiederherzustellen sowie ihre Selbstwirksamkeit und Lebensqualität zu verbessern. „Konzepte wie ‚Pacing’ oder ‚Partizipative Medizin’ können als Ausgangspunkt genutzt werden, um gemeinsam mit Patient*innen individualisierte Copingstrategien und Behandlungskonzepte zu entwickeln“, schlussfolgern die Forschenden. Zur Veröffentlichung: https://www.zefq-journal.com/article/S1865-9217(25)00089-3/fulltext Quelle: Newsletter Long-Covid-Plarrform 3. September 2025 | | ↑ nach oben |
Vernetzungstreffen der Berliner Patientenvertretung: Gespräch mit der KV Berlin zur ärztlichen Versorgung
| Arztzeitmangel !? – KV-Vorstand spricht mit Patientenvertretung über ambulante Versorgung Beim Vernetzungstreffen der Patientenvertretung Berlin ging es um drohende Versorgungslücken, neue Modelle der Behandlungskoordination und regionale Unterschiede. Die ambulante medizinische Versorgung in Berlin wird sich verschlechtern. Das könnte das Fazit eines Vortrags sein, den Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KV Berlin), gegenüber der Berliner Patientenvertretung am 9. Juli 2025 hielt. Es drohe ein immer größerer „Arztzeitmangel“. Einige Gründe: viele Ärzt:innen gehen in Ruhestand, junge Ärzt:innen arbeiten häufiger als bisher als Angestellte oder in Teilzeit. Berlin: Auf dem Weg in die Unterversorgung Noch sei die Versorgung in Berlin vergleichsweise gut: In keinem Bezirk und in keiner Arztgruppe gibt es Unterversorgung – zumindest nach der „Bedarfsplanung“, einem veralteten Modell aus den 1990ern. Die damalige Zahl an Ärzt:innen wurde als Soll-Wert festgelegt und prägt bis heute den Blick auf die Versorgung. Betrachtet man Berlin insgesamt, gibt es formell keinen Mangel. In einzelnen Bezirken sind die Zahlen aber deutlich schlechter: In Marzahn-Hellersdorf liegt die Zahl der Hausärzt:innen bei 79 Prozent des Soll-Werts. Bei den Fachärzt:innen sind die schlechtesten Werte: 65 Prozent bei den Kinder- und Jugendspsychiater:innen in Reinickendorf sowie 67 Prozent bei den Hautärzt:innen in Neukölln. Besonders im Osten Berlins rechnet die KV Berlin mit immer weniger Ärzt:innen. Neben allgemeinen Entwicklungen wie dem Trend zur Teilzeit komme hier hinzu, dass Ärzt:innen andere Bezirke als Arbeits- und Lebensort bevorzugen. „Behandlungskoordination“ als Lösung? Nötig sind Gegenmaßnahmen, KV-Vorstand Ruppert stellte etwa die KV-eigenen Hausarztpraxen vor, mit der die Situation im Osten Berlins gelindert werden soll. Er sprach auch über eine stärkere künftige „Patientensteuerung“. Unter diesem Begriff diskutieren Kassenärztlichen Vereinigungen, Ärzteverbände und Krankenkassen neue Modelle. Beim Vernetzungstreffen wurde „Behandlungskoordination“ als alternativer Begriff genannt. Gemeint ist eine stärkere Koordination durch Hausärzt:innen oder andere „Primärärzt:innen“, damit Patient:innen gezielter die passende Versorgung erhalten. Ruppert warb auch für die Terminservicestelle der KV Berlin, die über die Telefonnummer 116 117 oder die gleichnamige App erreichbar ist. Tausende freie Arzttermine seien dort verzeichnet, aber würden nicht genutzt, sagte Ruppert. Quelle: Newsletter der LV Selbsthilfe, August 2025 | | ↑ nach oben |
BAG SELBSTHILFE lehnt Zwei- oder Drei-Klassen-Medizin ab
| Pressemitteilung: Grundversorgung ist unantastbar - Wahltarife nur für IGeL-Leistungen! Die aktuelle Diskussion zu Einführung von Wahltarifen in der gesetzlichen Krankenversicherung sieht die BAG SELBSTHILFE sehr kritisch. Was als Wahlfreiheit dargestellt wird, birgt in Wahrheit die Gefahr, das solidarische Fundament der GKV zu untergraben und den Einstieg in eine Zwei- oder Drei-Klassen-Medizin zu ermöglichen. „Es ist inakzeptabel, die Finanzprobleme der Krankenkassen erneut auf die Versicherten abzuwälzen. Leistungserbringer haben in den vergangenen Jahren durch gesetzliche Änderungen spürbare Vorteile erhalten; jetzt ist es Aufgabe der Politik, die Solidargemeinschaft zu schützen und die Basisversorgung vollständig im Grundtarif abzusichern. Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) können freiwillig angeboten werden, dürfen jedoch nicht den Kern der GKV aushöhlen oder die solidarische Basis gefährden“, erklärt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. Insbesondere junge und gesunde Versicherte könnten aus Kostengründen in preiswerte Basistarife gedrängt werden, deren Leistungslücken sie im Krankheitsfall erheblich belasten. Für chronisch kranke und behinderte Menschen, die ihre gesundheitliche Situation nicht wählen können, drohen zusätzliche Belastungen – trotz bereits bestehender Zuzahlungen und finanzieller Aufwendungen, die über die gesetzliche Chroniker-Regelung hinausgehen. „Gesundheit ist ein unveräußerliches Gut, keine Ware. Die Politik ist verpflichtet, Solidarität zu stärken, statt sie zu schwächen. Wir erwarten, dass Reformen dieser Verantwortung gerecht werden“, so Danner. Quelle: BAG Selbsthilfe, Düsseldorf, 11. September 2025. | | ↑ nach oben |
Patientinnen und Patienten können mitreden
| Seit mehr als 20 Jahren besteht die Möglichkeit im Deutschen Gesundheitswesen, dass Patienten und Patientinnen, Betroffene von Erkrankungen und ihre Organisationen in wichtigen Gremien mitberaten können. Zentral dafür ist der § 140f SGB V. Auch in Berlin sind Patientenvertreter:innen in vielen Gremien aktiv. - im Gemeinsames Landesgremium nach § 90a SGB V, das zu sektorenübergreifenden Versorgungsfragen Empfehlungen abgibt;
- im Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, der für die Bedarfsplanung zuständig ist;
- im Erweiterter Landesausschuss, der die ambulante spezialfachärztliche Versorgung bestimmter Erkrankungen regelt;
- im Zulassungs- sowie Berufungsausschuss, die über die Zulassung einzelner Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen entscheiden;
- in den Fachkommissionen zur Qualitätssicherung, in denen die Vorgaben für einzelne Versorgungsbereiche überprüft werden.
Patientenvertreter:innen können in diesen Gremien mitberaten. Wer sich ehrenamtlich als Patientenvertreter:in engagieren möchte, wird von der Koordinierungsstelle der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. informiert und unterstützt. Die Gewinnung und Qualifizierung ehrenamtlicher Patientenvertreter:innen wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege im „Integrierten Gesundheits- und Pflegeprogramm (IGPP)“ gefördert. Weitere Infos zur Patientenvertretung und zu Beteiligungmöglichkeiten finden Sie hier: Koordinierungsstelle Patientenvertretung Berlin | | ↑ nach oben |
Beweislast für Betroffene absenken - Positionspapier des AOK-Bundesverband
| Die Zahl von vermuteten Behandlungs- oder Pflegefehlern ist angestiegen. Das berichtet der AOK-Bundesverband und mahnt in einem Positionspapier zur Weiterentwicklung der Patientenrechte an, die Beweislast zu erleichtern. 16.600 Fälle von vermuteten Behandlungs- oder Pflegefehlern verzeichnen die elf AOKen im Jahr 2024. Das seien etwa 540 mehr als im Vorjahr. Die meisten dieser Verdachtsfälle betreffen orthopädische oder unfallchirurgische Eingriffe, so der AOK-Bundesverband. Darauf folgen Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtsmedizin, Innere Medizin sowie Zahnmedizin. In knapp 29 Prozent der 2024 abschließend bearbeiteten Fällen kann ein Fehler oder Medizinprodukte-Schaden bestätigt werden. „Wir wissen aus der Beratung, dass viele Versicherte nach wie vor große Probleme bei der Durchsetzung ihrer Rechte haben“, betont Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann. Im Positionspapier heißt es, Hürden für Patienten müssten abgebaut werden, etwa in puncto Beweislast sollte es Erleichterungen geben. „Eine überwiegende Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent sollte künftig als Beweis für den Zusammenhang zwischen Fehler und Schaden ausreichen“, fordert Reimann. Die Darlegungs- und Beweislast sei für Patienten „immens hoch“, schreiben die Autoren des Papiers. Neben dem Vorliegen eines Fehlers und eines Schadens müssen die Betroffenen beweisen, dass der eingetretene Schaden durch den Fehler verursacht wurde. „Dies ist medizinischen Laien in der Regel nicht möglich“, heißt es im AOK-Papier. Ein erhebliches Informations- und Wissensgefälle gegenüber Behandlern erschwere es den Betroffenen oft deutlich, ihre Schadensersatzanspruche geltend zu machen. Es brauche gesetzliche Anpassungen, um die Möglichkeiten zur Durchsetzung der Ansprüche geschädigter Versicherter zu verbessern. Zwar gibt es bereits seit 2013 das „Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten“. Aus Sicht des AOK-Bundesverbands sind Nachbesserungen aber dringend vonnöten. Auch der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht eine Stärkung der Patienten gegenüber den Behandlern vor. https://www.aok.de/pp/rh/pm/1175-faelle-von-vermuteten-behandlungs-und-pflegefehlern-bei-aok-versicherten-im-rheinland-und-in-hamburg/ | | ↑ nach oben |
Kreative Zugänge für die Seele – Innovative Ansätze der Selbsthilfe
| Mit dem Projekt der kreativen Zugänge für die Seele wollen wir als Selbsthilfekontaktstelle Betroffenen einen Ort geben, an dem sie neue kreative Angebote im Umgang mit ihren psychischen Erkrankungen – in einer Art Werkstatt – ausprobieren und diese bei Bedarf in dauerhafte Selbsthilfeangebote transferieren können. Die Erfahrungen von Betroffenen zeigen, dass Methodenvielfalt – vor allem die Einbeziehung von Körpererfahrungen und weiteren kreativen Angeboten – Belastungssituationen reduzieren kann. Unser Angebot wurde von den Betroffenen selbst entwickelt, wird von ihnen (teilweise) selbst umgesetzt und verfolgt einen partizipativen Ansatz. Das Ziel ist es, die erfolgreichen Ansätze in die Selbsthilfearbeit vor Ort zu übernehmen und zu verstetigen. Wir möchten Menschen mit psychischen Erkrankungen – insbesondere mit Ängsten und Depressionen – einladen, die verschiedenen kreativen Angebote kennenzulernen und auszuprobieren. Alle Angebote sind für Betroffene kostenlos. Bei Interesse informiere dich über die unterschiedlichen Angebote und Veranstaltungen gerne auf der Webseite der KIS, wir freuen uns sehr über weitere Teilnehmer*innen: https://humanistisch.de/kisberlin Angebote aus der Reihe der „Kreativen Zugänge für die Seele“: Kreative Gruppe für Menschen mit Ängsten & Depressionen Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die unter Ängsten und/oder Depressionen leiden und neue Formen des Umgangs damit ausprobieren wollen. Unterschiedliche kreative Methoden (zum Beispiel Acrylmalerei, Linoleumdruck, Collagen u.a.) können gemeinsam in der Gruppe erprobt werden, währenddessen besteht auch die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen. Begleitet wird dieses Angebot von einer Erfahrungsexpertin, die sowohl mit kreativ-künstlerischen Methoden als auch aus eigener Erfahrung mit Ängsten und Depressionen vertraut ist. WANN: 2. Dienstag im Monat, 11.00 – 13.00 Uhr WO: KIS Pankow im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin, (1. Etage, Großer Gruppenraum) Alle Angebote sind für Betroffene kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bei der KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Pankow: kis@hvd-bb.de oder 030 49 98 70 910. | | ↑ nach oben |
Das Andere-Burnout-Café
| Termin: 2. Sonntag im Monat, 10.30 – 12.30 Uhr Ort: KIS im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, 13187 Berlin (Gr. Gruppenraum, 1. OG) Keine Anmeldung erforderlich. Kontaktdaten: Isabel Pickl-Bermejo berlin-pankow@anderes-burnout-cafe.de 02 13 17 73 41 51 (Bundesverband) anderes-burnout-cafe.de Das Andere-Burnout-Café (ABC) ist eine Selbsthilfegruppe rund um die Themen Burnout und Depression. Herzlich eingeladen sind Betroffene oder deren Angehörige zum Austausch über belastende Ereignisse und die Auswirkungen von Dauerstress und Abwärtsspiralen in der psychischen Verarbeitung von Stress. Neben dem Austausch über persönliche Erlebnisse und Wege aus der Krise bietet das Andere Burnout Café in Berlin Pankow auch interessante Inputs. Die meisten Treffen stehen unter spannenden Themen wie „Leichter leben mit Achtsamkeit“, „Wege aus einem Burnout", oder „Selbstzweifel verstehen“. Die ABC’s regen dazu an, im geschützten Raum neue Zugangswege für die eigene Lage in schwierigen Zeiten zu entdecken. | | ↑ nach oben |
SEKIS Podcast Echte Stimmen #63
| # 63 Borderline: Betroffene & Angehörige erzählenWas bedeutet es eigentlich, mit Borderline zu leben? Wie fühlt sich das für Betroffene und auch für Angehörige an? In dieser Folge geben wir verschiedenen Perspektiven Raum: Wir hören Angelina, als Betroffene und Dr. Susanne Kappesser als Angehörige, die sich hauptamtlich im APK, dem Angehörigenverband psychisch erkrankter Menschen engagiert. Wir sprechen mit beiden darüber, wie sich die Erkrankung im Alltag und auf Beziehungen auswirkt, welche Wege für einen guten Umgang damit gefunden werden und inwiefern Diagnosen hilfreich oder auch hinderlich sein können. Wir haben die Interviews einzeln geführt und sie für euch zu einer gemeinsamen Folge zusammengeschnitten. Dabei wird klar: Es gibt nicht die eine Borderline-Erfahrung – aber es gibt echte Stimmen, die gehört werden sollten. Gruppen der ApK - Angehörige psychisch erkrankter Menschen Berlin Der Link: https://echte-stimmen.podigee.io/63-borderline-betroffene-angehoerige-erzaehlen Weitere Inforationen: https://www.apk-berlin.de/de Selbsthilfegruppen zum Thema Borderline findet ihr bei uns in der SEKIS Datenbank. | | ↑ nach oben |
Selbsthilfe-Podcast der BAG Selbsthilfe: Elektronische Patientenakte
| #35 mit Jana Hassel über die elektronische Patientenakte (ePA) Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran – und mit ihr kommt die elektronische Patientenakte (ePA). Doch was genau steckt dahinter? Wer kann auf die Daten zugreifen? Und welche Vorteile oder Risiken bringt das neue System mit sich? In dieser Podcast-Folge spricht Marius Schlichting mit Jana Hassel von der BAG SELBSTHILFE über den aktuellen Stand der ePA, Datenschutzfragen und die Herausforderungen bei der Umsetzung. Es geht um Chancen für eine bessere medizinische Versorgung, aber auch um Unsicherheiten und offene Fragen, die viele Betroffene beschäftigen. Ein ehrlicher Blick auf die digitale Zukunft des Gesundheitswesens – jetzt reinhören! Hier finden Sie das Transkript zur Podcastfolge #35 Dieses Dokument in neuem Tab öffnen und vorlesen mit Jana Hassel. | | ↑ nach oben |
Pflege-Selbsthilfepodcast: Neue Folge online!
| In unserer neuesten Folge sprechen wir mit Claudia, die seit 12 Jahren pflegt – zuerst ihre beiden Eltern, nach dem Tod ihres Vaters nun ihre an Demenz erkrankte Mutter, mit der sie im selben Haus lebt. Wir beleuchten die Herausforderungen, Belastungen und Grenzen pflegender An- und Zugehöriger und diskutieren, wie Pflege, Beruf und familiäre Verantwortung miteinander vereinbart werden können. Jetzt reinhören und mehr über den Alltag pflegender An- und Zugehöriger erfahren! Die neue Folge gibt’s hier. | | ↑ nach oben |
Thomas Seerig zum neuen Vorsitzenden des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen gewählt
| Der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen hat Thomas Seerig zum neuen Vorsitzenden gewählt – wir gratulieren zu dieser wichtigen ehrenamtlichen Aufgabe. Thomas Seerig zum neuen Vorsitzenden des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen gewählt Am 10.9.25 hat sich der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen konstituiert für seine 6. Amtsperiode. Zum neuen Vorsitzenden wurde Thomas Seerig, der Vertreter der LV Selbsthilfe, gewählt. Auch die weiteren Positionen für das Vorsitz-Team wurden per Wahl vergeben. Neben der neuen ehrenamtlichen Tätigkeit als Landesbeiratsvorsitzender engagiert sich Herr Seerig unter anderem als Vorstandsmitglied der LV Selbsthilfe und für das Berliner Behindertenparlament. Die LV Selbsthilfe gratuliert und wünscht ihm alles Gute für die verantwortungsvolle Aufgabe.Weitere Informationen zur neuen Amtsperiode des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen unter:https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1590937.php | | ↑ nach oben |
BAG SELBSTHILFE fordert: Schluss mit der Blockade der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) - Handeln Sie jetzt!
| Pressemitteilung: Sozialstaatsreform ohne Barrierefreiheit bleibt ein Etikettenschwindel Am 2. Sepetmber 2025 hat sich im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Kommission zur Sozialstaatsreform konstituiert. Staatssekretär Dr. Michael Schäfer betonte in seinem Grußwort die hohen Erwartungen daran, den Sozialstaat leistungsfähiger, bürgerfreundlicher und effizienter zu machen. Doch für 13 Millionen Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen wirkt das wie ein Hohn: Denn während über die Modernisierung des Sozialstaats diskutiert wird, herrscht beim dringend notwendigen Reformprojekt des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) weiterhin Stillstand. Auf seiner Website kündigt das BMAS ausdrücklich an, die Gesetzesnovelle im Sommer 2025 im Kabinett zu behandeln und anschließend im Bundestag zu verabschieden. Doch bislang passiert nichts – aufgrund der Blockadehaltung des BMI und des BMWK. Aus Sicht der BAG SELBSTHILFE ist dieses Verhalten inakzeptabel und beschämend. Denn Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Dass die Bundesregierung die zugesagte Reform weiter verzögert, zeigt: Die Versprechen an Menschen mit Behinderungen drohen ein leeres Wahlkampfmanöver zu bleiben. „Die Bundesregierung hat sich selbst verpflichtet, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Wir nehmen deshalb das BMAS beim Wort: Ministerin Bas und ihr Ressort müssen sich mit Nachdruck für die Umsetzung der Reform einsetzen und ihre Koalitionspartner zur Verantwortung ziehen. Wer heute den Anspruch erhebt, den Sozialstaat zu reformieren, darf die Barrierefreiheit nicht weiter auf die lange Bank schieben. Entscheidend ist nun, dass das BMAS endlich den Druck erhöht. Das anstehende Treffen der Regierungsspitzen muss genutzt werden, um den Weg für eine schnelle Verabschiedung der BGG-Reform freizumachen“, macht Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, deutlich. Noch immer hindern unzählige physische und kommunikative Barrieren Menschen daran, ihr Leben gleichberechtigt zu gestalten. Ob im Supermarkt, im Kino oder in der Arztpraxis – fehlende Barrierefreiheit grenzt Menschen aus, verhindert soziale Teilhabe und benachteiligt auch ihre Familien. Barrierefreiheit kommt nicht nur Menschen mit Behinderungen zugute, sondern auch älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen oder zeitweise mobilitätseingeschränkten Personen. Die Forderungen der BAG SELBSTHILFE sind: - Sofortige Vorlage und Kabinettsbefassung der BGG-Reform wie angekündigt. - Verbindliche Verpflichtung privater Anbieter zur Barrierefreiheit oder zu angemessenen Vorkehrungen. - Einführung wirksamer Klagerechte (Individual- und Verbandsklagen, gerichtskostenfrei). - Verankerung echter Sanktionen bei Verstößen, die zu Beseitigung von Barrieren und zu Entschädigungen führen. Quelle: BAG Selbsthilfe, | | ↑ nach oben |
Beratungsangebote für die Selbsthilfe
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Beratung für Menschen mit postviralen Erkrankungen
| Viele Menschen leiden nach einer Virusinfektion unter anhaltenden Beschwerden wie z.B. Long-/Post-COVID, ME/CFS oder PostVac. Unsere neuen Beratungsstellen bieten künftig gezielte Unterstützung und Orientierung. Wir beraten Betroffene und Angehörige aus Berlin bei psychosozialen Fragen und sozialrechtlich relevanten Angelegenheiten im Zusammenhang mit einer postviralen Erkrankung. - Informationen Unterstützung in persönlichen und sozialrechtlichen Angelegenheiten. - Unterstützung bei Anträgen, in Beruf und Alltag. - Stellen auf Wunsch Kontakt zu geschulten Peer-Berater*innen her. - Verweisen auf andere Anlaufstellen und bei Interesse an passende Selbsthilfegruppen. - Beratung nach Terminvereinbarung – kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. - Wir bieten jedoch weder rechtliche noch medizinische Beratung an! Telefonische Sprechzeiten: für die Terminvereinbarung: Mo. und Do. 10 - 12 Uhr | Mi. 15 - 17 Uhr Kontakt: E-Mail: info@postviral-beratung.berlin - Telefon: 030 890 285 55 Weiter Informationen auf www.postviral-beratung.berlin | | ↑ nach oben |
Die Sozialberatung bei SEKIS
| telefonisch, digital und nach Anmeldung auch vor Ort, Anmeldung erforderlich Die Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIS in Charlottenburg bietet einmal wöchentlich eine Sozialberatung an. Diese erfolgt durch eine ausgebildete Fachkraft mit langjähriger Erfahrung. Die Beratung steht Mitgliedern von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen kostenlos zu Verfügung. Wann: Jeden Donnerstag von 13 – 15 Uhr und nach Vereinbarung. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin! Wo: SEKIS Selbsthilfe-Kontaktstelle Berlin, Bismarckstr. 101, 10625 Berlin Neue Telefonnummer: Tel 030-890285-58 oder Mail: sozialberatung@sekis-berlin.de | | ↑ nach oben |
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