Unser Fortbildungsangebot unterstützt Selbsthilfe-Gruppen dabei, die Grundlagen für eine starke, selbstorganisierte Zusammenarbeit zu schaffen – ganz ohne Unterstützung von Fachkräften. In unseren praxisnahen Veranstaltungen bekommt ihr das Handwerkszeug, um
Unser Ziel? Dass ihr euch als Gruppe selbstsicher aufstellt und eigenständig weiterentwickeln könnt – mit allem, was ihr braucht, um erfolgreich zusammenzuarbeiten.
Erfahre mehr über Fortbildungen: Wenn du wissen möchtest, warum Selbsthilfe-Aktive & Selbsthilfe-Interessierte unser Fortbildungsprogramm besuchen, was sie dazu bewegt hat daran teilzunehmen und wie es die Gruppenarbeit und auch ihre eigene Entwicklung bereichert hat, höre in unsern Podcast Echte Stimmen und schau dir unseren kleinen Film dazu an!
Auf Entdeckungsreise zu Selbstheilungskräften mit dem Auffinden eigener Stärken & Ressourcen durch kreative Medien.
Kosten: 5 € pro Termin
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Malerei, Skulptur, Grafik und mehr: Dein offenes Atelier für Genesung
Malerei mit Farben und Pinseln, Bildhauerei mit Hammer und Meißel, Graphik mit Bleistift und Kohle und viele andere kreative Medien stehen bereit, um in die Aktivierung eigener Kräfte zu kommen.
Kosten: 5 € pro Termin
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Dieser Kurs besteht aus einzelnen Terminen (fortlaufend) zu unterschiedlichen Themen:
Kosten: kostenfrei. Wir freuen uns über eine freiwillige Spende zur Deckung der Unkosten.
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Die heilende Kraft des Schreibens
Erinnerungen nachspüren, die Gegenwart betrachten, Zukunft erträumen Gefühle fassen, Gedanken ordnen oder damit jonglieren, Gedichte und Geschichten sprechen lassen… Die Freude am eigenen Ausdruck soll dabei im Vordergrund stehen. Anhand von kurzen Impulsen laden wir zum Schreiben und darüber Austauschen ein.
Dieser Kurs besteht aus fünf Terminen:
Kosten: 10 €/ Kurs einmalig
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Gemeinsam reflektieren, voneinander lernen, Ideen entwickeln
In dieser moderierten Austausch-Reihe steht der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Es geht nicht um die Vermittlung fester Methoden oder Techniken, sondern um das gemeinsame Nachdenken über Herausforderungen, Erfahrungen und Stärken in der Selbsthilfe.
Jede*r bringt eigenes Wissen, eigene Perspektiven und Fragen mit – daraus entsteht ein lebendiger Lernraum, in dem gegenseitigen Unterstützung, neue Einsichten und Entlastung möglich werden. Die Reihe richtet sich insbesondere an Gruppen-Leitungen und Moderierende, die ihre Erfahrungen reflektieren und ihre Rolle bewusst gestalten möchten. Die Treffen bieten Raum, um typische Themen der Gruppen-Arbeit zu beleuchten: von Balance und Überforderung über Flexibilität und Verbindlichkeit bis hin zu Rollen-Klärung und den besonderen Momenten, die eine Gruppe tragen.
Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, wie Engagement erfüllend, nachhaltig und im Einklang mit den eigenen Ressourcen gestaltet werden kann.
1. Treffen (Mittwoch, 11. Februar | 17 – 20 Uhr)
Zwischen Anspruch und Überforderung - Balance finden, Ressourcen nutzen, Engagement gestalten
Wie gelingt es, Engagement und eigene Ressourcen in Einklang zu bringen? In diesem Treffen tauschen wir uns darüber aus, welche Erwartungen, Ansprüche und Verantwortungen in der Gruppen-Arbeit belastend wirken können. Gemeinsam reflektieren wir typische Überforderungen, entwickeln Entlastungsstrategien und Ideen, wie ihr eure Rolle langfristig motivierend und tragfähig gestalten könnt.
2. Treffen (Mittwoch, 6. Mai | 17 – 20 Uhr)
Flexibilität und Unverbindlichkeit - Mit Offenheit und Struktur gelassen umgehen
Teilnehmende erscheinen flexibel oder unverbindlich – wie kann die Gruppe darauf reagieren? Wir erkunden, welche Gründe hinter Unverbindlichkeit stehen, wie Erwartungen klar kommuniziert werden können und welche Strategien helfen, Verbindlichkeit zu fördern. Ziel ist es, die Gruppe stabil und einladend zu halten, ohne Druck auszuüben.
3. Treffen (Mittwoch, 2. September | 17 – 20 Uhr)
Rollenklärung & aktive Beteiligung: Strukturen nutzen, Beteiligung fördern, Verantwortung verteilen
Klare Rollen und aktive Teilhabe sind entscheidend für eine funktionierende Gruppen- Arbeit. In diesem Treffen erproben wir Wege, Aufgaben und Verantwortung gerecht zu verteilen, Beteiligung zu stärken und alle Teilnehmenden in Selbsthilfe- Gruppen sinnvoll einzubinden, ohne einzelne Aktive zu überlasten. Erfahrungen und Strategien aus der Praxis werden gemeinsam diskutiert.
4. Treffen (Mittwoch, 2. Dezember | 17 – 20 Uhr)
Was fördert den Gruppen-Prozess? Auf der Suche nach den besonderen Schätzen in unserer Selbsthilfe-Gruppe
Bei diesem Treffen machen wir uns auf die Suche nach den besonderen Momenten und Phasen in unseren Gruppen, die uns gestärkt und als Gemeinschaft vorangebracht haben. Im kreativen Austausch finden wir heraus, welche Elemente, Augenblicke und Ereignisse es waren, die unsere Gruppe und jede*n einzelne*n von uns zum Blühen gebracht hat.
Anmeldefrist: Di., 3. Februar | Di., 28. April | Di, 25. Aug. | Di., 24. Nov.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: kostenfrei
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor)
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen, Schutz und Balance bewahren
In Selbsthilfe-Gruppen investieren viele Aktive viel Zeit und Energie. Gleichzeitig begegnet man Erwartungen, Anforderungen oder intensiven Emotionen anderer Teilnehmender. Es ist nicht immer leicht, die eigenen Grenzen zu erkennen und klar zu kommunizieren – oft entstehen Überforderung oder Schuldgefühle.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr erhaltet praxisnahe Impulse und Methoden, um eigene Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und zu schützen. Durch Übungen, Rollen-Spiele und Austausch entwickelt ihr Handlungssicherheit für
herausfordernde Situationen und lernt, eure Grenzen klar, wertschätzend und konsequent zu kommunizieren – für euch selbst und für die Gruppe.
Anmeldefrist: Freitag, 6. Februar
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Marlies Carbonaro (Gerontotherapeutin & Seminarleiterin für Stressbewältigung)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Einführung in die App „Selbsthilfe Berlin“
Entdecke die „Selbsthilfe Berlin“-App – deine Begleiterin für mehr Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft! Ob du schon Teil einer Selbsthilfe-Gruppe bist, nach passender Unterstützung suchst oder dich einfach informieren möchtest – mit der App „Selbsthilfe Berlin“ hast du alles an einem Ort:
Ladet gerne die App vor der Veranstaltung herunter, damit ihr direkt eure individuellen Einstellungen vornehmen könnt.
Anmeldefrist: Dienstag, 17. Februar| Freitag, 1. Mai |Dienstag, 25. August | Freitag, 20. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kyra Morawietz (SEKIS Berlin)
Kreative Print-Medien für mehr Sichtbarkeit und Wirkung in der Selbsthilfe
Selbsthilfe-Gruppen und Projekte leben von Sichtbarkeit – nur wer wahrgenommen wird, kann neue Teilnehmende erreichen, Unterstützende gewinnen und über wichtige Themen informieren. Print-Medien wie Flyer, Plakate, Broschüren oder Postkarten sind nach wie vor ein wirkungsvolles Mittel, um Botschaften klar und kreativ zu vermitteln.
In dieser Fortbildung wollen wir den Fokus darauf richten, wie ansprechende Print-Produkte gestaltet, Botschaften gezielt platziert und kreative Gestaltungsideen umgesetzt werden können. Ihr reflektiert, welche Inhalte für eure Ziel-Gruppen relevant sein können. Wenn ihr eure Flyer und Broschüren mitbringt, erhaltet ihr praxisnahe Tipps aus der Gruppe zur Kombination von Text, Bild, Farben, Formaten und Design.
Wir wollen den Fokus darauf richten, wie ihr Aufmerksamkeit auf eure Gruppe erreichen könnt und was im Gedächtnis bleibt? Gleichzeitig gehen wir auf eine zielgruppen-spezifische Verbreitung von Print-Medien und nachhaltigen Werbe- Mitteln ein sowie ziel-gerichtete öffentlichkeitswirksamen Aktionen.
Ziel ist es, dass ihr am Ende konkrete Ideen und Methoden habt, um eure Selbsthilfe-Aktivitäten kreativ, individuell stimmig und wirksam nach außen zu tragen – für mehr Sichtbarkeit, Vernetzung und Wirkung.
Anmeldefrist: Montag, 23. Februar
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis)*
Leitung: Ines Krahn (Diplom Sozialarbeiter*in, Mediator*in)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle 3 Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle drei Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Verjüngung, Vielfalt und aktive Beteiligung in der Selbsthilfe
Wenn neue Teilnehmende in eine bestehende Selbsthilfe-Gruppe kommen, stellt das immer eine besondere Situation für alle Beteiligten dar. Neue Gesichter bringen frische Impulse und andere Perspektiven
mit – gleichzeitig kann Unsicherheit entstehen, weil sich die Gruppen-Dynamik verändert: Wie gelingt ein guter Einstieg? Wie können neue Teilnehmende sich einbringen, ohne dass der gewachsene Zusammenhalt verloren geht?
In dieser Fortbildung geht es darum, wie der Einstieg Neuer bewusst gestaltet werden kann. Ihr erarbeitet Strategien, um Offenheit, Vertrauen und Orientierung zu fördern und gleichzeitig die Bedürfnisse der bestehenden Gruppe im Blick zu behalten. Gemeinsam reflektiert ihr, welche Rituale, Kommunikationsformen und Gruppen-Regeln das Ankommen erleichtern und wie ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander entsteht.
Ziel ist, dass ihr am Ende konkrete Ideen habt, wie ihr neue Teilnehmende gut integriert, bestehende Strukturen stärkt und so die Gruppe lebendig und offen haltet – für alle, die dazukommen und für alle, die schon da sind.
Anmeldefrist: Donnerstag, 5. März
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Aimée Angermeyer (SHK Marzahn-Hellersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Tipps & Überbrückungshilfen für die Therapieplatz-Suche
„Therapie-Platz“ – dieses Wort kann richtig Stress machen, oder? Noch schlimmer wird es mit dem kleinen Wörtchen „Suche“ dahinter. Denn zusätzlich zur Erkrankung und dem Auseinander-Setzen mit schwierigen Gefühlen und schmerzhaften Erlebnissen, steht einem die Hürde bevor, überhaupt einen Therapieplatz zu finden. Lange Wartezeiten, unklare Kriterien und bürokratische Hürden können frustrierend sein.
Nora Fieling hat den Therapieplatz-Marathon selbst durch und unterstützt seit vielen Jahren in der Peer-Beratung andere Betroffene bei der Suche nach einem Psychotherapie- Platz. Bei dieser Info Veranstaltung erfährst du, welche Unterschiede es in der Qualifikation für Therapeut*innen gibt, welche Therapie-Verfahren von den Krankenkassen finanziert werden und was es mit dem Kosten-Erstattungsverfahren auf sich hat.
Neben der Vorstellung von Angeboten zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz, ist natürlich auch Zeit und Raum für deine Fragen und Austausch untereinander.
Anmeldefrist: Frreitag, 6. März
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Nora Fieling („Ex‑In“‑Genesungsbegleiter*in / Resilienztrainer*in)
Ein Recovery-College-Abend zu Erfahrungen mit sozialer Angst
Angst gehört zu den häufigsten psychischen Belastungen: Besonders soziale Ängste können das Leben stark einschränken. In diesem Abendkurs wollen wir gemeinsam einen offenen Raum schaffen, um mehr über Angst zu erfahren, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Wege im Umgang damit zu erkunden. Wir geben zunächst einen kurzen Überblick: Was ist Angst, welche Formen gibt es, was passiert bei sozialer Angst? Anschließend möchten wir ins Gespräch kommen: Welche Erfahrungen haben die Betroffenen gemacht, was war hilfreich, was eher nicht? Praktische Übungen können den Austausch ergänzen und neue Perspektiven eröffnen. Dabei ist der Recovery-Ansatz unser roter Faden: jede*r bringt eigenes Wissen mit, und im Miteinander entsteht ein gemeinsamer Lernprozess. Der Kurs richtet sich an alle, die eigene Erfahrungen mit Angst haben oder sich für den offenen Austausch dazu interessieren. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Einfach, schnell und passend für deine Selbsthilfe-Gruppe
Deine Gruppe macht wertvolle Arbeit – damit neue Teilnehmende davon erfahren, braucht es Sichtbarkeit. Ein Flyer ist dafür ein einfaches und wirkungsvolles Mittel: Er informiert über eure Themen, lädt Menschen ein und vermittelt einen ersten Eindruck von eurer Arbeit.
Im Workshop lernst du, wie du mit Canva, einem kostenlosen Online-Design-Tool, Schritt für Schritt einen Flyer gestaltest. Du erhältst außerdem einen kurzen Überblick über die wichtigsten Prinzipien des
Grafik-Designs – etwa Farben, Schriften und Layout. So weißt du, wie du deine Inhalte klar, ansprechend und professionell präsentieren kannst. Nach der Einführung legst du direkt los: Vorlage auswählen, Texte und Bilder anpassen, Farben und Layout gestalten. Dabei kannst du Fragen stellen und bekommst Feedback, damit dein Flyer am Ende stimmig und einsatzbereit ist.
Ziel: Am Ende der drei Stunden hältst du deinen fertigen Flyer in den Händen – bereit für die Öffentlichkeitsarbeit deiner Gruppe.
Für wen: Teilnehmende von Selbsthilfe- Gruppen, die ihre Arbeit sichtbarer machen möchten – einfach, kreativ und ohne Vorkenntnisse.
Anmeldefrist: Mittwoch 11. März
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis)*
Leitung: Katharina Schmans (SEKIS Berlin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Psychische Erkrankungen sind im Berufsalltag oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar sammeln wir Erfahrungen, entwickeln Strategien und lernen betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennen. Für Menschen ohne Arbeit werden zudem die Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Von der eigenen Anekdote bis zum Social-Media-Post
Worte öffnen Türen: Sie machen euch sichtbar, verbinden Menschen und bauen Brücken. Gerade in der Selbsthilfe sind Texte ein wichtiges Werkzeug – um eure Erfahrungen zu teilen, Gruppen vorzustellen und andere zu erreichen. Ob auf Webseiten, in Flyern oder auf Social Media: Der richtige Text kann entscheidend sein, ob jemand neugierig wird und den Weg in eure Selbsthilfe-Gruppe findet.
Lernt, wie ihr eure eigenen Geschichten auf den Punkt bringt, eure Gruppe ansprechend beschreibt und kurze, einladende Texte für Flyer, Webseiten oder Social Media erstellt. Kreatives Schreiben bedeutet dabei nicht, literarisch zu schreiben, sondern eure eigene Stimme zu finden, Leichtigkeit, Klarheit und Authentizität in Worte zu fassen. Ihr übt, wie ihr Anekdoten erzählt, eure Gedanken strukturiert und eure Botschaften kreativ vermittelt. So gewinnt ihr Sicherheit im Umgang mit Texten und könnt eure Selbsthilfe-Gruppe nach außen wirksam sichtbar machen. Gleichzeitig lernt ihr, wie man unterschiedliche Kanäle gezielt nutzt und Texte so gestaltet, dass sie neugierig machen und Menschen einladen, teilzuhaben und sich zu vernetzen.
Am Ende könnt ihr eure Ideen selbstbewusst formulieren, eure Geschichten teilen und die Vielfalt eurer Selbsthilfe sichtbar machen.
Anmeldefrist: Montag, 16. März
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis)*
Leitung: Mila Eberhard (Mila Eberhard Berater*in für Internationale Kommunikation & Medien)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Praxisnahes Wissen für sichere und handlungsfähige Gruppen
Selbsthilfe-Gruppen sind ein Ort der Begegnung, gegenseitigen Unterstützung und Solidarität. Neben dem persönlichen Austausch spielen auch ehrenamtlich übernommene Aufgaben und die damit verbundenen rechtlichen Fragen eine Rolle im Gruppen-Alltag, auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar sind. Ob Urheber-Recht, Umgang mit Förder- Geldern und Verträgen, Haftungs- und Versicherungsfragen oder die rechtliche Stellung als Gruppe – viele Themen können Unsicherheiten aufwerfen.
Diese Fortbildung bietet euch einen praxisnahen Überblick über mögliche Rechte und Pflichten von Selbsthilfe-Gruppen. Ziel ist es, Rechtssicherheit zu gewinnen und die eigenen Handlungsspielräume klarer einschätzen zu können. Neben kompaktem Input bleibt Raum für eure Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Ihr erhaltet so nicht nur wichtiges Hintergrund-Wissen und Ideen für Eure Gruppen-Regeln, sondern auch konkrete Orientierung für den sicheren und selbst-bewussten Umgang mit rechtlichen Rahmen-Bedingungen in eurer Gruppe. Der Themen-Komplex rund um den Datenschutz ist nicht Teil dieser Veranstaltung.
Anmeldefrist: Dienstag, 17. März
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Tilmann Pfeiffer (Selbsthilfe-Kontaktstelle Marzahn-Hellersdorf)
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle drei Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle 3 Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Psychische Erkrankungen sind im Berufsalltag oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar sammeln wir Erfahrungen, entwickeln Strategien und lernen betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennen. Für Menschen ohne Arbeit werden zudem die Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Interessen-Konflikte vermeiden und Glaub-Würdigkeit bewahren
Engagement, die Bedürfnisse und Interessen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen. Aber manchmal brauchen Gruppen zusätzliche Unterstützung, sei es finanziell oder durch Zusammen-Arbeit mit
anderen. Hier kommen verschiedene Unterstützende ins Spiel: gesetzliche Krankenkassen, Stiftungen, Ärzt*innen und auch Wirtschaftsunternehmen, vor allem aus der Arznei- und Hilfsmittel-Branche. Diese bieten finanzielle Hilfe und ihr Fachwissen an. In dieser Fortbildung wollen wir gemeinsam herausfinden, welche Gefahren die Zusammen-Arbeit mit Dritten für die Unabhängigkeit und Glaub-Würdigkeit eurer Arbeit bergen kann und wo/wie Interessen-Konflikte entstehen.
Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch wollen wir lernen, wie Selbsthilfe-Gruppen unabhängig, selbstbestimmt und damit glaubwürdig bleiben können.
Anmeldefrist: Dienstag, 7. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: David Brinkmann (NAKOS)
Über Einvernehmlichkeit und Macht-Dynamiken in Selbsthilfe-Gruppen
In dieser Fortbildung setzen wir uns mit grundlegenden Fragen rund um Awareness in Selbsthilfe-Gruppen auseinander:
Wir reflektieren, wer in der Gruppe welche Privilegien hat, wie sich diese auswirken und was es braucht, damit sich alle gleichermaßen sicher und gehört fühlen können. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Selbst-Reflexion und das gemeinsame Lernen: Wie können wir Verantwortung übernehmen – für uns selbst und füreinander? Eine Einladung, vertraute Strukturen kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven auf gleichberechtigtes, achtsames Gruppen-Leben zu gewinnen.
Anmeldefrist: Dienstag, 7. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Anne Schubert (SEKIS Berlin) & Marie-Therese Roth (Erfahrungsexpert*in)
Im Gespräch mit DIR-Im Kontakt mir MIR
In Selbsthilfe-Gruppen begegnen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen – manchmal sehr nah, manchmal sehr verschieden. Sich dabei selbst nicht zu verlieren und gleichzeitig im guten Kontakt zu bleiben, ist eine besondere Kunst. Genau darum geht es in diesem Workshop: Wie könnt ihr achtsam mit euch selbst und miteinander umgehen?
Wir beschäftigen uns mit Fragen wie:
Damit ihr nicht nur im Kopf, sondern auch mit Herz und Körper dabei seid, üben wir Selbst-Wahrnehmung, kleine Meditationen und Körper-Übungen. So entsteht Raum für persönliche Reflexion und ehrlichen Austausch.
Inhalte:
Anmeldefrist: Donnerstag, 9. April | Donnerstag, 24. August
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: J. Schröder (Selbsthilfe-Kontaktstelle Horizont Lichtenberg)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Feedback ist ein wichtiger Bestandteil jeder funktionierenden Gruppe. Es ermöglicht uns, unser Verhalten, unsere Wirkung auf andere und unsere eigenen Sichtweisen zu reflektieren. Besonders in Selbsthilfe-Gruppen fördert Feedback den Austausch auf Augenhöhe und unterstützt die Entwicklung von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.
In diesem Workshop lernt ihr, wie ihr in Selbsthilfe-Gruppen konstruktives Feedback geben und annehmen könnt. Dabei wird vermittelt, warum Feedback ein wertvolles Instrument für persönliches Wachstum und Gruppen-Entwicklung ist, aber auch, wie man gesunde Grenzen setzt, um sich selbst zu schützen. Praktische Methoden zur Formulierung von konstruktivem Feedback werden vorgestellt und in Übungen vertieft. Ziel des Workshops ist es, ein positives Feedback-Klima in der Gruppe zu schaffen, das zu einer offenen und positiven Fehler-Kultur führen kann. Dies ist nicht nur für die Gruppe, sondern auch in
individuellen Beziehungen förderlich.
Anmeldefrist: Fr., 10. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Anke Polkowski (KIS Potsdam-Mittelmark)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Praktische Tipps zum Schutz eurer Daten und Privatsphäre
Wenn du dich in deinen Gruppen austauschst, werden dabei vermutlich auch Daten gesammelt. Sensible Daten, z. B. Gesundheitsdaten oder auch andere, sehr persönliche Informationen. Ein bewusster Umgang damit ist in Zeiten riesiger Speicher-Kapazität und Daten- Sammelwut wichtiger denn je.
Warum ist Datenschutz so wichtig? Selbsthilfe-Gruppen sind Orte des Vertrauens, in denen du persönliche Geschichten und Erfahrungen teilst. Diese Informationen verdienen den höchsten Schutz. Außerdem ist Datenschutz eine rechtliche Verpflichtung, auch für Selbsthilfe-Gruppen.
Unsere Fortbildung vermittelt euch das notwendige Wissen und die praktischen Schritte, um deine Daten und die der Gruppe angemessen zu schützen. Sie will dich dabei unterstützen, dass deine Selbsthilfe-
Gruppe eine sichere und vertrauensvolle Umgebung bleibt.
Anmeldefrist: Freitag, 10. April | Freitag, 2. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kyra Morawietz (SEKIS Berlin)
Jede*r von uns trägt eine Geschichte in sich – von Krisen, Zweifeln, aber auch von Kraft, Hoffnung und Neuanfang. In Selbsthilfe-Gruppen zeigt sich: Wer die eigene Geschichte teilt, kann andere ermutigen, Verbindungen schaffen und Verständnis fördern.
Doch oft ist es nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, den roten Faden zu erkennen und die Erfahrung so zu erzählen, dass sie verständlich bleibt und berührt. In diesem Workshop lernt ihr, eure persönliche Geschichte zu ordnen, Schwerpunkte zu setzen und sie klar und eindrucksvoll zu vermitteln. Story-Telling macht komplexe Erfahrungen nachvollziehbar, schafft Vertrauen, gibt Erlebtem Sinn und kann Menschen Mut machen – gerade dann, wenn sie noch am Anfang einer schwierigen Phase stehen.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die selbst betroffen oder in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind, aber auch an Gruppen-Leitungen & Moderierende, die Erzähl-Runden anleiten oder Teilnehmende beim Erzählen unterstützen möchten. Nach dem Workshop könnt ihr eure Geschichten selbst-bewusst teilen und eure Stimme in der Selbsthilfe wirksam einbringen.
Anmeldefrist: Montag, 13. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Mila Eberhard & Daniel Jux
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung
im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld /
Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
In jeder Gruppe treffen wir auf Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen, Meinungen und Arbeitsweisen. Widerstand, Kritik, zurückhaltendes Verhalten oder schwierige Situationen beeinflussen die Gruppen-Dynamik und das Miteinander. Gleichzeitig bieten solche und andere Herausforderungen die Chance, Widerstände zu erkennen, zu thematisieren und gemeinsame Lösungen zu finden.
In dieser Fortbildung richten wir den Fokus darauf:
Wir wollen Haltungen und Strategien, die eine offene Kommunikation sowie eine respektvolle Gesprächskultur fördern, thematisieren. Für eine stabile und tragfähige Selbsthilfe- Gruppe ist es zielführend, eine vertrauensvolle Gruppen-Atmosphäre zu schaffen, in der Widerstand und Spannungen angesprochen werden können, Konflikte sicher moderiert und alle Gruppen-Teilnehmende nach Möglichkeit in die Gruppen-Arbeit eingebunden werden.
Anmeldefrist: Dienstag, 14. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ines Krahn (Diplom Sozialarbeiter*in, Mediator*in)
Chancen nutzen, Datenschutz wahren Praktische Tipps und Tools für Selbsthilfe-Aktive
Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit – von Text- und Bild-Gestaltung über die Planung von Social-Media-Beiträgen bis hin zur ziel-gerichteten Ansprache unterschiedlicher Ziel-Gruppen. Doch gerade im Bereich der Selbsthilfe ist es entscheidend, Chancen und Risiken verantwortungsvoll abzuwägen und den Datenschutz jederzeit im Blick zu behalten.
In dieser Fortbildung erhaltet ihr einen praxisnahen Einblick in:
Kurze Input-Phasen wechseln sich mit Praxis-Beispielen und Austausch ab. Ziel ist es, euch zu befähigen, KI-gestützte Werkzeuge sinnvoll für eure Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen und gleichzeitig
die Selbst-Bestimmung und den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten.
Anmeldefrist: Mittwoch, 15. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Methoden für eine gelingende Gruppen-Arbeit
In Selbsthilfe-Gruppen begegnen wir immer wieder Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder intensiven Emotionen – zum Beispiel Teilnehmende mit Borderline- Symptomen oder anderen komplexen psycho-sozialen Herausforderungen. Solche Gruppen erfordern besondere Aufmerksamkeit, klare Strukturen und passende Methoden, damit Austausch und Unterstützung gelingen.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr lernt praxisnah Methoden kennen, die Struktur, Sicherheit und kreative Impulse verbinden. Durch Inputs, Rollen-Spiele, Übungen und Erfahrungsaustausch entwickelt ihr Handlungssicherheit für herausfordernde Gruppen-Situationen und bekommt konkrete Werkzeuge an die Hand, die ihr direkt in eurer Gruppen-Arbeit einsetzen könnt.
Anmeldefrist: Freitag, 17. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Juliane Föhr (Genesungsbegleiterin) & Ben Neirich (KIS Pankow)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle 3 Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Psychische Erkrankungen sind im Berufsalltag oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar sammeln wir Erfahrungen, entwickeln Strategien und lernen betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennen. Für Menschen ohne Arbeit werden zudem die Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Gemeinsam Lösungen finden und an der Gruppen-Arbeit wachsen
Konflikte sind menschlich und können in jeder Gruppe auftreten. Oftmals empfinden wir sie als belastend und nicht als Chance. Doch eine gelungene Konflikt-Lösung kann dazu führen, dass sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert fühlt und daran wächst. Viele Gruppen profitieren von der Unterschiedlichkeit ihrer Teilnehmenden, und diese Vielfalt gilt es zu bewahren.
In dieser Fortbildung werden wir uns intensiv mit folgenden Fragen auseinander-setzen:
Durch praktische Übungen und den Austausch von Erfahrungen werdet ihr lernen, Konflikte konstruktiv anzugehen und Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten wertvoll sind. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um die Stärken der Gruppe zu nutzen und Herausforderungen als Möglichkeit zur Weiter-Entwicklung zu sehen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 30. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Einführung in Strukturen und Entscheidungswege für eine effektive Mitwirkung
Patient*innen sind mittlerweile gefragte Partner*innen, wenn es um die Weiter-Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung geht. Und somit sind Aktive aus Selbsthilfe- Gruppen und -Organisationen natürlich besonders interessant: Denn sie haben sehr viel Wissen auf dem Gebiet ihrer Erkrankung und können die Sicht der Betroffenen besonders gut darstellen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich als Patient*
in einzubringen und sich Gehör zu verschaffen. Selbsthilfe-Organisationen fordern diese Beteiligung daher auch zunehmend ein. Und sie werden vom Gesetzgeber in dieser Rolle auch zunehmend eingebunden.
Um aber aktiv mitarbeiten, mit beraten und entscheiden zu können, brauchen die Aktiven aus den Selbsthilfe-Gruppen einen Einblick in die Art und Weise, wie Entscheidungen zustande kommen, wer was regelt und wo Anliegen vorgebracht werden können.
Die Info-Veranstaltung gibt einen Überblick über den Aufbau und die grundlegenden Funktionen des deutschen Gesundheitswesens.
Anmeldefrist: Montag, 4. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Johanna Schittkowski (SEKIS Berlin)
Selbsthilfe-Gruppen planen, gründen, starten
Gruppe zu gründen, wisst aber nicht, wie ihr beginnen sollt? In dieser Fortbildung beantworten wir eure grundlegenden Fragen: Wie findet ihr Gleich-Gesinnte, die ähnliche Erfahrungen machen? Wo können die ersten Treffen stattfinden? Und wie schafft ihr es, Vertrauen zu den Menschen aufzubauen, die euch zunächst fremd sind? Wir beleuchten die wichtigen Schritte zur Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe und
zeigen euch, wie ihr den Kontakt über die ersten Treffen hinaus aufrecht-erhalten könnt. Ihr erfahrt, wie wichtig es ist, eine offene und unterstützende Atmosphäre zu schaffen, damit sich alle Teilnehmenden
wohlfühlen.
Diese Fortbildung bietet euch nicht nur wertvolle Informationen zur Arbeitsweise von Selbsthilfe-Gruppen, sondern auch die Gelegenheit, euch mit anderen Interessierten auszutauschen. Wir werden
gemeinsam das Erlernte anwenden und ein erstes Treffen simulieren, damit ihr gut vorbereitet in eure neue Rolle starten könnt.
Anmeldefrist: Freitag, 8. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) & Klaus Bergmann (Erfahrungsexperte)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Selbstfürsorge & achtsame Kommunikation
In der jungen Selbsthilfe ist es wichtig, gut auf sich selbst zu achten und gleichzeitig respektvoll und aufmerksam miteinander umzugehen. In dieser digitalen Fortbildung erforscht ihr, wie Selbst-Fürsorge und achtsame Kommunikation zusammenhängen und wie ihr beides praktisch im Alltag umsetzen könnt.
Wir stellen uns Fragen wie:
Durch kleine Übungen zur Selbst-Wahrnehmung, Reflexion und Achtsamkeit trainiert ihr, eure eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig empathisch auf andere zu reagieren.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, praktische Impulse und Anregungen für die Gruppen-Arbeit.
Inhalte:
Ihr lernt, bewusst auf euch selbst zu achten und eure Kommunikation in der Gruppe achtsam zu gestalten.
Anmeldefrist: Freitag, 22. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: J. Schröder (Selbsthilfe-Kontaktstelle Horizont Lichtenberg)
Ressoucen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Kosten: 10 € (für alle drei Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Selbsthilfe-Gruppen sind so vielfältig wie ihre Teilnehmenden. Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, Erfahrungen, Werte und Sichtweisen mit – geprägt von sozialen Hintergründen, Kulturen, Geschlechtern, Alters-Gruppen oder unterschiedlichen Fähigkeiten. Diese Vielfalt ist eine große Stärke, denn sie eröffnet neue Perspektiven, erweitert den Horizont und bereichert das gemeinsame Lernen. Zugleich kann sie Fragen und Herausforderungen aufwerfen:
In dieser Fortbildung geht es darum, Vielfalt in Gruppen bewusst wahrzunehmen, wertzuschätzen und als Ressource zu fördern. Gemeinsam entwickeln wir Ideen und Wege, wie Inklusion gelingt, sodass alle Teilnehmenden der Selbsthilfe-Gruppe ihre Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven einbringen können. Ziel ist es, euch zu stärken, Vielfalt in euren Gruppen bewusst zu gestalten, ein respektvolles Miteinander zu fördern und alle Stimmen hörbar zu machen.
Anmeldefrist: Montag, 8. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Leyla Ibrahimova (Landesfreiwilligenagentur Berlin)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Werkzeuge, Methoden und Tipps für gelingende digitale Selbsthilfe-Treffen
Digitale Treffen sind heute ein fester Bestandteil der Selbsthilfe-Arbeit. Sie eröffnen viele Chancen, bringen aber auch besondere Herausforderungen mit sich: Gruppen-Dynamik und persönliche Verbindung sind online schwerer herzustellen, da Mimik, Gestik und Körpersprache sowie spontane Reaktionen der Teilnehmenden eingeschränkt sind.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernt ihr, wie ihr Online-Gruppen effektiv gestaltet sodass Austausch, Zusammen-Arbeit und gegenseitige Unterstützung lebendig bleiben.
Die Fortbildung vermittelt:
Am Ende nehmt ihr einen digitalen Werkzeug-Koffer voller Techniken und Anregungen mit, um eure Online-Gruppen-Arbeit erfolgreich, motivierend und verbindend umzusetzen.
Anmeldefrist: Mittwoch, 10. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Austausch und Impulse für eine wirkungsvolle Beteiligung von Betroffenen
Ihr wollt eure Erfahrungen aus Selbsthilfe- Gruppen und Projekten einbringen und die gesundheitliche Versorgung aktiv mitgestalten?
In dieser 2-stündigen Fortbildung steht ihr mit euerem Wissen im Mittelpunkt. Ihr teilt eure bisherigen Erfahrungen, diskutiert, was gut funktioniert hat, und tauscht euch darüber aus, wie Herausforderungen gemeistert werden können.
Dabei lernt ihr nicht nur voneinander, sondern bekommt auch praxisnahe Impulse zu Entscheidungswegen, Strukturen und Kommunikation im Gesundheitswesen. So könnt ihr eure Perspektive wirkungsvoll einbringen und konkrete Strategien für eure Mitwirkung entwickeln. Die Fortbildung bietet zudem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und vom Erfahrungswissen anderer zu
profitieren.
Am Ende nehmt ihr mindestens einen umsetzbaren Schritt für euer eigenes Engagement mit – kompakt, praxisnah und direkt anwendbar. Nutzt diese Gelegenheit, eure Selbsthilfe-Aktivitäten gezielt zu stärken und die Sicht der Betroffenen noch stärker in Entscheidungen einzubringen.
Anmeldefrist: Montag, 15. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Johanna Schittkowski (SEKIS Berlin)
Vorsorgemöglichkeiten (Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung) richtig handhaben
Bei den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten besteht je nach Alter, Lebensund Vermögenslage unterschiedlicher Regelungsbedarf. Auch für Selbsthilfe- Gruppen – insbesondere von Menschen mit chronischer Erkrankung – ist eine übersichtsartige Orientierung zum Thema „Möglichkeiten der Vorsorge“ relevant für die persönliche Entscheidungsfindung.
Folgende Fragen wollen wir klären:
Gewiss gibt es eine Reihe von Fragen und Unsicherheiten rund um diese wichtigen und sensiblen Themen-Bereiche. Diese werden in der Veranstaltung beantwortet, damit ihr euer Selbst-Bestimmungsrecht
auch beim Eintritt eines Versorgungsfalles geschickt zur Geltung bringen könnt.
Anmeldefrist: Mittwoch, 17. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Matthias Scharlipp (Vereinsbetreuer beim Cura Betreuungsverein)
Shared Reading ist eine Lese-Praxis, bei der Menschen jenseits kultureller, sozialer und Altersgrenzen, ohne Vorwissen über das gemeinsame (laute) Lesen von Geschichten und Gedichten ins Gespräch kommen. Eine Lese-Leitung sorgt für die Auswahl der Texte und einen sicheren Rahmen und Ablauf.
Shared Reading in der Selbsthilfe-Gruppe zu praktizieren, liegt nahe: Im Austausch werden grundlegende Fähigkeiten für den Gruppen-Alltag verinnerlicht – zuzuhören und einander ausreden zu lassen, andere Meinungen auszuhalten und sie wertzuschätzen. Zudem kann das gemeinsame Lesen je nach Phase eine Erweiterung der Methoden-Vielfalt bedeuten. Bei erfahrenen Gruppen kann es als Auszeit dienen, die neue Perspektiven schafft. In reinen Lese-Gruppen wird ein anregender Gruppen-Alltag ermöglicht, ohne das der Bezug zur eigenen Diagnose hergestellt werden muß.
Im Workshop wollen wir die Methode zusammen erproben. Neben kurzen theoretischen Inputs werden wir in zwei Durchgängen kurze Texte lesen, zusammen laut denken, Gefühle und Fragen formulieren, und uns gemeinsam den Herausforderungen der Lektüre stellen. Und daran wachsen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 18. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Kerstin Gramann (Trainer*in & Leseleitung Verein DIE LESENDEN e.V.) & Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Chancen, Fragen, Mitgestaltung
Ab 2025 soll die elektronische Patient*innenakte (ePA) flächen-deckend genutzt werden. Doch was genau bedeutet das für Patient*innen und für Menschen mit chronischen Erkrankungen?
In dieser zweistündigen Info-Veranstaltung erhalten ihr einen kompakten Überblick über die Einführung und Nutzung der ePA, ihre Ziele und Funktionsweise. Wir sprechen über Datenschutz, Zugriffsrechte,
Einwilligungsmöglichkeiten und die Chancen, die sich für Patient*innen ergeben können. Gleichzeitig geht es um kritische Fragen:
Die Veranstaltung richtet sich an Berliner Selbsthilfe-Aktive und Interessierte, die sich über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen informieren und gemeinsam austauschen möchten.
Die Veranstaltung wird vom Berliner Landeskompetenz-Zentrum Pflege 4.0 LEBEN - PFLEGE – DIGITAL durchgeführt.
Anmeldefrist: Freitag, 19. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Michaela Wetzel (Pflege 4.0 LEBEN - PFLEGE – DIGITAL)
Handlungssicherheit bei Grenz-Verletzungen
Wie können wir Selbsthilfe-Gruppen so gestalten, dass sich alle sicher, respektiert und gesehen fühlen? In dieser Fortbildung vertiefen wir das Thema Awareness und setzen den Fokus auf praktische Fragen:
Anhand von Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen entwickeln wir gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten und reflektieren, welche Haltungen und Strukturen ein sicheres Miteinander fördern. Ziel ist es, unsere Handlungskompetenz im Gruppen-Alltag zu stärken und Awareness als gemeinsame Verantwortung zu verstehen. Für alle, die sich vertiefend mit Awareness in der Selbsthilfe auseinandersetzen möchten. Die Teilnahme an Awareness I ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Anmeldefrist: Donnerstag, 26. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Anne Schubert (SEKIS Berlin) & Marie-Therese Roth (Erfahrungsexpert*in)
Umgang mit Unverbindlichkeit in der Selbsthilfe-Gruppe
In vielen Selbsthilfe-Gruppen zeigt sich ein wiederkehrendes Thema: Manche Interessierte melden sich, tauchen aber nie auf. Andere kommen unregelmäßig oder verschwinden nach ein, zwei Treffen wieder. Manche nutzen die Gruppe vor allem, um schnell viele Informationen zu sammeln, ohne sich als Teil der Gruppe zu sehen. Dieses „Konsum-Verhalten“ kann verunsichern, frustrieren und die Gruppen-Dynamik belasten – besonders, wenn ihr Zeit und Energie in Vorbereitung und Kontakt-Aufnahme investiert habt.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr bekommt praxisnahe Strategien und Methoden an die Hand, um mit Unverbindlichkeit konstruktiv umzugehen. Gemeinsam entwickelt ihr Ideen, wie Verbindlichkeit gestärkt und die Gruppe zugleich offen und einladend bleibt.
Anmeldefrist: Dienstag, 30. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Malies Carbonaro (Gerontotherapeutin & Seminarleiterin für Stressbewältigung)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Plastisches Gestalten als Weg zur Auseinander-Setzung mit Abgrenzung
Abgrenzung ist eine wichtige Fähigkeit – im Alltag wie auch in Selbsthilfe-Gruppen. Sie hilft, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und dennoch in Kontakt zu bleiben. Oft fällt es jedoch schwer, dies nur mit Worten auszudrücken. Kreative Methoden wie plastisches Gestalten eröffnen neue Zugänge: Gefühle, Spannungen und Bedürfnisse können sichtbar werden, ohne sofort sprachlich gefasst werden zu müssen.
In dieser Fortbildung entdeckt ihr, wie einfache Materialien und Techniken helfen, persönliche Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken. Dabei geht es nicht um künstlerische Leistung, sondern um den Prozess des Gestaltens und die Erfahrung, innere Bilder nach außen zu bringen. Neben kurzen Inputs erwarten euch praktische Übungen, Austausch und Reflexion. Ziel ist es, Impulse für Selbst-Fürsorge und eure Gruppen-Arbeit mitzunehmen und Abgrenzung achtsam und kreativ zu thematisieren.
Anmeldefrist: Donnerstag, 27. August
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Aimée Angermeyer (Selbsthilfe-Kontaktstelle Marzahn-Hellersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Lasst uns über Situationen aus der Selbsthilfe sprechen:
Dieser Workshop ist für Menschen, die in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind (Teilnehmende, Gruppen-Leitungen oder Engagierte), und lernen möchten, Spannungen, Konflikte oder emotionale Eskalationen in Gruppen oder Einzel-Kontakten deeskalierend zu begegnen.
Unsere Zielsetzung:
Dieser Workshop ist für Menschen,die in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind (Teilnehmende, Gruppen-Leitungen oder Engagierte), und lernen möchten, Spannungen, Konflikte oder emotionale Eskalationen in Gruppen oder Einzelkontakten deeskalierend zu begegnen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 3. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Nadine Gom (Deeskalationstrainerin)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Methoden zur Stärkung der Leitungsrolle
Auch in der Selbsthilfe gibt es viele Gruppen, die von einzelnen Teilnehmenden geleitet werden. Was bedeutet es, eine Selbsthilfe-Gruppe zu leiten? Diese Fortbildungsreihe besteht aus 4 Modulen und wendet sich an Teilnehmende von Selbsthilfe-Gruppen, die sich als ausgewiesene oder „heimliche“ Leitende ihrer Gruppe verstehen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie ihre Leitungsfunktion so wahrnehmen können, dass die Selbsthilfe-Kräfte aller Beteiligten gestärkt und weiter-entwickelt werden. Wir arbeiten dazu mit unterschiedlichen Methoden wie Rollen-Spielen und Moderationstechniken. Da es sich um aufeinander aufbauende Module handelt, ist eine Teilnahme nur möglich, wenn alle Termine wahrgenommen werden können.
Modul 1: Meine Rolle als Gruppen-Leitung (Montag, 14. September | 18 - 21 Uhr)
Gruppen-Leitung in einer Selbsthilfe-Gruppe zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und kann eine besondere Herausforderung darstellen.
Wir werden uns in diesem Baustein mit folgenden Fragen beschäftigen:
Modul 2: Mein Handwerkszeug als Gruppen-Leitung (Montag, 21. September | 18 - 21 Unr)
Welche Instrumente sind für meine Arbeit als Gruppen-Leitung hilfreich? In diesem Modul wollen wir uns mit Moderationstechniken, Gruppen-Regeln, Sitzungsabläufen und Konzepten beschäftigen, die sinnvoll sind, um die Arbeit in der Selbsthilfe-Gruppe produktiver zu gestalten. Folgende Themen und Fragen stehen im Mittelpunkt:
Modul 3: Konflikte in der Gruppe (Montag, 28. September | 18 - 21 Uhr)
Konflikte können in jeder Gruppe entstehen – bei gelungener Konflikt-Lösung fühlt sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. In diesem Modul werden wir uns damit beschäftigen, was überhaupt ein Konflikt ist, zu welchen typischen Gruppen-Konflikten es kommen kann und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es gibt. Wir werden insbesondere die Rolle der Gruppen-Leitung in Konflikten beleuchten. Besondere Fragen sind dabei:
Potentiale für die Weiter-Entwicklung der Gruppe (Montag, 5. Oktober | 18 - 21 Uhr)
Auf der Grundlage der in den vorangegangenen Bausteinen erworbenen Erfahrungen und Kenntnissen werden wir uns in diesem abschließenden Modul mit Perspektiven für die Weiterarbeit in der Selbsthilfe-Gruppe beschäftigen. Außerdem werden wir uns Zeit nehmen für die noch offen gebliebenen Fragen und für den angemessenen Umgang mit dem Thema Abschied.
Anmeldefrist: Freitag, 4. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 20 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor) & Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Chrlottenburg-Wilmersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Strategien, Tools und Praxis-Tipps für die Gruppen-Arbeit
Social Media bietet Selbsthilfe-Gruppen vielfältige Möglichkeiten, ihre Angebote sichtbar zu machen, neue Teilnehmende zu erreichen und sich mit anderen Gruppen zu vernetzen.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernt ihr, wie ihr Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram strategisch nutzt, Inhalte ansprechend gestaltet und eure Ziel-Gruppen effektiv erreicht. Gemeinsam wollen wir erarbeiten, wie ihr eure Anliegen wirksam kommuniziert und eure Gruppe in der digitalen Welt positioniert. Ihr habt Gelegenheit, eure eigenen Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Fortbildung vermittelt:
Ziel ist es, euch zu befähigen, Social Media bewusst, sicher und wirkungsvoll für eure Selbsthilfe-Arbeit einzusetzen und euch direkt umsetzbare Ideen für eure eigene Öffentlichkeitsarbeit mitzugeben.
Anmeldefrist: Mittwoch, 9. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Selbst-Fürsorge leben und Beziehungen kraftvoll gestalten
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Gruppen-Arbeit lebt von der Kommunikation der Teilnehmenden. Damit Gespräche in Selbsthilfe-Gruppen lösungsorientiert und konfliktarm verlaufen, helfen Methoden wie die Gewaltfreie Kommunikation
(GFK) nach Marshall Rosenberg. Sie basiert auf der Annahme, dass jeder Mensch zur Verständigung beitragen möchte.
Sobald es gelingt, die Perspektive anderer zu verstehen, wird ein ziel-gerichtetes Gespräch möglich – auch in der Gruppen-Arbeit. Mit Gewaltfreier Kommunikation kann sich die Arbeitsgrundlage der Gruppe wesentlich verbessern.
In dieser Fortbildung werden theoretische Grundlagen der GFK vermittelt. Gemeinsam mit einer Kommunikationstrainerin erarbeitet ihr anhand eines beispielhaften Konflikts aus dem Gruppen-
Alltag konkrete Ansätze zur Konflikt-Lösung. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung der GFK, um in der Gruppen- Arbeit die Kommunikation zu verbessern und Konflikte produktiv anzugehen.
Anmeldefrist: Freitag, 11. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Renate Giese (Kommunikationstrainerin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Mehr Teilhabe & Selbstbestimmt leben
Seit 2008 haben Menschen mit Behinderung, die auf Unterstützung angewiesen sind, Anspruch auf das persönliche Budget. Dennoch ist diese Form der Hilfe- Leistung bei Sozial-Ämtern, Pflege- und
Krankenkassen sowie bei Betroffenen selbst noch zu wenig bekannt. Dabei bietet das persönliche Budget eine wertvolle Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten und ein selbst-bestimmteres Leben zu führen. Es stärkt die Rolle von Menschen mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache und fördert ihre Teilhabe.
In diesem Vortrag erhaltet ihr einen Überblick über die Grundlagen des persönlichen Budgets und erfahrt, welche Veränderungen diese Leistungsform mit sich bringt.
Auf folgende Fragen gehen wir ein:
Außerdem gibt es Raum für eure individuellen Fragen & den Austausch untereinander.
Anmeldefrist: Montag, 14. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kim Lippe (Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget)
Ein Recovery-College-Abend zu Erfahrungen mit sozialer Angst
Angst gehört zu den häufigsten psychischen Belastungen: Besonders soziale Ängste können das Leben stark einschränken. In diesem Abendkurs wollen wir gemeinsam einen offenen Raum schaffen, um mehr über Angst zu erfahren, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Wege im Umgang damit zu erkunden. Wir geben zunächst einen kurzen Überblick: Was ist Angst, welche Formen gibt es, was passiert bei sozialer Angst? Anschließend möchten wir ins Gespräch kommen: Welche Erfahrungen haben die Betroffenen gemacht, was war hilfreich, was eher nicht? Praktische Übungen können den Austausch ergänzen und neue Perspektiven eröffnen. Dabei ist der Recovery-Ansatz unser roter Faden: jede*r bringt eigenes Wissen mit, und im Miteinander entsteht ein gemeinsamer Lernprozess. Der Kurs richtet sich an alle, die eigene Erfahrungen mit Angst haben oder sich für den offenen Austausch dazu interessieren. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Psychische Erkrankungen sind im Berufsalltag oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar sammeln wir Erfahrungen, entwickeln Strategien und lernen betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennen. Für Menschen ohne Arbeit werden zudem die Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de
Mit Verantwortung auf vielen Schultern zu einer lebendigen Gruppen-Arbeit
In vielen Selbsthilfe-Gruppen gibt es heute keine klassische Leitung mehr – stattdessen werden Aufgaben und Verantwortung gemeinschaftlich getragen. Das entlastet einzelne Teilnehmende, stärkt das Wir Gefühl und sorgt dafür, dass die Gruppen-Arbeit nachhaltig und stabil bleibt. Gleichzeitig entstehen neue Fragen:
Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Ansätze für gemeinschaftliche Verantwortung ohne feste Leitung. Ihr lernt Methoden für faire Aufgaben- und Rollen-Verteilung kennen, reflektiert die individuellen Stärken der Gruppen-Teilnehmenden und entwickelt Strategien, um Überlastung zu vermeiden. Dabei stehen Austausch, Übungen und Beispiele aus der Selbsthilfe-Praxis im Mittelpunkt.
Ziel ist es, euch dabei zu unterstützen, eure Gruppen-Arbeit so zu gestalten, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird und alle aktiv zum Ergebnis beitragen können. So entsteht eine lebendige, tragfähige und entlastende Selbsthilfe-Struktur, die Zusammen- Arbeit fördert, Motivation stärkt und langfristig wirkt.
Anmeldefrist: Dienstag, 22. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Susanne Eckhardt (Landesfreiwilligenagentur Berlin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Patient*innen-Rechte kennen und nutzen!
Das Patient*innenrechte-Gesetz ist seit einigen Jahren in Kraft, doch viele Selbsthilfe- Gruppen erleben, dass die darin verankerten Rechte nicht allen bekannt sind. Deshalb möchten wir euch wichtige
Elemente des Gesetzes näherbringen, damit ihr eure Rechte aktiv einfordern könnt.
Zu den zentralen Punkten zählen Regelungen des Behandlungs- und Ärzt*innen- Haftungsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch sowie die Förderung einer Kultur der Fehler-Vermeidung. Darüber hinaus wird die Stärkung der Verfahrensrechte bei Behandlungsfehlern hervorgehoben, ebenso wie die Rechte gegenüber Leistungsträger*innen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Patient*innen-Beteiligung und die Klärung von Vorgaben für die Patient*innen-Informationen.
In dieser Info-Veranstaltung möchten wir diese Punkte vorstellen und auf eure Fragen zur Umsetzung eingehen. Ziel ist es, dass ihr als Selbsthilfe-Aktive und -Interessierte nicht nur gut informiert seid, sondern auch weitere Teilnehmende eurer Gruppe über ihre Rechte aufklären könnt. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch durchsetzen! Seid dabei und macht euch stark für eure Anliegen!
Anmeldefrist: Montag, 28. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Ursula Gaedigk (Berliner Patient*innenbeauftragte)
Die Diagnose einer chronischen Erkrankung stellt für viele Menschen eine gravierende Erschütterung ihres Lebens dar, die oft ihre gesamte Lebensplanung und Alltagsgestaltung grundlegend verändert. Selbsthilfe hat zum Ziel, Betroffene zu stärken, damit sie ihre Krankheit und die damit verbundenen Herausforderungen im Alltag besser meistern und ihre Lebensqualität erhalten können.
Da die Belastungen durch verschiedene Krankheiten sehr unterschiedlich ausfallen können, bietet das Resilienz-Prinzip einen hilfreichen Ansatz, sowohl als theoretisches Erklärungsmodell als auch als praktische Strategie zur Weiter-Entwicklung der Selbsthilfe-Arbeit. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit von Menschen, sich von belastenden und herausfordernden Lebenssituationen wie Krisen, Rückschlägen oder Katastrophen zu erholen, ohne dabei dauerhafte Schäden davonzutragen. In der Selbsthilfe kann Resilienz genutzt werden, um die Aktivitäten innerhalb der Gruppe zu stärken und die individuelle Eigen-Verantwortung zu fördern. Sie unterstützt die Gruppen-Teilnehmenden dabei, trotz Belastungen motiviert, selbst-wirksam und stabil am Gruppen-Leben teilzunehmen.
Anmeldefrist: Di., 29. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Roswitha Stephan-Glitzner (Selbsthilfe-Treffpunkt Mauerritze)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Wege zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Selbsthilfe-Gruppen
Der Umgang mit dem Gefühl der Einsamkeit kann herausfordernd sein und die Zugehörigkeit in Selbsthilfe-Gruppen beeinflussen. In dieser Fortbildung vermitteln wir Möglichkeiten, um über Einsamkeit ins Gespräch zu kommen und deren Auswirkungen zu verstehen. Welche Haltung unterstützt den Umgang mit Einsamkeit? Wie können Gruppen-Treffen positiv auf das individuelle Wohlbefinden wirken?
Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Ansätzen, die darauf abzielen, die Teilnehmenden zu unterstützen, eine vertrauensvolle Gruppen-Atmosphäre zu fördern. Kommunikation und aktives Zuhören spielen eine zentrale Rolle, um ein offenes und sicheres Umfeld zu schaffen. Wir werden bewährte Methoden zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Förderung des Gruppen-Zusammenhalts anwenden. Dazu gehören gezielte Gesprächsformate und kreative Aktionsangebote, die den Austausch anregen.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Mut zu machen, um Einsamkeit offen zu thematisieren und eine wertschätzende Gruppen-Gestaltung anzuregen, in der alle das eigene Empfinden einbringen können.
Anmeldefrist: Mittwoch, 30. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ines Krahn (Diplom Sozialarbeiter*in, Mediator*in)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Erfahrungen einbringen & Zusammen-Arbeit gestalten
Erfahrungen thematisiert, die unterstützend sind, um mit einer chronischen Erkrankung zu leben. Dieses Erfahrungswissen Betroffener ist für Patient*innen sehr wertvoll und ergänzt das medizinische Wissen des medizinischen Personals in Gesundheitseinrichtungen.
Wir möchten verschiedene Perspektiven und Potenziale des Konzepts „Selbsthilfe-Freundlichkeit als Qualitätsmerkmal“ vorstellen. Dabei gehen wir der Frage nach, wie die strukturierte Kooperation mit Selbsthilfe-Gruppen zur Stärkung von Patient*innen-Orientierung in Gesundheitseinrichtungen beitragen kann. Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion und richtet sich an Selbsthilfe-Organisationen und -Gruppen, die sich mit Fragen gelingender Zusammen-Arbeit und partizipativer Versorgung auseinandersetzen.
Anmeldefrist: Di., 6. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Ines Krahn (Netzwerk Selbsthilfe-Freundlichkeit & Patient*innen-Orientierung im Gesundheitswesen)
Für eine erfolgreiche Selbsthilfe-Arbeit
Selbsthilfe bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe – doch wie funktioniert Gruppen-Arbeit in der Selbst-Organisation eigentlich konkret? Wer übernimmt das Wort, und wie viel Raum bekommt jede Stimme?
Wer moderiert die Treffen, organisiert die Abläufe oder kümmert sich um praktische Dinge wie das Einsammeln des Stuhlgelds?
Jede Selbsthilfe-Gruppe organisiert sich eigen-verantwortlich, gestaltet sich individuell und trägt gemeinsam Verantwortung für ihr Miteinander. Durch Eigen-Initiative entsteht ein geschützter Raum, in dem persönliche Themen, gegenseitiger Austausch und Unterstützung möglich werden. Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind dabei die Basis einer funktionierenden
Gruppe.
In diesem Workshop werden Grundlagen der Selbsthilfe vermittelt, die helfen, die eigene Gruppen-Arbeit bewusster zu gestalten. Ihr erhaltet Anregungen, wie Zusammen-Arbeit, Kommunikation und Rollen-Verteilung gelingen können – für eine lebendige, vertrauensvolle und selbst-bestimmte Zusammen-Arbeit in der Gruppe.
Anmeldefrist: Dienstag, 27. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Roswitha Stephan-Glitzner (Selbsthilfe-Treffpunkt Mauerritze)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Systemische Frage-Techniken in der Moderation von Selbsthilfe-Gruppen
In Selbsthilfe-Gruppen treffen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse aufeinander. Damit aus dieser Vielfalt ein lebendiger, vertrauensvoller und wertschätzender Austausch
entsteht, braucht es Menschen, die Gespräche sicher und empathisch begleiten. Systemische Frage-Techniken zielen darauf ab, den Gesprächsfluss in Gruppen zu lenken, ohne direkt vorzugeben, was die „richtige“ Antwort ist.Diese Art von Frage-Stellung regt die Gruppen-Teilnehmenden an, eigene Lösungen und Perspektiven zu finden, anstatt von anderen Lösungen vorgestellt zu bekommen.
In diesem Workshop werden verschiedene systemische Frage-Techniken vermittelt, die die Kommunikation in Selbsthilfe-Gruppen fördern und die Moderation unterstützen. Dabei lernt ihr, wie sie durch gezielte Fragen nicht nur den Dialog anregen, sondern auch den Gruppen-Prozess positiv beeinflussen können. Die Rolle der Moderation wird dabei ebenso beleuchtet wie die praktische Anwendung von Frage Techniken.
Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden eingeladen, drei Fragen zu entwickeln, die sie in ihren Gruppen- Treffen einsetzen möchten. Diese Fragen sollten die verschiedenen Facetten der systemischen Frage-Techniken widerspiegeln und sowohl für die Gruppe als auch für die Gruppen-Moderation hilfreich sein.
Anmeldefrist: Donnerstag, 29. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Anke Polkowski (KIS Potsdam-Mittelmark)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung
im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld /
Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Projekt-Förderung durch Gesetzliche Krankenkassen
Die gesundheitliche Selbsthilfe spielt eine zentrale Rolle in unserem Gesundheitsund Sozialsystem und wird aktiv von den Krankenkassen unterstützt. Neben der Pauschal-Förderung habt ihr als Selbsthilfe- Gruppen die Möglichkeit, finanzielle Mittel für eure eigenen, gruppen-spezifischen Projekte zu beantragen. Gemeinsam umgesetzte Projekte stärken nicht nur die öffentliche Wahrnehmung eurer Anliegen, sondern machen auch das Gruppen-Leben attraktiver und helfen dabei, neue Teilnehmende zu gewinnen.
Gemeinsam erarbeitete Aktivitäten, die eure körperliche und psychische Gesundheit fördern, machen die Gruppen-Arbeit spannender und abwechslungsreicher. In dieser Fortbildung zeigen wir euch, wie ihr diese Chance optimal nutzen könnt. Wir werden euch praxisnahe Beispiele zeigen, die euch Inspiration und konkrete Ideen für eure eigenen Projekte liefern. Außerdem lernt ihr, wie ihr erfolgreich einen Förderantrag bei den Krankenkassen stellt und was dabei besonders wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam neue Impulse setzen, damit eure Gruppen-Arbeit nicht nur nachhaltig gefördert, sondern auch spannend und gesundheitsfördernd gestaltet wird!
Anmeldefrist: Freitag, 6. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Detlef Fronhöfer (ehemals AOK NordOst)
Praktische Impulse für Austausch und Beteiligung
In Selbsthilfe-Gruppen ist der persönliche Austausch zentral – kreative Methoden können diesen bereichern, Gespräche lebendig gestalten und neue Perspektiven eröffnen. Sie helfen, Themen anschaulich zu bearbeiten, alle Teilnehmenden einzubinden und gemeinsame Lösungen oder Erfahrungen sichtbar zu machen.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr probiert verschiedene Methoden praktisch aus – von Visualisierungstechniken über kreative Schreib- und Austausch-Übungen bis zu spielerischen Ansätzen. Durch Inputs, Diskussionen und praktische Übungen entwickelt ihr neue Impulse, die ihr direkt in eurer Gruppen-Arbeit anwenden könnt.
Der Workshop lebt vom Austausch und den Erfahrungen der Teilnehmenden, sodass ihr am Ende einen reichen Fundus an kreativen Ideen für die Selbsthilfe mitnehmt.
Anmeldefrist: Freitag, 13. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ben Neirich (KIS Pankow) & Birgit Vergien (Erfahrungsexpertin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Grundlagen, aktuelle Regelungen und Änderungen im Überblick
Seit vielen Jahren wird die gesundheitliche Selbsthilfe durch die Krankenkassen gefördert. Die Förderung geschieht über eine Pauschal- oder Projekt-Förderung und ist für Selbsthilfe-Gruppen und
-Organisationen etwas unterschiedlich. Auch gibt es im laufenden Jahr immer wieder Änderungen der Grundlagen der Förderung.
Um über die aktuelle Fördersituation am Ende des Jahres für das kommende Jahr zu informieren, findet diese Info-Veranstaltung regelmäßig statt. Sie wird von Mitarbeitenden der AOK NordOst durchgeführt und dient der Vorstellung und Vermittlung der Grundlagen und Leitsätze der Krankenkassen- Förderung. Auch die neusten Entwicklungen und Änderungen werden eingehend erläutert.
Anmeldefrist: Montag, 16. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Diana Gromm (AOK NordOst)