Unser Fortbildungsprogramm ist für alle, die bereits in einer Selbsthilfe-Gruppe aktiv sind, gerade selbst eine gründen oder sich einer bestehenden Gruppe anschließen möchten. Wir unterstützen euch dabei, gut zusammenzuarbeiten, euch zu organisieren und eure Gruppenarbeit selbstbewusst zu gestalten – ganz ohne externe Fachkräfte. Dafür gibt es Workshops und Fortbildungen zu Themen rund um die Gruppen-Arbeit sowie Infos und Tipps zu Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Struktur von Selbsthilfe-Gruppen.
In diesem Jahr neu dabei: Zusätzlich gibt es Angebote des Recovery College Berlin (RCB) – ein Bildungsprogramm zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Förderung von Genesung (Recovery), offen für Menschen mit und ohne Krisenerfahrung. Alle Infos zu dem Angebot des Recovery Colleg Berlin findet ihr hier.
Unser Ziel?
Wir möchten euch stärken: selbstsicher aktiv zu sein, Herausforderungen gemeinsam zu meistern, eure Gruppenarbeit eigenständig weiterzuentwickeln und die eigenen Ressourcen zu stärken – Empowerment inklusive.
Erfahre mehr über Fortbildungen: Wenn du wissen möchtest, warum Selbsthilfe-Aktive & Selbsthilfe-Interessierte unser Fortbildungsprogramm besuchen, was sie dazu bewegt hat daran teilzunehmen und wie es die Gruppen-Arbeit und auch ihre eigene Entwicklung bereichert hat, höre in unsern Podcast Echte Stimmen und schau dir unseren kleinen Film dazu an!
Auf Entdeckungsreise zu Selbstheilungskräften mit dem Auffinden eigener Stärken & Ressourcen durch kreative Medien.
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Im Kurs “Introspektive - Entdeckungsreise zu Selbstheilungskräften” begeben sich die Teilnehmenden auf eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Ressourcen. Ziel ist es, die eigenen Selbstheilungskräfte zu entdecken, persönliche Stärken zu erkennen und vorhandene Ressourcen zu aktivieren – unterstützt durch kreative Medien. Der Kurs findet jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 17 Uhr bis 19 Uhr statt und erstreckt sich über das 1. Halbjahr 2026. Da die einzelenen Termine aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen Terminen wünschenswert und sinnvoll, um den gesamten Prozess intensiv zu erleben und zu vertiefen.
Kosten: 5 € pro Termin
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Malerei, Skulptur, Grafik und mehr: Dein offenes Atelier für Genesung
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Creativ-Flow – Malerei, Skulptur, Grafik und mehr: Dein offenes Atelier für Genesung“ lädt dazu ein, die eigene Kreativität zu entdecken und die persönlichen Kräfte zu aktivieren. Malerei mit Farben und Pinseln, Bildhauerei mit Hammer und Meißel, Grafik mit Bleistift und Kohle sowie viele weitere kreative Medien stehen zur Verfügung, um individuelle Ausdrucksformen zu entwickeln und neue Wege der Selbstentfaltung auszuprobieren. Der Kurs findet jeden 1. und 3. Freitag im Monat von 9:00 bis 12:00 Uhr statt und läuft über das gesamte Kalenderjahr. Einzelne Termine können unabhängig voneinander besucht werden, eine Anmeldung im Vorfeld ist jedoch wünschenswert, um eine gute Planung und Vorbereitung zu ermöglichen.
Kosten: 5 € pro Termin
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Lernen, Wachsen, Leben
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Expert*in in eigener Sache – Lernen, Wachsen, Leben“ lädt dazu ein, sich mit der eigenen Lebensgestaltung, persönlichen Erfahrungen und individuellen Entwicklungswegen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht das Lernen aus der eigenen Erfahrung sowie der Austausch in der Gruppe. Jeder Termin ist als einzelner, in sich abgeschlossener Kurs konzipiert und kann unabhängig von den anderen Terminen besucht werden.Dieser Kurs besteht aus einzelnen Terminen (fortlaufend) zu unterschiedlichen Themen:
Termine:
Kosten: kostenfrei. Wir freuen uns über eine freiwillige Spende zur Deckung der Unkosten.
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Über Einvernehmlichkeit und Macht-Dynamiken in Selbsthilfe-Gruppen
In dieser Fortbildung setzen wir uns mit grundlegenden Fragen rund um Awareness in Selbsthilfe-Gruppen auseinander:
Wir reflektieren, wer in der Gruppe welche Privilegien hat, wie sich diese auswirken und was es braucht, damit sich alle gleichermaßen sicher und gehört fühlen können. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Selbst-Reflexion und das gemeinsame Lernen: Wie können wir Verantwortung übernehmen – für uns selbst und füreinander? Eine Einladung, vertraute Strukturen kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven auf gleichberechtigtes, achtsames Gruppen-Leben zu gewinnen.
Anmeldefrist: Dienstag, 7. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Anne Schubert (SEKIS Berlin) & Marie-Therese Roth (Erfahrungsexpert*in)
Im Gespräch mit DIR – Im Kontakt mit MIR
In Selbsthilfe-Gruppen begegnen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen – manchmal sehr nah, manchmal sehr verschieden. Sich dabei selbst nicht zu verlieren und gleichzeitig im guten Kontakt zu bleiben, ist eine besondere Kunst. Genau darum geht es in diesem Workshop: Wie könnt ihr achtsam mit euch selbst und miteinander umgehen?
Wir beschäftigen uns mit Fragen wie:
Damit ihr nicht nur im Kopf, sondern auch mit Herz und Körper dabei seid, üben wir Selbst-Wahrnehmung, kleine Meditationen und Körper-Übungen. So entsteht Raum für persönliche Reflexion und ehrlichen Austausch.
Inhalte:
Anmeldefrist: Donnerstag, 9. April | Donnerstag, 24. August
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: J. Schröder (Selbsthilfe-Kontaktstelle Horizont Lichtenberg)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Praktische Tipps zum Schutz eurer Daten und Privatsphäre
Wenn du dich in deinen Gruppen austauschst, werden dabei vermutlich auch Daten gesammelt. Sensible Daten, z. B. Gesundheitsdaten oder auch andere, sehr persönliche Informationen. Ein bewusster Umgang damit ist in Zeiten riesiger Speicher-Kapazität und Daten- Sammelwut wichtiger denn je.
Warum ist Datenschutz so wichtig? Selbsthilfe-Gruppen sind Orte des Vertrauens, in denen du persönliche Geschichten und Erfahrungen teilst. Diese Informationen verdienen den höchsten Schutz. Außerdem ist Datenschutz eine rechtliche Verpflichtung, auch für Selbsthilfe-Gruppen.
Unsere Fortbildung vermittelt euch das notwendige Wissen und die praktischen Schritte, um deine Daten und die der Gruppe angemessen zu schützen. Sie will dich dabei unterstützen, dass deine Selbsthilfe-
Gruppe eine sichere und vertrauensvolle Umgebung bleibt.
Anmeldefrist: Freitag, 10. April | Freitag, 2. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kyra Morawietz (SEKIS Berlin)
Jede*r von uns trägt eine Geschichte in sich – von Krisen, Zweifeln, aber auch von Kraft, Hoffnung und Neuanfang. In Selbsthilfe-Gruppen zeigt sich: Wer die eigene Geschichte teilt, kann andere ermutigen, Verbindungen schaffen und Verständnis fördern.
Doch oft ist es nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, den roten Faden zu erkennen und die Erfahrung so zu erzählen, dass sie verständlich bleibt und berührt. In diesem Workshop lernt ihr, eure persönliche Geschichte zu ordnen, Schwerpunkte zu setzen und sie klar und eindrucksvoll zu vermitteln. Story-Telling macht komplexe Erfahrungen nachvollziehbar, schafft Vertrauen, gibt Erlebtem Sinn und kann Menschen Mut machen – gerade dann, wenn sie noch am Anfang einer schwierigen Phase stehen.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die selbst betroffen oder in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind, aber auch an Gruppen-Leitungen & Moderierende, die Erzähl-Runden anleiten oder Teilnehmende beim Erzählen unterstützen möchten. Nach dem Workshop könnt ihr eure Geschichten selbst-bewusst teilen und eure Stimme in der Selbsthilfe wirksam einbringen.
Anmeldefrist: Montag, 13. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Mila Eberhard & Daniel Jux
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung
im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld /
Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
In jeder Gruppe treffen wir auf Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen, Meinungen und Arbeitsweisen. Widerstand, Kritik, zurückhaltendes Verhalten oder schwierige Situationen beeinflussen die Gruppen-Dynamik und das Miteinander. Gleichzeitig bieten solche und andere Herausforderungen die Chance, Widerstände zu erkennen, zu thematisieren und gemeinsame Lösungen zu finden.
In dieser Fortbildung richten wir den Fokus darauf:
Wir wollen Haltungen und Strategien, die eine offene Kommunikation sowie eine respektvolle Gesprächskultur fördern, thematisieren. Für eine stabile und tragfähige Selbsthilfe- Gruppe ist es zielführend, eine vertrauensvolle Gruppen-Atmosphäre zu schaffen, in der Widerstand und Spannungen angesprochen werden können, Konflikte sicher moderiert und alle Gruppen-Teilnehmende nach Möglichkeit in die Gruppen-Arbeit eingebunden werden.
Anmeldefrist: Dienstag, 14. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ines Krahn (Diplom Sozialarbeiter*in, Mediator*in)
Chancen nutzen, Datenschutz wahren Praktische Tipps und Tools für Selbsthilfe-Aktive
Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit – von Text- und Bild-Gestaltung über die Planung von Social-Media-Beiträgen bis hin zur ziel-gerichteten Ansprache unterschiedlicher Ziel-Gruppen. Doch gerade im Bereich der Selbsthilfe ist es entscheidend, Chancen und Risiken verantwortungsvoll abzuwägen und den Datenschutz jederzeit im Blick zu behalten.
In dieser Fortbildung erhaltet ihr einen praxisnahen Einblick in:
Kurze Input-Phasen wechseln sich mit Praxis-Beispielen und Austausch ab. Ziel ist es, euch zu befähigen, KI-gestützte Werkzeuge sinnvoll für eure Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen und gleichzeitig
die Selbst-Bestimmung und den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten.
Anmeldefrist: Mittwoch, 15. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Methoden für eine gelingende Gruppen-Arbeit
In Selbsthilfe-Gruppen begegnen wir immer wieder Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder intensiven Emotionen – zum Beispiel Teilnehmende mit Borderline- Symptomen oder anderen komplexen psycho-sozialen Herausforderungen. Solche Gruppen erfordern besondere Aufmerksamkeit, klare Strukturen und passende Methoden, damit Austausch und Unterstützung gelingen.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr lernt praxisnah Methoden kennen, die Struktur, Sicherheit und kreative Impulse verbinden. Durch Inputs, Rollen-Spiele, Übungen und Erfahrungsaustausch entwickelt ihr Handlungssicherheit für herausfordernde Gruppen-Situationen und bekommt konkrete Werkzeuge an die Hand, die ihr direkt in eurer Gruppen-Arbeit einsetzen könnt.
Anmeldefrist: Freitag, 17. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Juliane Föhr (Genesungsbegleiterin) & Ben Neirich (KIS Pankow)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Ressourcen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Kräfte wecken – Leben gestalten: Ressourcen, Resilienz & Selbstwirksamkeit“ lädt dazu ein, die eigenen Stärken zu entdecken, die persönliche Widerstandskraft zu stärken und die Selbstwirksamkeit im Alltag zu fördern. Der Kurs besteht aus drei Terminen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Durch die aufeinanderfolgenden Inhalte können die Teilnehmenden die erarbeiteten Impulse Schritt für Schritt vertiefen und in ihre eigene Lebensgestaltung übertragen. Die Teilnahme an allen Terminen ist sinnvoll und wünschenswert, um den gesamten Prozess vollständig zu erleben und von den aufeinander abgestimmten Übungen zu profitieren.
Kosten: 10 € (für alle 3 Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Gemeinsam Lösungen finden und an der Gruppen-Arbeit wachsen
Konflikte sind menschlich und können in jeder Gruppe auftreten. Oftmals empfinden wir sie als belastend und nicht als Chance. Doch eine gelungene Konflikt-Lösung kann dazu führen, dass sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert fühlt und daran wächst. Viele Gruppen profitieren von der Unterschiedlichkeit ihrer Teilnehmenden, und diese Vielfalt gilt es zu bewahren.
In dieser Fortbildung werden wir uns intensiv mit folgenden Fragen auseinander-setzen:
Durch praktische Übungen und den Austausch von Erfahrungen werdet ihr lernen, Konflikte konstruktiv anzugehen und Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten wertvoll sind. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um die Stärken der Gruppe zu nutzen und Herausforderungen als Möglichkeit zur Weiter-Entwicklung zu sehen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 30. April
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Einführung in die App „Selbsthilfe Berlin“
Entdecke die „Selbsthilfe Berlin“-App – deine Begleiterin für mehr Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft! Ob du schon Teil einer Selbsthilfe-Gruppe bist, nach passender Unterstützung suchst oder dich einfach informieren möchtest – mit der App „Selbsthilfe Berlin“ hast du alles an einem Ort:
Ladet gerne die App vor der Veranstaltung herunter, damit ihr direkt eure individuellen Einstellungen vornehmen könnt.
Anmeldefrist: Dienstag, 17. Februar| Freitag, 1. Mai |Dienstag, 25. August | Freitag, 20. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kyra Morawietz (SEKIS Berlin)
Einführung in Strukturen und Entscheidungswege für eine effektive Mitwirkung
Patient*innen sind mittlerweile gefragte Partner*innen, wenn es um die Weiter-Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung geht. Und somit sind Aktive aus Selbsthilfe- Gruppen und -Organisationen natürlich besonders interessant: Denn sie haben sehr viel Wissen auf dem Gebiet ihrer Erkrankung und können die Sicht der Betroffenen besonders gut darstellen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich als Patient*
in einzubringen und sich Gehör zu verschaffen. Selbsthilfe-Organisationen fordern diese Beteiligung daher auch zunehmend ein. Und sie werden vom Gesetzgeber in dieser Rolle auch zunehmend eingebunden.
Um aber aktiv mitarbeiten, mit beraten und entscheiden zu können, brauchen die Aktiven aus den Selbsthilfe-Gruppen einen Einblick in die Art und Weise, wie Entscheidungen zustande kommen, wer was regelt und wo Anliegen vorgebracht werden können.
Die Info-Veranstaltung gibt einen Überblick über den Aufbau und die grundlegenden Funktionen des deutschen Gesundheitswesens.
Anmeldefrist: Montag, 4. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Johanna Schittkowski (SEKIS Berlin)
Gemeinsam reflektieren, voneinander lernen, Ideen entwickeln
In dieser moderierten Austausch-Reihe steht der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Es geht nicht um die Vermittlung fester Methoden oder Techniken, sondern um das gemeinsame Nachdenken über Herausforderungen, Erfahrungen und Stärken in der Selbsthilfe.
Jede*r bringt eigenes Wissen, eigene Perspektiven und Fragen mit – daraus entsteht ein lebendiger Lernraum, in dem gegenseitigen Unterstützung, neue Einsichten und Entlastung möglich werden. Die Reihe richtet sich insbesondere an Gruppen-Leitungen und Moderierende, die ihre Erfahrungen reflektieren und ihre Rolle bewusst gestalten möchten. Die Treffen bieten Raum, um typische Themen der Gruppen-Arbeit zu beleuchten: von Balance und Überforderung über Flexibilität und Verbindlichkeit bis hin zu Rollen-Klärung und den besonderen Momenten, die eine Gruppe tragen.
Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, wie Engagement erfüllend, nachhaltig und im Einklang mit den eigenen Ressourcen gestaltet werden kann.
1. Treffen (Mittwoch, 11. Februar | 17 – 20 Uhr)
Zwischen Anspruch und Überforderung - Balance finden, Ressourcen nutzen, Engagement gestalten
Wie gelingt es, Engagement und eigene Ressourcen in Einklang zu bringen? In diesem Treffen tauschen wir uns darüber aus, welche Erwartungen, Ansprüche und Verantwortungen in der Gruppen-Arbeit belastend wirken können. Gemeinsam reflektieren wir typische Überforderungen, entwickeln Entlastungsstrategien und Ideen, wie ihr eure Rolle langfristig motivierend und tragfähig gestalten könnt.
2. Treffen (Mittwoch, 6. Mai | 17 – 20 Uhr)
Flexibilität und Unverbindlichkeit - Mit Offenheit und Struktur gelassen umgehen
Teilnehmende erscheinen flexibel oder unverbindlich – wie kann die Gruppe darauf reagieren? Wir erkunden, welche Gründe hinter Unverbindlichkeit stehen, wie Erwartungen klar kommuniziert werden können und welche Strategien helfen, Verbindlichkeit zu fördern. Ziel ist es, die Gruppe stabil und einladend zu halten, ohne Druck auszuüben.
3. Treffen (Mittwoch, 2. September | 17 – 20 Uhr)
Rollenklärung & aktive Beteiligung: Strukturen nutzen, Beteiligung fördern, Verantwortung verteilen
Klare Rollen und aktive Teilhabe sind entscheidend für eine funktionierende Gruppen- Arbeit. In diesem Treffen erproben wir Wege, Aufgaben und Verantwortung gerecht zu verteilen, Beteiligung zu stärken und alle Teilnehmenden in Selbsthilfe- Gruppen sinnvoll einzubinden, ohne einzelne Aktive zu überlasten. Erfahrungen und Strategien aus der Praxis werden gemeinsam diskutiert.
4. Treffen (Mittwoch, 2. Dezember | 17 – 20 Uhr)
Was fördert den Gruppen-Prozess? Auf der Suche nach den besonderen Schätzen in unserer Selbsthilfe-Gruppe
Bei diesem Treffen machen wir uns auf die Suche nach den besonderen Momenten und Phasen in unseren Gruppen, die uns gestärkt und als Gemeinschaft vorangebracht haben. Im kreativen Austausch finden wir heraus, welche Elemente, Augenblicke und Ereignisse es waren, die unsere Gruppe und jede*n einzelne*n von uns zum Blühen gebracht hat.
Anmeldefrist: Di., 3. Februar | Di., 28. April | Di, 25. Aug. | Di., 24. Nov.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: kostenfrei
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor)
Selbsthilfe-Gruppen planen, gründen, starten
Gruppe zu gründen, wisst aber nicht, wie ihr beginnen sollt? In dieser Fortbildung beantworten wir eure grundlegenden Fragen: Wie findet ihr Gleich-Gesinnte, die ähnliche Erfahrungen machen? Wo können die ersten Treffen stattfinden? Und wie schafft ihr es, Vertrauen zu den Menschen aufzubauen, die euch zunächst fremd sind? Wir beleuchten die wichtigen Schritte zur Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe und
zeigen euch, wie ihr den Kontakt über die ersten Treffen hinaus aufrecht-erhalten könnt. Ihr erfahrt, wie wichtig es ist, eine offene und unterstützende Atmosphäre zu schaffen, damit sich alle Teilnehmenden
wohlfühlen.
Diese Fortbildung bietet euch nicht nur wertvolle Informationen zur Arbeitsweise von Selbsthilfe-Gruppen, sondern auch die Gelegenheit, euch mit anderen Interessierten auszutauschen. Wir werden
gemeinsam das Erlernte anwenden und ein erstes Treffen simulieren, damit ihr gut vorbereitet in eure neue Rolle starten könnt.
Anmeldefrist: Freitag, 8. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf) & Klaus Bergmann (Erfahrungsexperte)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Strategien für Beschäftigung und psychische Gesundheit
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Mental stark im Job – Strategien für Beschäftigung und psychische Gesundheit“ richtet sich an alle, die ihre psychische Widerstandskraft im beruflichen Alltag stärken möchten. Psychische Erkrankungen sind am Arbeitsplatz oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar werden Erfahrungen ausgetauscht, Strategien für den Umgang mit Belastungen entwickelt und betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennengelernt. Für Menschen ohne Beschäftigung werden zudem Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt. Der Kurs bietet einen geschützten Raum für Austausch, Reflexion und praktische Übungen, die helfen, die eigenen Stärken zu erkennen und aktiv zu nutzen. Der Kurs besteht aus einem Termin.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Selbstfürsorge & achtsame Kommunikation
In der jungen Selbsthilfe ist es wichtig, gut auf sich selbst zu achten und gleichzeitig respektvoll und aufmerksam miteinander umzugehen. In dieser digitalen Fortbildung erforscht ihr, wie Selbst-Fürsorge und achtsame Kommunikation zusammenhängen und wie ihr beides praktisch im Alltag umsetzen könnt.
Wir stellen uns Fragen wie:
Durch kleine Übungen zur Selbst-Wahrnehmung, Reflexion und Achtsamkeit trainiert ihr, eure eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig empathisch auf andere zu reagieren.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, praktische Impulse und Anregungen für die Gruppen-Arbeit.
Inhalte:
Ihr lernt, bewusst auf euch selbst zu achten und eure Kommunikation in der Gruppe achtsam zu gestalten.
Anmeldefrist: Freitag, 22. Mai
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: J. Schröder (Selbsthilfe-Kontaktstelle Horizont Lichtenberg)
Ressourcen, Resilienz & Selbstwirksamkeit
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Kräfte wecken – Leben gestalten: Ressourcen, Resilienz & Selbstwirksamkeit“ lädt dazu ein, die eigenen Stärken zu entdecken, die persönliche Widerstandskraft zu stärken und die Selbstwirksamkeit im Alltag zu fördern. Der Kurs besteht aus drei Terminen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Durch die aufeinanderfolgenden Inhalte können die Teilnehmenden die erarbeiteten Impulse Schritt für Schritt vertiefen und in ihre eigene Lebensgestaltung übertragen. Die Teilnahme an allen Terminen ist sinnvoll und wünschenswert, um den gesamten Prozess vollständig zu erleben und von den aufeinander abgestimmten Übungen zu profitieren.
Kosten: 10 € (für alle drei Termine)
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Selbsthilfe-Gruppen sind so vielfältig wie ihre Teilnehmenden. Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, Erfahrungen, Werte und Sichtweisen mit – geprägt von sozialen Hintergründen, Kulturen, Geschlechtern, Alters-Gruppen oder unterschiedlichen Fähigkeiten. Diese Vielfalt ist eine große Stärke, denn sie eröffnet neue Perspektiven, erweitert den Horizont und bereichert das gemeinsame Lernen. Zugleich kann sie Fragen und Herausforderungen aufwerfen:
In dieser Fortbildung geht es darum, Vielfalt in Gruppen bewusst wahrzunehmen, wertzuschätzen und als Ressource zu fördern. Gemeinsam entwickeln wir Ideen und Wege, wie Inklusion gelingt, sodass alle Teilnehmenden der Selbsthilfe-Gruppe ihre Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven einbringen können. Ziel ist es, euch zu stärken, Vielfalt in euren Gruppen bewusst zu gestalten, ein respektvolles Miteinander zu fördern und alle Stimmen hörbar zu machen.
Anmeldefrist: Montag, 8. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Leyla Ibrahimova (Landesfreiwilligenagentur Berlin)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Werkzeuge, Methoden und Tipps für gelingende digitale Selbsthilfe-Treffen
Digitale Treffen sind heute ein fester Bestandteil der Selbsthilfe-Arbeit. Sie eröffnen viele Chancen, bringen aber auch besondere Herausforderungen mit sich: Gruppen-Dynamik und persönliche Verbindung sind online schwerer herzustellen, da Mimik, Gestik und Körpersprache sowie spontane Reaktionen der Teilnehmenden eingeschränkt sind.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernt ihr, wie ihr Online-Gruppen effektiv gestaltet sodass Austausch, Zusammen-Arbeit und gegenseitige Unterstützung lebendig bleiben.
Die Fortbildung vermittelt:
Am Ende nehmt ihr einen digitalen Werkzeug-Koffer voller Techniken und Anregungen mit, um eure Online-Gruppen-Arbeit erfolgreich, motivierend und verbindend umzusetzen.
Anmeldefrist: Mittwoch, 10. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Austausch und Impulse für eine wirkungsvolle Beteiligung von Betroffenen
Ihr wollt eure Erfahrungen aus Selbsthilfe- Gruppen und Projekten einbringen und die gesundheitliche Versorgung aktiv mitgestalten?
In dieser 2-stündigen Fortbildung steht ihr mit euerem Wissen im Mittelpunkt. Ihr teilt eure bisherigen Erfahrungen, diskutiert, was gut funktioniert hat, und tauscht euch darüber aus, wie Herausforderungen gemeistert werden können.
Dabei lernt ihr nicht nur voneinander, sondern bekommt auch praxisnahe Impulse zu Entscheidungswegen, Strukturen und Kommunikation im Gesundheitswesen. So könnt ihr eure Perspektive wirkungsvoll einbringen und konkrete Strategien für eure Mitwirkung entwickeln. Die Fortbildung bietet zudem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und vom Erfahrungswissen anderer zu
profitieren.
Am Ende nehmt ihr mindestens einen umsetzbaren Schritt für euer eigenes Engagement mit – kompakt, praxisnah und direkt anwendbar. Nutzt diese Gelegenheit, eure Selbsthilfe-Aktivitäten gezielt zu stärken und die Sicht der Betroffenen noch stärker in Entscheidungen einzubringen.
Anmeldefrist: Montag, 15. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Johanna Schittkowski (SEKIS Berlin)
Vorsorgemöglichkeiten (Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung) richtig handhaben
Bei den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten besteht je nach Alter, Lebensund Vermögenslage unterschiedlicher Regelungsbedarf. Auch für Selbsthilfe- Gruppen – insbesondere von Menschen mit chronischer Erkrankung – ist eine übersichtsartige Orientierung zum Thema „Möglichkeiten der Vorsorge“ relevant für die persönliche Entscheidungsfindung.
Folgende Fragen wollen wir klären:
Gewiss gibt es eine Reihe von Fragen und Unsicherheiten rund um diese wichtigen und sensiblen Themen-Bereiche. Diese werden in der Veranstaltung beantwortet, damit ihr euer Selbst-Bestimmungsrecht
auch beim Eintritt eines Versorgungsfalles geschickt zur Geltung bringen könnt.
Anmeldefrist: Mittwoch, 17. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Matthias Scharlipp (Vereinsbetreuer beim Cura Betreuungsverein)
Shared Reading ist eine Lese-Praxis, bei der Menschen jenseits kultureller, sozialer und Altersgrenzen, ohne Vorwissen über das gemeinsame (laute) Lesen von Geschichten und Gedichten ins Gespräch kommen. Eine Lese-Leitung sorgt für die Auswahl der Texte und einen sicheren Rahmen und Ablauf.
Shared Reading in der Selbsthilfe-Gruppe zu praktizieren, liegt nahe: Im Austausch werden grundlegende Fähigkeiten für den Gruppen-Alltag verinnerlicht – zuzuhören und einander ausreden zu lassen, andere Meinungen auszuhalten und sie wertzuschätzen. Zudem kann das gemeinsame Lesen je nach Phase eine Erweiterung der Methoden-Vielfalt bedeuten. Bei erfahrenen Gruppen kann es als Auszeit dienen, die neue Perspektiven schafft. In reinen Lese-Gruppen wird ein anregender Gruppen-Alltag ermöglicht, ohne das der Bezug zur eigenen Diagnose hergestellt werden muß.
Im Workshop wollen wir die Methode zusammen erproben. Neben kurzen theoretischen Inputs werden wir in zwei Durchgängen kurze Texte lesen, zusammen laut denken, Gefühle und Fragen formulieren, und uns gemeinsam den Herausforderungen der Lektüre stellen. Und daran wachsen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 18. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Kerstin Gramann (Trainer*in & Leseleitung Verein DIE LESENDEN e.V.) & Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Charlottenburg-Wilmersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Chancen, Fragen, Mitgestaltung
Ab 2025 soll die elektronische Patient*innenakte (ePA) flächen-deckend genutzt werden. Doch was genau bedeutet das für Patient*innen und für Menschen mit chronischen Erkrankungen?
In dieser zweistündigen Info-Veranstaltung erhalten ihr einen kompakten Überblick über die Einführung und Nutzung der ePA, ihre Ziele und Funktionsweise. Wir sprechen über Datenschutz, Zugriffsrechte,
Einwilligungsmöglichkeiten und die Chancen, die sich für Patient*innen ergeben können. Gleichzeitig geht es um kritische Fragen:
Die Veranstaltung richtet sich an Berliner Selbsthilfe-Aktive und Interessierte, die sich über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen informieren und gemeinsam austauschen möchten.
Die Veranstaltung wird vom Berliner Landeskompetenz-Zentrum Pflege 4.0 LEBEN - PFLEGE – DIGITAL durchgeführt.
Anmeldefrist: Freitag, 19. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Michaela Wetzel (Pflege 4.0 LEBEN - PFLEGE – DIGITAL)
Handlungssicherheit bei Grenz-Verletzungen
Wie können wir Selbsthilfe-Gruppen so gestalten, dass sich alle sicher, respektiert und gesehen fühlen? In dieser Fortbildung vertiefen wir das Thema Awareness und setzen den Fokus auf praktische Fragen:
Anhand von Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen entwickeln wir gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten und reflektieren, welche Haltungen und Strukturen ein sicheres Miteinander fördern. Ziel ist es, unsere Handlungskompetenz im Gruppen-Alltag zu stärken und Awareness als gemeinsame Verantwortung zu verstehen. Für alle, die sich vertiefend mit Awareness in der Selbsthilfe auseinandersetzen möchten. Die Teilnahme an Awareness I ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Anmeldefrist: Donnerstag, 26. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Anne Schubert (SEKIS Berlin) & Marie-Therese Roth (Erfahrungsexpert*in)
Umgang mit Unverbindlichkeit in der Selbsthilfe-Gruppe
In vielen Selbsthilfe-Gruppen zeigt sich ein wiederkehrendes Thema: Manche Interessierte melden sich, tauchen aber nie auf. Andere kommen unregelmäßig oder verschwinden nach ein, zwei Treffen wieder. Manche nutzen die Gruppe vor allem, um schnell viele Informationen zu sammeln, ohne sich als Teil der Gruppe zu sehen. Dieses „Konsum-Verhalten“ kann verunsichern, frustrieren und die Gruppen-Dynamik belasten – besonders, wenn ihr Zeit und Energie in Vorbereitung und Kontakt-Aufnahme investiert habt.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr bekommt praxisnahe Strategien und Methoden an die Hand, um mit Unverbindlichkeit konstruktiv umzugehen. Gemeinsam entwickelt ihr Ideen, wie Verbindlichkeit gestärkt und die Gruppe zugleich offen und einladend bleibt.
Anmeldefrist: Dienstag, 30. Juni
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Malies Carbonaro (Gerontotherapeutin & Seminarleiterin für Stressbewältigung)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Plastisches Gestalten als Weg zur Auseinander-Setzung mit Abgrenzung
Abgrenzung ist eine wichtige Fähigkeit – im Alltag wie auch in Selbsthilfe-Gruppen. Sie hilft, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und dennoch in Kontakt zu bleiben. Oft fällt es jedoch schwer, dies nur mit Worten auszudrücken. Kreative Methoden wie plastisches Gestalten eröffnen neue Zugänge: Gefühle, Spannungen und Bedürfnisse können sichtbar werden, ohne sofort sprachlich gefasst werden zu müssen.
In dieser Fortbildung entdeckt ihr, wie einfache Materialien und Techniken helfen, persönliche Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken. Dabei geht es nicht um künstlerische Leistung, sondern um den Prozess des Gestaltens und die Erfahrung, innere Bilder nach außen zu bringen. Neben kurzen Inputs erwarten euch praktische Übungen, Austausch und Reflexion. Ziel ist es, Impulse für Selbst-Fürsorge und eure Gruppen-Arbeit mitzunehmen und Abgrenzung achtsam und kreativ zu thematisieren.
Anmeldefrist: Donnerstag, 27. August
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Aimée Angermeyer (Selbsthilfe-Kontaktstelle Marzahn-Hellersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Lasst uns über Situationen aus der Selbsthilfe sprechen:
Dieser Workshop ist für Menschen, die in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind (Teilnehmende, Gruppen-Leitungen oder Engagierte), und lernen möchten, Spannungen, Konflikte oder emotionale Eskalationen in Gruppen oder Einzel-Kontakten deeskalierend zu begegnen.
Unsere Zielsetzung:
Dieser Workshop ist für Menschen,die in Selbsthilfe-Gruppen aktiv sind (Teilnehmende, Gruppen-Leitungen oder Engagierte), und lernen möchten, Spannungen, Konflikte oder emotionale Eskalationen in Gruppen oder Einzelkontakten deeskalierend zu begegnen.
Anmeldefrist: Donnerstag, 3. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Nadine Gom (Deeskalationstrainerin)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Methoden zur Stärkung der Leitungsrolle
Auch in der Selbsthilfe gibt es viele Gruppen, die von einzelnen Teilnehmenden geleitet werden. Was bedeutet es, eine Selbsthilfe-Gruppe zu leiten? Diese Fortbildungsreihe besteht aus 4 Modulen und wendet sich an Teilnehmende von Selbsthilfe-Gruppen, die sich als ausgewiesene oder „heimliche“ Leitende ihrer Gruppe verstehen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie ihre Leitungsfunktion so wahrnehmen können, dass die Selbsthilfe-Kräfte aller Beteiligten gestärkt und weiter-entwickelt werden. Wir arbeiten dazu mit unterschiedlichen Methoden wie Rollen-Spielen und Moderationstechniken. Da es sich um aufeinander aufbauende Module handelt, ist eine Teilnahme nur möglich, wenn alle Termine wahrgenommen werden können.
Modul 1: Meine Rolle als Gruppen-Leitung (Montag, 14. September | 18 - 21 Uhr)
Gruppen-Leitung in einer Selbsthilfe-Gruppe zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und kann eine besondere Herausforderung darstellen.
Wir werden uns in diesem Baustein mit folgenden Fragen beschäftigen:
Modul 2: Mein Handwerkszeug als Gruppen-Leitung (Montag, 21. September | 18 - 21 Unr)
Welche Instrumente sind für meine Arbeit als Gruppen-Leitung hilfreich? In diesem Modul wollen wir uns mit Moderationstechniken, Gruppen-Regeln, Sitzungsabläufen und Konzepten beschäftigen, die sinnvoll sind, um die Arbeit in der Selbsthilfe-Gruppe produktiver zu gestalten. Folgende Themen und Fragen stehen im Mittelpunkt:
Modul 3: Konflikte in der Gruppe (Montag, 28. September | 18 - 21 Uhr)
Konflikte können in jeder Gruppe entstehen – bei gelungener Konflikt-Lösung fühlt sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. In diesem Modul werden wir uns damit beschäftigen, was überhaupt ein Konflikt ist, zu welchen typischen Gruppen-Konflikten es kommen kann und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es gibt. Wir werden insbesondere die Rolle der Gruppen-Leitung in Konflikten beleuchten. Besondere Fragen sind dabei:
Potentiale für die Weiter-Entwicklung der Gruppe (Montag, 5. Oktober | 18 - 21 Uhr)
Auf der Grundlage der in den vorangegangenen Bausteinen erworbenen Erfahrungen und Kenntnissen werden wir uns in diesem abschließenden Modul mit Perspektiven für die Weiterarbeit in der Selbsthilfe-Gruppe beschäftigen. Außerdem werden wir uns Zeit nehmen für die noch offen gebliebenen Fragen und für den angemessenen Umgang mit dem Thema Abschied.
Anmeldefrist: Freitag, 4. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 20 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor) & Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Chrlottenburg-Wilmersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Strategien, Tools und Praxis-Tipps für die Gruppen-Arbeit
Social Media bietet Selbsthilfe-Gruppen vielfältige Möglichkeiten, ihre Angebote sichtbar zu machen, neue Teilnehmende zu erreichen und sich mit anderen Gruppen zu vernetzen.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernt ihr, wie ihr Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram strategisch nutzt, Inhalte ansprechend gestaltet und eure Ziel-Gruppen effektiv erreicht. Gemeinsam wollen wir erarbeiten, wie ihr eure Anliegen wirksam kommuniziert und eure Gruppe in der digitalen Welt positioniert. Ihr habt Gelegenheit, eure eigenen Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Fortbildung vermittelt:
Ziel ist es, euch zu befähigen, Social Media bewusst, sicher und wirkungsvoll für eure Selbsthilfe-Arbeit einzusetzen und euch direkt umsetzbare Ideen für eure eigene Öffentlichkeitsarbeit mitzugeben.
Anmeldefrist: Mittwoch, 9. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Sascha Dinse (Berater im Bereich Medienkompetenz und Social‑Media)
Selbst-Fürsorge leben und Beziehungen kraftvoll gestalten
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Meine Bedürfnisse, meine Grenzen, mein Weg – Selbstfürsorge leben und Beziehungen kraftvoll gestalten“ lädt dazu ein, sich intensiv mit den eigenen Bedürfnissen und Grenzen auseinanderzusetzen und Strategien für eine gesunde Selbstfürsorge zu entwickeln. Die Teilnehmenden reflektieren, wie sie ihre persönlichen Ressourcen wirksam einsetzen und zugleich Beziehungen achtsam und kraftvoll gestalten können. Der Kurs bietet einen geschützten Raum für Austausch, praktische Impulse und Übungen, um die eigene Selbstfürsorge bewusst zu stärken und direkt in den Alltag zu integrieren. Der Kurs besteht aus einem Termin.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Gruppen-Arbeit lebt von der Kommunikation der Teilnehmenden. Damit Gespräche in Selbsthilfe-Gruppen lösungsorientiert und konfliktarm verlaufen, helfen Methoden wie die Gewaltfreie Kommunikation
(GFK) nach Marshall Rosenberg. Sie basiert auf der Annahme, dass jeder Mensch zur Verständigung beitragen möchte.
Sobald es gelingt, die Perspektive anderer zu verstehen, wird ein ziel-gerichtetes Gespräch möglich – auch in der Gruppen-Arbeit. Mit Gewaltfreier Kommunikation kann sich die Arbeitsgrundlage der Gruppe wesentlich verbessern.
In dieser Fortbildung werden theoretische Grundlagen der GFK vermittelt. Gemeinsam mit einer Kommunikationstrainerin erarbeitet ihr anhand eines beispielhaften Konflikts aus dem Gruppen-
Alltag konkrete Ansätze zur Konflikt-Lösung. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung der GFK, um in der Gruppen- Arbeit die Kommunikation zu verbessern und Konflikte produktiv anzugehen.
Anmeldefrist: Freitag, 11. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Renate Giese (Kommunikationstrainerin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Mehr Teilhabe & Selbstbestimmt leben
Seit 2008 haben Menschen mit Behinderung, die auf Unterstützung angewiesen sind, Anspruch auf das persönliche Budget. Dennoch ist diese Form der Hilfe- Leistung bei Sozial-Ämtern, Pflege- und
Krankenkassen sowie bei Betroffenen selbst noch zu wenig bekannt. Dabei bietet das persönliche Budget eine wertvolle Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten und ein selbst-bestimmteres Leben zu führen. Es stärkt die Rolle von Menschen mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache und fördert ihre Teilhabe.
In diesem Vortrag erhaltet ihr einen Überblick über die Grundlagen des persönlichen Budgets und erfahrt, welche Veränderungen diese Leistungsform mit sich bringt.
Auf folgende Fragen gehen wir ein:
Außerdem gibt es Raum für eure individuellen Fragen & den Austausch untereinander.
Anmeldefrist: Montag, 14. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Kim Lippe (Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget)
Ein Recovery-College-Abend zu Erfahrungen mit sozialer Angst
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Angst gemeinsam verstehen – ein Recovery-College-Abend zu Erfahrungen mit Angst“ lädt dazu ein, sich in einem offenen und wertschätzenden Rahmen mit dem Thema Angst auseinanderzusetzen. Angst gehört zu den häufigsten psychischen Belastungen und kann – insbesondere in ihrer sozialen Form – das Leben stark einschränken. An diesem Abend wird ein gemeinsamer Raum geschaffen, um mehr über Angst zu erfahren, Erfahrungen auszutauschen und mögliche Wege im Umgang damit zu erkunden.
Zu Beginn gibt es einen kurzen Überblick darüber, was Angst ist, welche Formen sie annehmen kann und was bei sozialer Angst geschieht. Anschließend steht der Austausch im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen haben die Teilnehmenden gemacht, was wurde als hilfreich erlebt, was weniger? Praktische Übungen können den gemeinsamen Prozess ergänzen und neue Perspektiven eröffnen. Der Recovery-Ansatz bildet dabei den roten Faden: Jede*r bringt eigenes Wissen und eigene Erfahrungen mit ein, und im Miteinander entsteht ein gemeinsamer Lernprozess. Der Kurs richtet sich an alle, die eigene Erfahrungen mit Angst haben oder sich für einen offenen Austausch zu diesem Thema interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Strategien für Beschäftigung und psychische Gesundheit
Die Recovery-Kurse, angeboten vom Recovery College Berlin, bieten Lern- und Erfahrungsräume zur Stärkung der eigenen Kräfte und Ressourcen. Sie richten sich an Menschen, die ihre psychische Gesundheit fördern sowie persönliche Fähigkeiten entdecken oder weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie selbst Krisen erlebt haben oder nicht. Das Programm besteht aus unterschiedlichen Kursen, die sich in der Anzahl der Einheiten und Termine unterscheiden.
Der Kurs „Mental stark im Job – Strategien für Beschäftigung und psychische Gesundheit“ richtet sich an alle, die ihre psychische Widerstandskraft im beruflichen Alltag stärken möchten. Psychische Erkrankungen sind am Arbeitsplatz oft ein Tabuthema – anders als körperliche Beschwerden. In diesem Seminar werden Erfahrungen ausgetauscht, Strategien für den Umgang mit Belastungen entwickelt und betriebliche sowie externe Unterstützungsangebote kennengelernt. Für Menschen ohne Beschäftigung werden zudem Hilfen von Arbeitsagentur und Jobcenter vorgestellt. Der Kurs bietet einen geschützten Raum für Austausch, Reflexion und praktische Übungen, die helfen, die eigenen Stärken zu erkennen und aktiv zu nutzen. Der Kurs besteht aus einem Termin.
Kosten: 5 €
Anmeldung: rcb-anmeldung@expeerienced.de | 01575 69 644 82
Mit Verantwortung auf vielen Schultern zu einer lebendigen Gruppen-Arbeit
In vielen Selbsthilfe-Gruppen gibt es heute keine klassische Leitung mehr – stattdessen werden Aufgaben und Verantwortung gemeinschaftlich getragen. Das entlastet einzelne Teilnehmende, stärkt das Wir Gefühl und sorgt dafür, dass die Gruppen-Arbeit nachhaltig und stabil bleibt. Gleichzeitig entstehen neue Fragen:
Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Ansätze für gemeinschaftliche Verantwortung ohne feste Leitung. Ihr lernt Methoden für faire Aufgaben- und Rollen-Verteilung kennen, reflektiert die individuellen Stärken der Gruppen-Teilnehmenden und entwickelt Strategien, um Überlastung zu vermeiden. Dabei stehen Austausch, Übungen und Beispiele aus der Selbsthilfe-Praxis im Mittelpunkt.
Ziel ist es, euch dabei zu unterstützen, eure Gruppen-Arbeit so zu gestalten, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird und alle aktiv zum Ergebnis beitragen können. So entsteht eine lebendige, tragfähige und entlastende Selbsthilfe-Struktur, die Zusammen- Arbeit fördert, Motivation stärkt und langfristig wirkt.
Anmeldefrist: Dienstag, 22. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Susanne Eckhardt (Landesfreiwilligenagentur Berlin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Patient*innen-Rechte kennen und nutzen!
Das Patient*innenrechte-Gesetz ist seit einigen Jahren in Kraft, doch viele Selbsthilfe- Gruppen erleben, dass die darin verankerten Rechte nicht allen bekannt sind. Deshalb möchten wir euch wichtige
Elemente des Gesetzes näherbringen, damit ihr eure Rechte aktiv einfordern könnt.
Zu den zentralen Punkten zählen Regelungen des Behandlungs- und Ärzt*innen- Haftungsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch sowie die Förderung einer Kultur der Fehler-Vermeidung. Darüber hinaus wird die Stärkung der Verfahrensrechte bei Behandlungsfehlern hervorgehoben, ebenso wie die Rechte gegenüber Leistungsträger*innen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Patient*innen-Beteiligung und die Klärung von Vorgaben für die Patient*innen-Informationen.
In dieser Info-Veranstaltung möchten wir diese Punkte vorstellen und auf eure Fragen zur Umsetzung eingehen. Ziel ist es, dass ihr als Selbsthilfe-Aktive und -Interessierte nicht nur gut informiert seid, sondern auch weitere Teilnehmende eurer Gruppe über ihre Rechte aufklären könnt. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch durchsetzen! Seid dabei und macht euch stark für eure Anliegen!
Anmeldefrist: Montag, 28. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Ursula Gaedigk (Berliner Patient*innenbeauftragte)
Die Diagnose einer chronischen Erkrankung stellt für viele Menschen eine gravierende Erschütterung ihres Lebens dar, die oft ihre gesamte Lebensplanung und Alltagsgestaltung grundlegend verändert. Selbsthilfe hat zum Ziel, Betroffene zu stärken, damit sie ihre Krankheit und die damit verbundenen Herausforderungen im Alltag besser meistern und ihre Lebensqualität erhalten können.
Da die Belastungen durch verschiedene Krankheiten sehr unterschiedlich ausfallen können, bietet das Resilienz-Prinzip einen hilfreichen Ansatz, sowohl als theoretisches Erklärungsmodell als auch als praktische Strategie zur Weiter-Entwicklung der Selbsthilfe-Arbeit. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit von Menschen, sich von belastenden und herausfordernden Lebenssituationen wie Krisen, Rückschlägen oder Katastrophen zu erholen, ohne dabei dauerhafte Schäden davonzutragen. In der Selbsthilfe kann Resilienz genutzt werden, um die Aktivitäten innerhalb der Gruppe zu stärken und die individuelle Eigen-Verantwortung zu fördern. Sie unterstützt die Gruppen-Teilnehmenden dabei, trotz Belastungen motiviert, selbst-wirksam und stabil am Gruppen-Leben teilzunehmen.
Anmeldefrist: Di., 29. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Roswitha Stephan-Glitzner (Selbsthilfe-Treffpunkt Mauerritze)
Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Wege zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Selbsthilfe-Gruppen
Der Umgang mit dem Gefühl der Einsamkeit kann herausfordernd sein und die Zugehörigkeit in Selbsthilfe-Gruppen beeinflussen. In dieser Fortbildung vermitteln wir Möglichkeiten, um über Einsamkeit ins Gespräch zu kommen und deren Auswirkungen zu verstehen. Welche Haltung unterstützt den Umgang mit Einsamkeit? Wie können Gruppen-Treffen positiv auf das individuelle Wohlbefinden wirken?
Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Ansätzen, die darauf abzielen, die Teilnehmenden zu unterstützen, eine vertrauensvolle Gruppen-Atmosphäre zu fördern. Kommunikation und aktives Zuhören spielen eine zentrale Rolle, um ein offenes und sicheres Umfeld zu schaffen. Wir werden bewährte Methoden zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Förderung des Gruppen-Zusammenhalts anwenden. Dazu gehören gezielte Gesprächsformate und kreative Aktionsangebote, die den Austausch anregen.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Mut zu machen, um Einsamkeit offen zu thematisieren und eine wertschätzende Gruppen-Gestaltung anzuregen, in der alle das eigene Empfinden einbringen können.
Anmeldefrist: Mittwoch, 30. Sept.
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ines Krahn (Diplom Sozialarbeiter*in, Mediator*in)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Erfahrungen einbringen & Zusammen-Arbeit gestalten
Erfahrungen thematisiert, die unterstützend sind, um mit einer chronischen Erkrankung zu leben. Dieses Erfahrungswissen Betroffener ist für Patient*innen sehr wertvoll und ergänzt das medizinische Wissen des medizinischen Personals in Gesundheitseinrichtungen.
Wir möchten verschiedene Perspektiven und Potenziale des Konzepts „Selbsthilfe-Freundlichkeit als Qualitätsmerkmal“ vorstellen. Dabei gehen wir der Frage nach, wie die strukturierte Kooperation mit Selbsthilfe-Gruppen zur Stärkung von Patient*innen-Orientierung in Gesundheitseinrichtungen beitragen kann. Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion und richtet sich an Selbsthilfe-Organisationen und -Gruppen, die sich mit Fragen gelingender Zusammen-Arbeit und partizipativer Versorgung auseinandersetzen.
Anmeldefrist: Di., 6. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Ines Krahn (Netzwerk Selbsthilfe-Freundlichkeit & Patient*innen-Orientierung im Gesundheitswesen)
Für eine erfolgreiche Selbsthilfe-Arbeit
Selbsthilfe bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe – doch wie funktioniert Gruppen-Arbeit in der Selbst-Organisation eigentlich konkret? Wer übernimmt das Wort, und wie viel Raum bekommt jede Stimme?
Wer moderiert die Treffen, organisiert die Abläufe oder kümmert sich um praktische Dinge wie das Einsammeln des Stuhlgelds?
Jede Selbsthilfe-Gruppe organisiert sich eigen-verantwortlich, gestaltet sich individuell und trägt gemeinsam Verantwortung für ihr Miteinander. Durch Eigen-Initiative entsteht ein geschützter Raum, in dem persönliche Themen, gegenseitiger Austausch und Unterstützung möglich werden. Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind dabei die Basis einer funktionierenden
Gruppe.
In diesem Workshop werden Grundlagen der Selbsthilfe vermittelt, die helfen, die eigene Gruppen-Arbeit bewusster zu gestalten. Ihr erhaltet Anregungen, wie Zusammen-Arbeit, Kommunikation und Rollen-Verteilung gelingen können – für eine lebendige, vertrauensvolle und selbst-bestimmte Zusammen-Arbeit in der Gruppe.
Anmeldefrist: Dienstag, 27. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Roswitha Stephan-Glitzner (Selbsthilfe-Treffpunkt Mauerritze)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Systemische Frage-Techniken in der Moderation von Selbsthilfe-Gruppen
In Selbsthilfe-Gruppen treffen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse aufeinander. Damit aus dieser Vielfalt ein lebendiger, vertrauensvoller und wertschätzender Austausch
entsteht, braucht es Menschen, die Gespräche sicher und empathisch begleiten. Systemische Frage-Techniken zielen darauf ab, den Gesprächsfluss in Gruppen zu lenken, ohne direkt vorzugeben, was die „richtige“ Antwort ist.Diese Art von Frage-Stellung regt die Gruppen-Teilnehmenden an, eigene Lösungen und Perspektiven zu finden, anstatt von anderen Lösungen vorgestellt zu bekommen.
In diesem Workshop werden verschiedene systemische Frage-Techniken vermittelt, die die Kommunikation in Selbsthilfe-Gruppen fördern und die Moderation unterstützen. Dabei lernt ihr, wie sie durch gezielte Fragen nicht nur den Dialog anregen, sondern auch den Gruppen-Prozess positiv beeinflussen können. Die Rolle der Moderation wird dabei ebenso beleuchtet wie die praktische Anwendung von Frage Techniken.
Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden eingeladen, drei Fragen zu entwickeln, die sie in ihren Gruppen- Treffen einsetzen möchten. Diese Fragen sollten die verschiedenen Facetten der systemischen Frage-Techniken widerspiegeln und sowohl für die Gruppe als auch für die Gruppen-Moderation hilfreich sein.
Anmeldefrist: Donnerstag, 29. Oktober
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 10 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Anke Polkowski (KIS Potsdam-Mittelmark)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung
im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld /
Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Projekt-Förderung durch Gesetzliche Krankenkassen
Die gesundheitliche Selbsthilfe spielt eine zentrale Rolle in unserem Gesundheitsund Sozialsystem und wird aktiv von den Krankenkassen unterstützt. Neben der Pauschal-Förderung habt ihr als Selbsthilfe- Gruppen die Möglichkeit, finanzielle Mittel für eure eigenen, gruppen-spezifischen Projekte zu beantragen. Gemeinsam umgesetzte Projekte stärken nicht nur die öffentliche Wahrnehmung eurer Anliegen, sondern machen auch das Gruppen-Leben attraktiver und helfen dabei, neue Teilnehmende zu gewinnen.
Gemeinsam erarbeitete Aktivitäten, die eure körperliche und psychische Gesundheit fördern, machen die Gruppen-Arbeit spannender und abwechslungsreicher. In dieser Fortbildung zeigen wir euch, wie ihr diese Chance optimal nutzen könnt. Wir werden euch praxisnahe Beispiele zeigen, die euch Inspiration und konkrete Ideen für eure eigenen Projekte liefern. Außerdem lernt ihr, wie ihr erfolgreich einen Förderantrag bei den Krankenkassen stellt und was dabei besonders wichtig ist.
Lasst uns gemeinsam neue Impulse setzen, damit eure Gruppen-Arbeit nicht nur nachhaltig gefördert, sondern auch spannend und gesundheitsfördernd gestaltet wird!
Anmeldefrist: Freitag, 6. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Detlef Fronhöfer (ehemals AOK NordOst)
Praktische Impulse für Austausch und Beteiligung
In Selbsthilfe-Gruppen ist der persönliche Austausch zentral – kreative Methoden können diesen bereichern, Gespräche lebendig gestalten und neue Perspektiven eröffnen. Sie helfen, Themen anschaulich zu bearbeiten, alle Teilnehmenden einzubinden und gemeinsame Lösungen oder Erfahrungen sichtbar zu machen.
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
Ihr probiert verschiedene Methoden praktisch aus – von Visualisierungstechniken über kreative Schreib- und Austausch-Übungen bis zu spielerischen Ansätzen. Durch Inputs, Diskussionen und praktische Übungen entwickelt ihr neue Impulse, die ihr direkt in eurer Gruppen-Arbeit anwenden könnt.
Der Workshop lebt vom Austausch und den Erfahrungen der Teilnehmenden, sodass ihr am Ende einen reichen Fundus an kreativen Ideen für die Selbsthilfe mitnehmt.
Anmeldefrist: Freitag, 13. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 5 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Ben Neirich (KIS Pankow) & Birgit Vergien (Erfahrungsexpertin)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Grundlagen, aktuelle Regelungen und Änderungen im Überblick
Seit vielen Jahren wird die gesundheitliche Selbsthilfe durch die Krankenkassen gefördert. Die Förderung geschieht über eine Pauschal- oder Projekt-Förderung und ist für Selbsthilfe-Gruppen und
-Organisationen etwas unterschiedlich. Auch gibt es im laufenden Jahr immer wieder Änderungen der Grundlagen der Förderung.
Um über die aktuelle Fördersituation am Ende des Jahres für das kommende Jahr zu informieren, findet diese Info-Veranstaltung regelmäßig statt. Sie wird von Mitarbeitenden der AOK NordOst durchgeführt und dient der Vorstellung und Vermittlung der Grundlagen und Leitsätze der Krankenkassen- Förderung. Auch die neusten Entwicklungen und Änderungen werden eingehend erläutert.
Anmeldefrist: Montag, 16. November
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: keine
Leitung: Diana Gromm (AOK NordOst)