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Fortbildungsreihe: Selbsthilfe-Gruppen erfolgreich leiten
Methoden zur Stärkung der Leitungsrolle
Auch in der Selbsthilfe gibt es viele Gruppen, die von einzelnen Teilnehmenden geleitet werden. Was bedeutet es, eine Selbsthilfe-Gruppe zu leiten? Diese Fortbildungsreihe besteht aus 4 Modulen und wendet sich an Teilnehmende von Selbsthilfe-Gruppen, die sich als ausgewiesene oder „heimliche“ Leitende ihrer Gruppe verstehen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie ihre Leitungsfunktion so wahrnehmen können, dass die Selbsthilfe-Kräfte aller Beteiligten gestärkt und weiter-entwickelt werden. Wir arbeiten dazu mit unterschiedlichen Methoden wie Rollen-Spielen und Moderationstechniken. Da es sich um aufeinander aufbauende Module handelt, ist eine Teilnahme nur möglich, wenn alle Termine wahrgenommen werden können.
Modul 1: Meine Rolle als Gruppen-Leitung (Montag, 14. September | 18 - 21 Uhr)
Gruppen-Leitung in einer Selbsthilfe-Gruppe zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und kann eine besondere Herausforderung darstellen.
Wir werden uns in diesem Baustein mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Was bedeutet Leitung in der Selbsthilfe-Gruppe?
- Welche Aufgaben sind damit verbunden?
- Was liegt in meiner Verantwortung, was ist Sache der einzelnen Gruppen-Teilnehmenden bzw. der ganzen Gruppe?
Modul 2: Mein Handwerkszeug als Gruppen-Leitung (Montag, 21. September | 18 - 21 Unr)
Welche Instrumente sind für meine Arbeit als Gruppen-Leitung hilfreich? In diesem Modul wollen wir uns mit Moderationstechniken, Gruppen-Regeln, Sitzungsabläufen und Konzepten beschäftigen, die sinnvoll sind, um die Arbeit in der Selbsthilfe-Gruppe produktiver zu gestalten. Folgende Themen und Fragen stehen im Mittelpunkt:
- Sitzungsabläufe in der Gruppe: Welche Konzepte haben sich hier bewährt?
- Wo liegt der Unterschied zwischen Leitung und Moderation?
- Regeln für die Gruppen-Arbeit: Wann sind sie nützlich, wann sind sie eher störend?
Modul 3: Konflikte in der Gruppe (Montag, 28. September | 18 - 21 Uhr)
Konflikte können in jeder Gruppe entstehen – bei gelungener Konflikt-Lösung fühlt sich die Gruppe nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert und kann daran wachsen. In diesem Modul werden wir uns damit beschäftigen, was überhaupt ein Konflikt ist, zu welchen typischen Gruppen-Konflikten es kommen kann und welche konstruktiven Lösungsmöglichkeiten es gibt. Wir werden insbesondere die Rolle der Gruppen-Leitung in Konflikten beleuchten. Besondere Fragen sind dabei:
- Welche Rolle habe ich als Gruppen- Leitung in Konflikten?
- Was tue ich, wenn ich selbst in den Konflikt involviert bin?
- Was passiert, wenn Konflikte eskalieren?
- Wer kann helfen; gibt es sowas wie eine Erste-Hilfe?
Potentiale für die Weiter-Entwicklung der Gruppe (Montag, 5. Oktober | 18 - 21 Uhr)
Auf der Grundlage der in den vorangegangenen Bausteinen erworbenen Erfahrungen und Kenntnissen werden wir uns in diesem abschließenden Modul mit Perspektiven für die Weiterarbeit in der Selbsthilfe-Gruppe beschäftigen. Außerdem werden wir uns Zeit nehmen für die noch offen gebliebenen Fragen und für den angemessenen Umgang mit dem Thema Abschied.
Anmeldefrist: Freitag, 4. September
E-Mail: fortbildung@sekis-berlin.de
Tel.: 030 890 285 39
Kosten: 20 € (kostenfrei mit Berechtigungsnachweis*)
Leitung: Götz Liefert (Freiberuflicher Coach & Supervisor) & Johann Christoph Maass (Selbsthilfe-Kontaktstelle Chrlottenburg-Wilmersdorf)
*Bezug von: Bürgergeld (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld, ehemals „Hartz IV“) / Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter / Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung / Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz / Wohngeld / Leistungen nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG) - Gesetz über besondere Zuwendung für Haftopfer
Anmeldung
Die Anmeldung kann bequem über dieses Online-Formular, per E-Mail an fortbildung@sekis-berlin.de oder telefonisch unter 030 890 285 39 erfolgen. Die Teilnahmegebühren für kostenpflichtige Fortbildungen sind direkt am Veranstaltungstag vor Ort zu entrichten.