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Qualifizierung für die Arbeit mit Freiwilligen

 

Das Vorhaben

Das Förderkonzept Stadtteilzentren unterstützt und verbindet eine Vielzahl von Menschen, Trägern und Projekten, die

  • mit und für Freiwillige arbeiten
  • Engagierte vermitteln und beraten
  • über Einsatzmöglichkeiten für das Ehrenamt informieren
  • Projekte des bürgerschaftlichen Engagements unterstützen
  • Freiwilligenagenturen aufbauen und betreiben
  • Mitarbeiter/innen für die Zusammenarbeit mit  Ehrenamtlichen einsetzen und
  • Anliegen und Interessen von Ehrenamtlichen bündeln
  • Engagementfelder erschließen und Projekte gründen.

 

Für diese Träger und Projekt sowie für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll ein Qualifizierungsangebot gemacht werden. Angesprochen sind dabei drei Gruppen: 

Personen, die die Arbeit mit und für Ehrenamtliche  organisieren

- die in den Projekten für die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen zuständig sind, die als „Ehrenamtsmanager“ tätig sind oder die die Freiwilligen in ihren Einsatzstellen begleiten und betreuen

 

Personen, die Einsatzmöglichkeiten dokumentieren und Freiwillige in Projekte    vermitteln

- die z.B. in Freiwilligen-Agenturen Einsatzmöglichkeiten für das Engagement erschließen, diese dokumentieren und Menschen, die nach freiwilliger Mitarbeit oder einem gesellschaftlichen Engagement suchen in die entsprechenden Stellen vermitteln

 

Personen, die ehrenamtlich bzw.     freiwillig tätig sind

- die als Ehrenamtliche oder gesellschaftlich Aktive in den unterschiedlichen Feldern freiwillig

 arbeiten, die in Besuchsdiensten Betreuung übernehmen oder aber als Vorstände in Vereinen und Bürgerinitiativen Verantwortung tragen.

Sie haben zum Teil gemeinsame - zu Teil aber auch sehr unterschiedliche Interessen und Informationsanliegen. Dieser Vielfalt der Bedürfnisse nach Wissen und Austausch soll mit  einem Baukastenkonzept zur Qualifizierung  entsprochen werden.  Zielgruppenorientierung bedeutet auch, dass dem unterschiedlichen Erfahrungsstand („Neue“ und „alte Hasen“) Rechnung getragen wird und diese miteinander ins Gespräch und in einen Austausch kommen.

 

Das Konzept

 

Dem inhaltlichen Dreiklang von Themen- und Zielgruppen

Organisieren       Vermitteln       Tätig sein

soll mit einem gestuften Qualifizierungs- und  Seminarangebot entsprochen werden. Die Bausteine, die einzeln oder zusammen genutzt werden können, sind in vier Ebenen angesiedelt: 

Die Ebene der Grundlagen enthält Angebote,  die

in theoretisches, historisches und begriffliches Basiswissen einführen.

Die Ebene der Strukturinformationen will Angebote machen zu dem, was man in der Arbeit mit und als Freiwillige/r braucht:

  • Hilfsmittel für die Arbeit für und mit Freiwilligen
  • Datenbanken
  • Netzwerke - Netzwerkbildung - Partner im Feld
  • Vermittlungstechnik

Dabei soll auch über strukturelle Voraussetzungen gesprochen werden: wie Raum - Wissen - Persönlichkeit

Die Ebene der Prozesskompetenzen soll vor allem methodisches Wissen weiter  gegebenen werden:

  • Wissensmanagement 
  • Beratungskompetenz
  • Kommunikationstechniken
  • Rollenklärung
  • Elemente der Organisationsentwicklung
  • was bedeutet: Verantwortung übernehmen
  • Die letzte Ebene will Ergebnisorientierung und Reflexion ermöglichen
  • Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch zwischen
  • ‚neuen’ und erfahrenen Praktikern
  • Mitarbeiter/innen aus unterschiedlichen Einrichtungstypen
  • Verständigung über das Gelingen oder Misslingen
  • Modelle guter Praxis
  • Lernen vom Partner
  • z.B. in einer Reise zu Trägern anderer Länder

Zu dem Vorhaben, das Erfahrene im Sinne einer „Ergebnissicherung“ auch festzuhalten, sollen die Seminarmaterialien in einem „Arbeitskoffer für die Arbeit von und mit Freiwilligen“ abschließend zur Verfügung gestellt werden.

                          

Alle Seminare und Module bestehen aus jeweils drei methodischen Elementen:

  • Fachlicher Input          
  • Austausch der Teilnehmenden 
  • Fallanalyse Praxisbeispiel

 

 Ein Angebot der trio Partner:

  • Verband   für  sozial - kulturelle   Arbeit
  • SEKIS - Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle
  • Treffpunkt    H i l f s b e r e i t s c h a f t

gemeinsam  mit  der  

  • P a r i t ä t i s c h e n  Akademie Berlin

Redaktionelle Verantwortung: Karin Stötzner 
 

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Baustein 1        Grundlagen

 

Organisieren - Vermitteln - tätig sein

Engagementförderung in Freiwilligenagenturen und Projekten rund um die Stadtteilzentren

 

Mit diesem Einführungsseminar soll Gelegenheit gegeben werden, sich mit Voraussetzungen und Hintergründen der Engagementförderung und der Freiwilligenarbeit zu befassen.

 

Vortrag 

Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?

Geschichte des Ehrenamt und der sozialen Arbeit – im Spannungsfeld sozialer Verantwortung und ökonomischer Notwendigkeit. Wie kann man die unterschiedlichen Konzepte der Arbeit mit Freiwilligen fachpolitisch einordnen?

Referent  Prof. Stephan Wagner

 

Workshop-Phase 1:

Erfahrungsaustausch - Standorte und Standpunkte?

In Partnerinterviews wird die Vorgeschichte und der aktuelle Stand der verschiedenen Projekte zur Unterstützung des freiwilligen/ehrenamtlichen/bürgerschaftlichen Engagements erhoben und der Gruppe vorgestellt.

 

Workshop-Phase 2:

Ausblick - Zielvorstellungen und Konzepte?

„Klassische“ Freiwilligenagenturen überdenken und überarbeiten ihre Konzepte, neue Projekte sind dabei, ihre Überlegungen zu konkretisieren, vieles ist im Fluss, was verbindet uns? Wohin wollen wir uns entwickeln? Reflektion und Kreativität sind gefragt.

Austausch der Teilnehmenden

 

Zeit    : bitte erfragen              sekis@sekis.de 

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Baustein 2

 

Was können wir voneinander lernen

Erfahrungen aus der Arbeit in Freiwilligenagenturen

 

In Berlin existieren seit vielen Jahren schon Frei-willigenagenturen, Ehrenamtsbörsen, Selbsthilfekontaktstellen, Instanzen der Qualifizierung von Freiwilligen oder Projekte, die sich bürgerschaftlich engagieren. Sie haben Erfahrungskompetenz und blicken unter Umständen auf den gleichen Gegenstand mit sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Diese Erfahrung kann für die nun neu startenden Projekte eine große Hilfe sein. Dafür soll vor allem denjenigen die Gelegenheit gegeben werden, die mit einem Projekt neu starten.

 

Vortrag 

Zwischen Profis und Laienberatung - Modelle unterschiedlicher Praxis der Unterstützung von Freiwilligen

Fragestellungen  der Teilnehmenden  - Was braucht man für den Start einer Freiwilligenagentur?

Wie fängt man an und macht sich bekannt? Was sind notwendige erste Schritte? Was ist bei anderen schon einmal schief gegangen und kann in Zukunft vermieden werden? Was war besonders praktisch?

 

Analyse von Praxisbeispielen

Auf der Basis der Erfahrung von Teilnehmenden sollen schließlich Schlussfolgerungen aus den persönlichen Positionen für die gemeinsame Arbeit im Feld ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit gezogen werden. Das soll an Hand ausgewählter Praxisbeispiele erfolgen.

 

Zeit               bitte erfragen         sekis@sekis.de

 

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Baustein 3 

Tools und Hilfsmittel

Was braucht man bei der Unterstützung und Vermittlung von Engagement

 

Engagementförderung braucht Handwerkszeug, wie jede andere Arbeit auch. Vorgestellt  werden soll all das, was für die Arbeit notwendig und hilfreich ist.  Ausgehend von den Materialien und Vorlagen der bereits tätigen Initiativen sollen außerdem all die Instrumente zusammengetragen werden, die aktuell in der fachlichen Diskussion eine besondere Rolle spielen - z.B. Datennetze oder Qualitätskonzepte. Es geht also um all das, was man für eine „gute Arbeit“ benötigt.

 

Vortrag 

Von Datenbanken und Checklisten, über Vertragsgestaltung und Werbetechniken, zu Standards und externen Vorgaben. Vorstellung des Methodenrahmens in der Arbeit mit Freiwilligen:

 

Fragestellungen der Teilnehmenden  

Wer arbeitet mit welchem Hilfsmittel und wendet welche Methode an ? Da das Feld der technischen, methodischen und strukturellen Voraussetzungen für die Arbeit sehr weit reichend ist, soll an den konkreten Fragen und Anliegen der teilnehmenden angeknüpft werden.

 

Analyse von Praxisbeispielen

Auf der Basis der Erfahrung von Teilnehmenden sollen schließlich Schlussfolgerungen aus den persönlichen Positionen für die gemeinsame Arbeit im Feld ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit gezogen werden. Das soll an Hand ausgewählter Praxisbeispiele erfolgen.

 

Zeit      bitte erfragen        sekis@sekis.de           

 

 

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