
Selbsthilfekontaktstellen werden vom Land Berlin im Rahmen des Förderkonzepts Stadtteilzentren finanziell unterstützt.
Dieses Konzept sieht vor, dass soziale Arbeit im Stadtteil, Engagementförderung, Nachbarschaftseinrichtungen und Selbsthilfekontaktstellen gemeinsam mit dem Ziel gefördert werden, starke regionale Strukturen für die Organisation sozialer Versorgung in den Berliner Bezirken zu schaffen, die von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv mitgetragen werden.
Dabei geht es um die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, der Eigeninitiative sowie der Selbstorganisation von Menschen in ihrem Wohnumfeld.
Stadtteilzentren sind lebendige Orte kommunaler Partizipation, an denen sich Menschen an der Entwicklung ihres Stadtteils aktiv beteiligen können.
Stadtteilzentren wollen die soziale und generationsübergreifende Integration fördern und mit kulturellen Aktivitäten der Vielfalt individueller und gesellschaftlicher Ausdrucksmöglichkeiten gerecht werden.
Grundidee des Förderonzepts Stadtteilzentren ist, "dass Beteiligung und Eigeninitiative von zentraler Bedeutung für tragfähige Strukturen der lokalen Daseinsvorsorge sind. Stadtteilzentren als wichtige Infrastruktureinrichtungen sollen Knotenpunkte lokaler Netzwerke sein, die den Bürgern den Ort und die Rahmenbedingungen für die Entfaltung sozialen Engagements und Eigeninitiative sowie für Rat und Hilfestellung bieten. Durch eine intergenerative, multikulturelle und bedarfsorientierte Angebotsgestaltung wirken sie koordinierend und sozialgestalterisch im Stadtteilleben. Zu deren Aufgaben gehört neben der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und politischer Partizipation als Kernaufgabe vernetzter Stadtteilarbeit.z.B. auch, durch die Integration von ethnischen und weltanschaulichen Minoritäten rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Positionen die Grundlage zu entziehen. Langfristiges Ziel ist die Vernetzung mit anderen Angebotsträgern wie z.B. dem Quartiersmanagement zur Entwicklung eines vielfältigen und attraktiven Gemeinschaftslebens möglichst aller Menschen im Stadtteil." (aus der Präambel des Fördervertrags, der bis Ende 2010 galt)
Die Idee wird von der Senatsverwaltung gemeinsam mit den Dach- und Fachverbänden der Nachbarschaftsarbeit und Selbsthilfeunterstützung "Verband für sozialkulturelle Arbeit - Landesgruppe Berlin" und "SELKO e.V." und dem Paritätischen Whlfahrtsverband sowie in inhaltlicher Abstimmung mit den Bezirken umgesetzt.
Das Förderkonzept Stadtteilzentren, sieht vor, dass es eine vergleichbare flächendeckende Struktur an Angeboten und Einrichtungen in Berlin geben soll. Das heißt, dass es möglichst in jedem Bezirk mindestens ein oder zwei Leiteinrichtungen eines Nachbarschaftszentrums und eine Selbsthilfekontaktstelle als integralen Bestandteil der Stadtteilzentren oder als Teil einer Verbundstruktur geben soll. Die Zahl der geförderten Selbsthilfekontaktstellen wird damit auf 12 festgelegt. In den Bezirken, in denen es bisher mehrere Kontaktstellen gab, wurden deren Ressourcen - soweit dies möglich war - in bestehende oder neue Nachbarschaftsprojekte übernommen.
jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS
Anmeldung Tel. 8902 85-33
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