Navigation überspringen
SEKIS Selbsthilfe Kontakt und Informations Stelle
Startseite | Suche | Sitemap | Kontakt | Barrierefrei
Schriftgrösse: A | A+ | A++

Neues Versorgungskonzept für Herz-Kreislauferkrankungen in Berlin

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz hat im Jahr 2004 im Rahmen der Landeskrankenhausplanung eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit einem neuen Konzept für die kardiologische Versorgung in Berlin befasst hat. Dabei ging es insbesondere um eine optimale Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen im stationären Bereich. In der Gruppe arbeiteten unter der Leitung des Staatssekretärs Dr. Schulte-Sasse Vertreter/innen der Senatsverwaltung, der  Krankenkassen, der Ärztekammer Berlin und neutrale Experten mit.

 

Die Senatsverwaltung hat SEKIS in diese Arbeitsgruppe eingebunden, damit auch die Anliegen der Patienten, die sich in Selbsthilfegruppen organisieren, in solche Überlegungen eingebracht werden können. In einer späteren Phase wird es auch darum gehen, die sich eventuell ergebenden notwendigen Umstrukturierungen den Patienten gegenüber zu kommunizieren.

 

Hintergrund für die Einsetzung dieser Arbeitsgruppe ist einmal die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der Berliner Krankenhausplanung und offensichtlich auch Vorgaben der Berliner Krankenkassen zu einer Neuordnung der Angebote.

 

Diskutiert wird die Förderung regionaler Verbünde und ein gestuftes Versorgungskonzept, das zwischen Krankenhäusern der Maximalversorgung und solchen mit Abteilungen für die kardiologische Schwerpunktversorgung unterscheidet. Den Schwerpunktkrankenhäusern soll dann insbesondere die Aufgabe der Notfallversorgung zugewiesen werden. Diese Krankenhäuser müssten demnach jeweils Herzkatheteruntersuchungen in einem 24-Std-Bereitschaftsdienst vorhalten und mit anderen regionalen Krankenhäusern (die Herz-Kreislaufpatienten in internistischen Abteilungen behandeln) zusammenarbeiten. Zu klären ist auch die Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte.

 

Faktisch wird es um einen Abbau von klinischen Abteilungen gehen, für den transparente und qualitätsorientierte Kriterien benannt werden sollen.

 

Aus Patientenperspektive wird zu diskutieren sein, welche Konsequenzen sich aus diesen Umstrukturierungen für die Patienten ergeben und welche Anforderungen Patienten an solche neuen Versorgungskonzepte stellen.

 

 

zurück zur Übersicht "Informationsmaterialien"

Suche:




Newsletter

Wochenende der Stadtteilzentren

Aktuelles

Fortbildung für die Selbsthilfe

Das neue Fortbildungsprogramm für Aktive in der Selbsthilfe ist fertig.

Liebe Leserin, lieber...

Beratung zu Fragen des Sozialrechts

jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS

Anmeldung Tel. 8902 85-33 /-32 

Viele...

© 2005 -2010 sekisSeitenanfang
Albrecht-Achilles-Str. 65 | 10709 Berlin | Tel. 030 - 892 66 02 | Fax 030 - 890 285 40 | sekis@sekis-berlin.de | www.sekis-berlin.de | Impressum