Navigation überspringen
SEKIS Selbsthilfe Kontakt und Informations Stelle
Startseite | Suche | Sitemap | Kontakt | Barrierefrei
Schriftgrösse: A | A+ | A++

Arbeit mit russischsprachigen Migranten bei „Wuhletal“

 

„Wuhletal – Psychosoziales Zentrum gGmbH“ ist ein Träger von Projekten im Bezirk Marzahn – Hellersdorf. Schwerpunkt ist die Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken, aber auch Nachbarschaftsarbeit und Selbsthilfe zählen zu den Hauptaufgabenbereichen.

Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit den in unserer Region recht zahlreichen russischsprachigen Mitbürgern, vor allem Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion. Man geht von ca.25 000 Menschen aus, die in den letzten Jahren in Marzahn-Hellersdorf heimisch wurden. Wir verstehen unsere Angebote als Unterstützung der Integration in das Leben in der neuen Heimat.

Unser Engagement begann 1998 an der Thüringen Oberschule, die etwa zu 50% ihrer Schüler Kinder von Aussiedlerfamilien beschult. Dort bauten wir die unterstützende Schul-Sozialarbeit auf. Die Integrationsprojekte „Neue Marzahner“ und „Startstrecke“ entstanden aus einer Selbsthilfegruppe von Aussiedlereltern und ihren Kindern. Ihr Ziel war, durch gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch sich besser und schneller in dem neuen Land einleben zu können.

Seit 2005 begannen wir mit russischsprachiger Beratung zu Problemen mit der Droge Alkohol innerhalb unserer Suchtberatungs- und Behandlungsstelle. Dieses Angebot hat sich inzwischen im Bezirk etabliert und wir konnten eine Alkoholiker – Selbsthilfegruppe ins Leben rufen, die es bisher in Berlin nicht gibt. Gegenwärtig realisieren wir eine Serie von russischsprachigen Arztvorträgen zum Thema „Alkoholismus“ für Betroffene, Angehörige und Interessierte. 

Für eine Gruppe von älteren Menschen (zumeist Familienangehörige von Schülern der Thüringen-Oberschule) organisieren wir das von uns liebevoll genannte „Babuschka – Treffen“, eine eher freizeitorientierte Veranstaltung mit Informationen, Austausch und Geselligkeit.

Da wir in unserem Träger umfangreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote für psychisch erkrankte Menschen vorhalten zeigte sich die Notwendigkeit, auch in diesem Bereich stärker auf die Menschen zu achten, die in ihrer seelischen Not vor allem auf muttersprachliche Verständigung angewiesen sind. Wir knüpften Kontakte zu niedergelassenen Ärzten und zu den stationären psychiatrischen Angeboten in unserer Region und bieten aktuell unter der Überschrift „Wenn die Seele weint“ Gespräche und soziale Unterstützung in seelischen Krisen an.

Koordiniert wird diese Arbeit in einem Arbeitskreis Migration innerhalb unseres Trägers, der all die oben genannten Projekte umfasst.  Hier verständigen wir uns über Inhalte, Strategien der Umsetzung, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich auch Finanzen. Wichtig ist uns, dass die Angebote für Aussiedler und Spätaussiedler nicht losgelöst von den Grundsätzen unserer Arbeit im Träger erfolgt, sondern integriert sind in unsere täglichen Angebote. Weiterhin sind wir im Bezirk vernetzt und eingebunden in verschiedene Gremien. Dort treffen wir in der Regel auf ein großes Interesse an der Migrantenarbeit.

 

Angebote für russischsprachige Bewohner

Beratung für Spätaussiedler mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige zu Hilfen außerhalb von Klinik und Arztpraxis durch Mitarbeiter der Wuhletal gGmbH

Gruppentreffen: jeden Mittwoch, 11-13 Uhr

 

Ort: Wuhletal-Psychosoziales Zentrum gGmbH, Dorfstr. 46, 12621 Berlin Kaulsdorf

Informationen unter Tel.: 030 56 59 95 93 Frau Müller (Muttersprachlerin)

 

Beratung und Orientierung für russischsprachige Menschen mit Alkohol-/Medikamentenproblemen sowie Beratung für Angehörig.

Ort: Suchtberatung, Alt-Marzahn 59 12685 Berlin, Tel: 54 98 86 40

 

Die russischsprachige Selbsthilfegruppe zum Thema Alkohol und Medikamentenabhängigkeit, wendet sich insbesondere an Menschen mit noch eingeschränkten deutschen Sprachkenntnissen. In Ihrer Muttersprache können Sie sich differenziert mit dem für Sie wichtigen Themen auseinandersetzen.

Gruppentreffen: jeden Mittwoch, 17:30 – 19.00 Uhr

 

Ort: Alkoholfreies- Begegnungs-Centrum, Alt-Marzahn 54, 12685 Berlin, Tel.: 54 25 103

 

Selbsthilfegruppe für russischsprachige Angehörige deren Kinder drogengefährdet bzw. abhängig sind.

Gruppentreffen: 2./4. Donnerstag im Monat, 16-19 Uhr

 

Ort: Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 59a, 12685 Berlin, Tel.: 54 06 895

Kontakt: Herr Dubrovskij

Weitere Informationen über Selbsthilfekontaktstelle Marzahn Hellersdorf: Yvonne Vedder

Alt-Marzahn 59a, 12685 Berlin

Tel.: 030 54 25 103

 

Emali: selbsthilfe@wuhletal.de

 

Suche:




Newsletter

Wochenende der Stadtteilzentren

Aktuelles

Fortbildung für die Selbsthilfe

Das neue Fortbildungsprogramm für Aktive in der Selbsthilfe ist fertig.

Liebe Leserin, lieber...

Beratung zu Fragen des Sozialrechts

jeden 1. und 3. Do im Monat 16 - 18 Uhr bei SEKIS

Anmeldung Tel. 8902 85-33 /-32 

Viele...

© 2005 -2010 sekisSeitenanfang
Albrecht-Achilles-Str. 65 | 10709 Berlin | Tel. 030 - 892 66 02 | Fax 030 - 890 285 40 | sekis@sekis-berlin.de | www.sekis-berlin.de | Impressum